Saison: 21/22

HSV Magdeburg vs SV Eiche 05 Biederitz

Klarer Sieg beim HSV

Die männliche E- Jugend des SV Eiche 05 hat das Auswärtsspiel beim bis dahin ebenfalls verlustpunktfreien HSV Magdeburg sicher mit 32:18 (14:8) gewonnen. Paul Hesse war mit zehn Toren einmal mehr bester Schütze beim Sieger, bei dem sich allerdings alle Feldspieler in die Torschützenliste eintragen konnten. Die Gäste kamen zwar nur schwer in die Gänge, konnten sich aber nach dem anfänglichen 2:2 (3.) schnell auf 8:3 nach neun Minuten absetzen. Da die SVE- Youngster auch im weiteren Verlauf im besser mit der Aggressivität des Kontrahenten zurechtkamen, bauten sie den Vorsprung nach einer Viertelstunde vorentscheidend auf 13:5 aus. Mit einer beruhigenden 14:8- Führung ging es schließlich in die Kabinen. Auch nach dem Seitenwechsel gaben die Biederitzer tüchtig Gas und schraubten fleißig und konsequent am Torepolster, so dass wiederholt neun Treffer Unterschied (20:11, 23:14 und 27:18) zum nicht aufsteckenden Rivalen hergestellt werden konnten. Der treffsichere Paul Hesse stellte beim 28:18 erstmals die Zehntoreführung her, ehe Matteo Burgold und Johann Jantz mit jeweiligem Doppelpack für den 32:18- Endstand sorgen konnten. „Wir haben den Kampf mehr und mehr angenommen und somit auch in der Höhe verdient gewonnen“, meinte der Biederitzer Trainer Alexander Jantz, der zudem ein Extralob für seinen Torhüter Mark Fahrenkampf aussprach.

Biederitz: Fahrenkampf – Wägener (1), Ziebarth (1), Hesse (10), Kalsdorf (1), Berger (4), Burgold (7), Reim (3), Minör (1), Jantz (4/1)

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Magdeburger SV 90 vs SV Eiche 05 Biederitz II

Die ersten Pluspunkte für Eiche II

Die zweite Männermannschaft des SV Eiche 05 Biederitz hat im dritten Pflichtspiel endlich Zählbares einfahren können. Beim Magdeburger SV 90 gelang nach einem 11:12- Pausenrückstand am Ende noch ein verdienter 24:21- Auswärtserfolg. Für die nunmehr auf Platz fünf rangierenden Biederitzer waren es deshalb die ersten Zähler, weil die eigentlichen vier Zähler gegen USC Magdeburg aufgrund deren Rückzuges gelöscht wurden. Die Gäste erwischten in der Sporthalle Bodestraße den besseren Start und führten nach neun Minuten mit 4:2. In der Folge kamen dann die Gastgeber besser in die Partie und übernahmen in einer ereignisarmen Begegnung nach einer Viertelstunde die Führung (7:5). Bis zur Halbzeit entwickelte sich dann eine ausgeglichene und zumeist faire Begegnung, in der sich beide Angriffsreihen wiederholt an der Abwehr des Kontrahenten aufrieben. So ging der MSV 90 nicht unverdient mit einer 12:11- Führung in die Kabinen. Auch nach dem Wiederbeginn hatten zunächst die Magdeburger leicht die Nase vorn und legten bis zur 37. Minute ein 15:13 vor. Einen sich erfolgreich wiederholenden Spielzug nutzten dann die Gäste, um das Spiel an sich zu reißen. Mit drei Toren in Serie durch Kai Ritter, der völlig frei zum Abschluss kam, drehten die Biederitzer schließlich die Partie. Da zeitgleich Michel Meyer im Biederitzer Gehäuse zu ansteigender Form fand, schlug das Pendel entgültig zu Gunsten der Biederitzer aus. So konnten sich die Gäste nach dem 18:18 durch Treffer von Michael Thielicke und Rene Lichtenberg, er erzielte seine fünf Treffer durchweg vom Siebnmeterpunkt, auf 20:18 absetzen und in der verbleibenen Spielzeit den Vorsprung solide verwalten. „Das Plus auf der Torhüterposition in Durchgang zwei sowie die spielerischen Vorteile in der entscheidenen Phase haben für den verdienten Sieg gesorgt“, meinte schließlich der Biederitzer Routinier Dirk Hesse nach dem 24:21- Premierenerfolg in der Fremde.

Biederitz: Meyer – Ritter (4), Gericke, Thielicke (4), Bormann (2), Steinweg (3), Hesse (3), P. Werkmeister (1), Rabe (2), Arnold, Lichtenberg (5/5)

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FSV 1895 Magdeburg vs SV Eiche 05 Biederitz II

Mit längerem Atem zum Sieg

Die weibliche C- Jugend II des SV Eiche 05 hat ihr Auswärtsspiel beim FSV 1895 Magdeburg nach hartem Kampf mit 23:20 (11:10) gewonnen. Einmal mehr war Johanna Hesse mit zwölf Toren bester Schütze beim Sieger. „Unserem Ziel Rang drei sind wir mit diesem verdienten Erfolg ein großes Stück näher gekommen“, meinte eine zufriedene und erleichterte Biederitzer Trainerin Stefanie Hesse nach der Begegnung, in der sich auch einmal einige andere Spielerinnen in den Vordergrund gespielt haben. In der Anfangsphase liefen die Gäste einem Rückstand hinterher, was einigen technischen Fehlern und vielen Strafwürfen geschuldet war. Den 5:8- Rückstand nach 16 Minuten drehten dann aber die Biederitzer im weiteren Verlauf um und hatten nach fünf Treffern in Serie beim 10:8 nach 21 Minuten selbst die Führung inne. Bis zum Halbzeitpfiff bewegte sich dann aber die sehr körperbetonte Partie wieder auf Augenhöhe, so dass die Gäste lediglich eine knappe 11:10- Führung mit in die Kabinen nehmen konnten. Nach dem Seitenwechsel glich der FSV zum 12:12 (28.) aus, ehe sich die Gäste mit einem Zwischenspurt und drei Toren durch Johanna Hesse (2) und Finja Böhme auf 15:12 nach einer halben Stunde absetzen konnten. Dieses Torepolster verwaltete der SVE- Nachwuchs dann in der verbleibenen Spielzeit ziemlich souverän, auch weil sich die Mannschaft bei ihrer Torhüterin Katharina Jung verlassen konnte. Sie glänzte gerade in der Schlussphase mit starken Paraden und hatte auch deshalb einen gewichtigen Anteil am verdienten 23:20- Auswärtserfolg.

Biederitz: Jung – Hildebrandt, Pawlik, Grotsch (3), Wontraba (2), Bublitz, Rojahn, Hesse (12/1), Speck, Wiehe (2), Böhme (2), Schulze (2)

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SV Eiche 05 Biederitz vs HSV Magdeburg

Umsetzung im Angriff fehlte

Die weibliche E- Jugend des SV Eiche 05 hat ihr Heimspiel gegen den HSV Magdeburg nach einem 2:11- Pausenrückstand am Ende mit 7:19 verloren. Die Favoriten aus der Landeshauptstadt sorgten schnell für klare Verhältnisse und gaben der Partie schon in den ersten zwanzig Minuten klar die Richtung vor. Die Gastgeber bemühten sich redlich, scheiterten aber wiederholt im Abschluss. So führte der HSV zur Pause vorentscheidend mit 11:2. Nach dem Seitenwechsel konnten dann die Biederitzer die Begegnung etwas offener gestalten und kamen zu guten Abschlüssen. Die Deckung mit einer guten Lara Holzgräbe zwischen den Pfosten lieferte hingegen eine ordentliche Leistung ab. Am Ende setzten sich die Gäste verdientermaßen mit 19:7 durch, da lediglich eine Torschützin auf Seiten der Biederitzer mit Johanna Poppeck zu wenig war.

Biederitz: Holzgräbe – Wolter, Pawlik, Theuerkauf, Rose, Genth, L. Thielicke, Hauenschild, Ziemann, Ziebarth, Poppeck (7), Tschirschwitz, Köhl

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TSV Niederndodeleben vs SV Eiche 05 Biederitz

Ausgedünnter Kader holt zwei Zähler

Die weibliche E- Jugend des SV Eiche 05 Biederitz hat trotz schmalem Aufgebot das Gastspiel beim TSV Niederndodeleben mit 11:8 (6:3) gewonnen. Johanna Poppeck hatte mit ihren sieben Toren dabei einen gehörigen Anteil. Die BIederitzer starteten mit einer schnellen 5:0- Führung nach zehn Minuten verheißungsvoll und konnten sich gerade in dieser Phase auf ihre Torhüterin Lara Holzgräbe verlassen. Da allerings die Abwehr in der Folgezeit etwas ins Schwimmen kam, konnte sich der TSV- Nachwuchs bis zur Halbzeitsirene auf 3:6 heranarbeiten. Nach dem Seitenwechsel schlossen die Gastgeber nach 24 Minuten zum 5:7 auf, ehe Pauline Kuhnert in ihrem ersten Pflichtspiel für die Gäste ihre gute Leistung mit dem ersten Treffer veredeln konnte. Im weiteren Spielverlauf war es dann Johanna Poppeck, die erst per Doppelschlag zum 10:5 traf und nach dem 6:11 des TSV den letzten Treffer des Biederitzer Nachwuchses zum 11:6 erzielen konnte. Bis zum Schlusspfiff konnte der Gastgeber dann lediglich noch Ergebniskosmetik zum 8:11- Endstand betreiben. „Dafür das wir mit dem praktisch letzten Aufgebot angereist sind, war es absolut in Ordnung“, meinte der Biederitzer Trainer Stephan Holzgräbe nach dem Schlisspfiff zu seinen völlig ausgepumpten aber erleichterten Schützlingen.

Biederitz: Holzgräbe – Wolter, Walde, Rose, M. Thielicke (2), Ziebarth (1), Poppeck (7), Tschirschwitz, Kuhnert (1)

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SV Oebisfelde 1895 II vs SV Eiche 05 Biederitz

Gute Ansätze reichen nicht – 23:29
Die Verbandsligahandballer des SV Eiche 05 Biederitz haben ihr Gastspiel bei der zweiten Vertretung des SV Oebisfelde mit 23:29 (8:12) verloren und blieben damit zum fünften Mal in Serie ohne Doppelpunktgewinn. Rückraumspieler Bennet Daßler steuerte neun Treffer bei.

„Es sind fraglos gute Ansätze erkennbar, nur leider verfallen wir in nahezu allen Bereichen zu oft in alte einfache Fehler“, resümierte der Biederitzer Trainer Peter Pysall nach der sechsten Saisonniederlage und bezog sich dabei sowohl auf den Angriff als auch auf das Abwehrverhalten. Bis zum 4:4 nach elf Minuten begegneten sich beide Vertretungen auf Augenhöhe, ehe sich die Gastgeber beim 6:4 (15. Minute) und 8:5 (20.) ein leichtes Übergewicht erarbeiten konnten. Im weiteren Verlauf setzte sich die vollbesetzte SVO- Reserve auf 10:6 ab, weil die Biederitzer einige aussichtsreiche Chancen nicht am guten Oebisfelder Schlussmann unterbekamen. Auffällig einmal mehr, dass die jungen Gäste, bei denen zahlreiche Akteure durch Verletzungen und Urlaub nicht zur Verfügung standen, viele gute Ansätze zeigten, dann aber wieder leichtsinnig dem Gegner durch Unkonzentriertheiten in Deckung und Angriff in die Karten spielten. Linksaußen Robin Urban sorgte schließlich mit dem 12:8 für den nicht unverdienten Pausenstand.
Nach dem Seitenwechsel legten die Gastgeber durch Hannes Butzek und Nils Oraschewski schnell zum 14:8 nach, ehe wiederum Butzek und Hans Meinke nach 35 Minuten auf 16:9 erhöhen konnten. Während sich bei den Hausherren das Torewerfen auf zahlreichen Schultern verteilte, blieb die Last auf Biederitzer Seite lediglich bei Bennet Daßler und Robin Urban hängen, wobei zumindest noch Florian Wentzel mit vier verwandelten Strafwürfen für Treffsicherheit sorgen konnte. „Da muss von dem ein oder anderen Spieler deutlich mehr kommen“, meinte Pysall, der aber diesbezüglich vor allem Spielmacher Moritz Steinweg außen vor sah, da dieser sich trotz noch nicht ausgeheilter Verletzung löblich in den Dienst der Mannschaft stellte.
Auf dem Spielfeld selbst sollte sich bis zum Schlusspfiff nichts Entscheidenes mehr ändern. Die Gastgeber behaupteten ihren Vorsprung beim 23:17 (49.) und 25:19 (52.), wobei die Biederitzer nie aufsteckten und vor allem im Überzahlspiel eine Verbesserung erkennen ließen. Andererseits kassierten die Gäste auch einen Gegentreffer trotz doppelter Überzahl, was Pysall nach der 23:29- Niederlage folgendermaßen bilanzierte: „Die Jungs sind natürlich noch grün hinter den Ohren. Die Aufgabe wird weiterhin sein, die Mannschaft stabil zu entwickeln, um so Schritt für Schritt nach vorn zu kommen.“
Ein gewichtiger Baustein kann in dieser Zeit Kreisläufer Andy Baltruschat werden, der in Oebisfelde sein kurzfristiges Debüt gab. Dieses fiel mit zwei Zeitstrafen und einem Treffer zwar durchwachsen aus, macht aber dennoch Hoffnung. „Die Ansätze sind da. Er kann uns in den nächsten Jahren mit seiner Erfahrung sehr behilflich sein“, meinte Pysall zu seinem Neuzugang, der nach mehrjähriger handballerischer Auszeit nun wieder an der Ehle angreifen möchte.

Oebisfelde II: Köhler, Wehr – Breiteneder (1), Hack (3/1), Weber (1), Keller (4), Meinke (6/2), Meichsner, Oraschewski (5), Hohtanz, Lex, Pogadl (2), Butzek (7), Ganselweit

Biederitz: Tschirschwitz – Hammecke, Urban (6), Holzgräbe (1), Baltruschat (1), Wentzel (5/4), Herrmann, Steinweg (1), Wohl, Hartmann, Daßler (9/2), Eix

Siebenmeter: SVO II 3/3, Eiche 7/6

Zeitstrafen: SVO II 10/ Eiche 4

1.Männer zum SVO: Suche nach Belohnung
Man möchte sich wünschen, seine Schützlinge würden sich ein paar Mal öfter am Beispiel von Peter Pysall orientieren. Nach der bislang schwächsten Saisonleistung, die zuletzt in einer 19:27-Heimniederlage gegen den SV Irxleben mündete, ist der Trainer der Verbandsliga-Handballer vom SV Eiche 05 Biederitz nicht in Hektik verfallen und hat seinem Team in dieser Woche nicht die Hölle auf Trainings-Erden bereitet. Stattdessen hat er mit ruhiger Stimme erklärt: „Weite Teile der Mannschaft befinden sich im Prozess des Erwachsenwerdens. Die Sicherheit im Abschluss, das Zusammenspiel – das ist alles eine Frage der Stabilität, die wir erst noch entwickeln müssen. Und natürlich werden wir dabei immer wieder mal ein paar Rückschläge erleiden.“ Nach Möglichkeit soll heute jedoch wieder ein Schritt nach vorn folgen; ab 17 Uhr im Auswärtsspiel bei der Reserve des SV Oebisfelde.
„Die Jungs brennen“, hat der Coach in der Trainingswoche festgestellt. Auf den Erfolg und darauf, im Lernprozess voranzukommen. Im Idealfall bedingen sich gegen die Reserve der Allerstädter heute Abend beide Aspekte und es folgt die Belohnung. Doch im Vorbeigehen sind die Punkte nicht mitzunehmen. Denn einerseits hat sich der SVO II – zuvor lange am Tabellenende zu finden – zuletzt durch zwei Siege bei der HSG Börde (26:22) und gegen Stendal (27:26) stabilisiert, zum anderen hat sich die Personalsituation bei den Ehle-Handballern wieder zum Schlechten hin gewandelt. Während die Gastgeber voraussichtlich auf Außen Marcel Mieth und Rückraum-Kanonier Nils Oraschewski verzichten müssen, fällt auf Biederitzer Seite Christian Kinast krankheitsbedingt aus. Daneben plagt sich Moritz Steinweg seit einigen Tagen mit einer Oberschenkelprellung herum – Einsatz fraglich. „Mitunter müssen wir auch der Ferienzeit etwas Tribut zollen, aber das ändert nichts daran, dass wir gern die zwei Punkte einfahren wollen. Mit vielen Phasen in der Saison und der Mehrzahl der Spiele können wir zufrieden sein. Mit der Ausbeute aber noch nicht“, erklärt Pysall abschließend.
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SV Eiche 05 Biederitz vs SV Irxleben 1919 e.V.

Keine Tiefe im Angriff – 19:27 gegen SV Irxleben

Die Verbandsligahandballer des SV Eiche 05 Biederitz haben ihr Heimspiel gegen den SV Irxleben sang- und klanglos mit 19:27 (10:13) verloren. Auch die sieben Treffer von Rückraumspieler Bennet Daßler konnten die fünfte und gleichzeitig höchste Saisonniederlage der Ehlehandballer nicht verhindern.

Es war ohne Frage eine der schlechtesten, wenn nicht sogar der unbefriedigendste Auftritt der Biederitzer in dieser Spielzeit. „Wir haben viel zu viel quer gespielt und hatten keinen Tiefgang im Spiel“, fasste es der enttäuschte Biederitzer Trainer Peter Pysall nach Spielende treffend zusammen.
Dabei verlief der Start für den Gastgeber vor 85 Zuschauern nicht einmal schlecht. Die jeweiligen Führungen der Biederitzer glichen die Gäste in der Folge schnell aus und übernahmen beim 5:4 nach zehn Minuten aber die Führung. Im weiteren Verlauf wurden dann aber die Probleme der jungen Biederitzer offensichtlich, die gerade im Angriffsverhalten reichlich Defizite offenbarten. Während der Gast sieben weitere Minuten auf 10:5 davongeeilt war, ließen die Biederitzer durch Fehlabspiele (an den Kreis), Querspielerei oder durch vergebenen Möglichkeiten aus günstigen und auch ungünstigen Positionen viele Angriffsversuche liegen. Zudem fehlte dem Biederitzer Spiel sichtlich die Tiefe, so dass die Irxleber Hintermannschaft lediglich durch vereinzelte 1:1- Situationen gefordert wurde. So hatten dann auch die Gäste kaum Mühe, den erzielten Fünftorevorsprung bis zur 26. Minute (13:8) zu behaupten. Die beiden folgenden Treffer von Bennet Daßler und Philipp Wohl zum 10:13- Halbzeitstand ließen dann nicht nur die Zuschauer auf Besserung in Durchgang zwei hoffen.
Nach dem Seitenwechsel behaupteten die Irxleber in einer sehr fairen Begegnung zunächst ihre Dreitoreführung bis zum 15:12 nach 34 Minuten, ehe sich die Biederitzer durch Treffer von Daßler und Moritz Steinweg auf 14:15 herankämpfen konnten. Allerdings war die gute Phase bereits nach neun Minuten wieder Geschichte, da die Gastgeber nach dem 16:17- Anschluss (Daßler) wieder in alte Muster verfielen. „Standspiel, Querpässe und nicht aus den Fehlern bei Gegentreffern gelernt“, begründete Pysall das Folgende auf dem Spielfeld der Ehlehalle.
Die Irxleber verschafften sich so wieder Luft und trafen durch Fabian Wohlfromm und Tobias Heitmüller nach einer Dreiviertelstunde zum 19:16. Da die Biederitzer auch anschließend keine Geschwindigkeit in ihr Angriffsverhalten bekamen, konnten sich die abgeklärt, aber auch längst nicht immer fehlerfrei auftretenden Gäste bis zur 53. Minute vorentscheidend auf 24:17 absetzen. Folgerichtig fiel für die Biederitzer, die sich in der Abwehr an sämtlichen Deckungsvarianten versuchten, die 19:27- Niederlage nicht nur vom Ergebnis her ernüchternd aus.
„Unsere große Baustelle Angriff hat sich heute einmal mehr bestätigt. Wir werden daran arbeiten, um es in Zukunft besser zu machen“, blickte der Biederitzer Coach Peter Pysall nüchtern voraus.

Biederitz: Tschirschwitz, Gronemeier – Urban (1), Holzgräbe (2), Kinast (2), Wentzel, Bahr, Herrmann, Steinweg (5/1), Wohl (1), Hartmann (1/1), Daßler (7), Eix

Irxleben: Prieß, Strauß – Hofmann (2), Heitmüller (3), Walter, Pessel (1), Gimmler (11/6), Aubrecht (3), Michael (1), Krause, Wohlfromm (5), Ulrich (1), Heinrichs

SVI kommt: „Wir müssen auf uns schauen.“

Die Verbandsligahandballer des SV Eiche 05 Biederitz (7., 10:12 Punkte) empfangen am Sonntag um 16 Uhr den Tabellennachbarn SV Irxleben (6., 10:8). Nach der eher mageren Ausbeute am letzten Wochenende wollen die Tschirschwitz & Co möglichst wieder doppelt punkten.

Der Biederitzer Trainer Peter Pysall erklärte am Donnerstagabend ungewöhnlich früh das Abschlusstraining für beendet. Das hatte aber gewiss nichts mit eventueller Unzufriedenheit zu tun, sondern dürfte eher auf die hohe Belastung der letzten Tage zurückzuführen sein, der leider auch die ein oder andere Verletzung entsprang. Ein letztes Mal blickte er dann auch zurück und meinte: „Mindestens ein Zähler mehr hätte es schon sein können oder sogar müssen“, bezog sich Pysall auf die engen Begegnungen gegen den BSV 93 Magdeburg (27:28) und dem Gastspiel in Westeregeln (22:22).
Dann jedoch ging der Blick auch schnell wieder nach vorn, wo am Sonntag sein ehemaliger Verein aus Irxleben in der Ehlehalle aufkreuzt. Pysall coachte von 2016 bis 2018 die Irxleber und verpasste in der Spielzeit 2017/2018 den Aufstieg in die Verbandsliga lediglich um einen (!) Treffer. Nun steht er am Wochenende auf der anderen Seite und meint eindringlich: „Wir müssen in erster Linie auf uns schauen. In entscheidenen Phasen ist uns gerade zuletzt wiederholt unsere bescheidene Chancenverwertung auf die Füße gefallen“, meint der SVE- Trainer und hat dabei sicherlich nicht nur das letzte Wochenende im Hinterkopf.
Personell hat sich die Lage beim SV Eiche 05 seit den letzten Partien schon etwas angespannt, ist aber noch im überschaubaren weil kompensierbaren Bereich. Neben den im Urlaub befindlichen Stefan Köster und Till Schneider wird am Sonntag definitiv auch Max Held aufgrund einer Handverletzung nicht zur Verfügung stehen. Große Fragezeichen stehen zudem noch hinter Robin Urban und Moritz Steinweg, der auch am Donnerstagabend noch mit einer Oberschenkelzerrung zu tun hatte.
Der anstehende Kontrahent aus Irxleben ließ in der laufenden Saison vor allem in fremden Gefilden aufhorchen. Genannt werden können hierfür exemplarisch die Doppelpunktgewinne in Seehausen (26:25) und zuletzt beim BSV 93 in Magdeburg (25:24). Am letzten Wochenende waren die Irxleber zudem fast der erste Kontrahent, der dem Ligaüberflieger aus Gommern Zählbares abknöpfen konnte. Am Ende fiel aber die 27:28- Niederlage sehr unglücklich aus. Der Kader des SVI stellt sich nach einigen Zugängen gegenüber den Vorjahren deutlich breiter dar, was sich folglich auch in den Ergebnissen positiv niederschlägt. Mit Andre Brett und Konrad Gimmler haben sie zudem Akteure in ihren Reihen, die dem Spiel einen gewichtigen Stempel aufdrücken können.

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HSV Magdeburg vs SV Eiche 05 Biederitz

Kleiner Kader mit großem Kampf

Die weibliche C- Jugend des SV Eiche 05 Biederitz musste sich zwar beim HSV Magdeburg mit 18:23 (9:10) geschlagen geben, wartete aber mit enormen Kampfgeist auf. „Die Mädels können stolz auf sich sein“, zog die Biederitzer Trainerin Sandra Schmidt ein schnelles erstes Fazit, denn der Kontrahent aus der Landeshauptstadt stellte zum großen Teil den eigentlichen Kader der B- Jugend auf das Spielfeld. Die erste Halbzeit verlief über weite Strecken ausgeglichen, obwohl zunächst der HSV- Nachwuchs die Nase vorn (3:1) hatte. Im weiteren Spielverlauf kamen dann die Biederitzer besser in die Partie und konnten den 5:3- Rückstand durch Anouk Wotjak und Antonia Keitz (Strafwurf) nach einer Viertelstunde egalisieren. In der verbleibenen Spielzeit der ersten Spielhälfte bewegten sich dann beide Vertretungen auf Augenhöhe, so dass die Gastgeber lediglich eine hauchdünne 10:9- Führung mit in die Kabinen nehmen konnten. Nach dem Wiederbeginn glichen die Gäste schnell zum 11:11 (26.) aus, ehe eine schlechte Chancenverwertung und einige Pfostentreffer dem HSV, der sich mit 15:11 absetzen konnte, in die Karten spielten. Zudem war die berechtigte und unglückliche rote Karte gegen die Biederitzerin Jessica Urban ein weiterer Nackenschlag für die Gäste, die weitere drei Minuten später beim 11:18- Rückstand wie der sichere Verlierer aussahen. Wer nun aber glaubte, die nunmehr ohne Wechseloption agierenden Gäste würden sich gehen lassen, wurde positiv überrascht. Die SVE- Mädels kämpften sich mit unbändigem Willen nach vierzig Minuten auf 18:16 heran und boten somit den Landeshauptstädtern weiterhin ordentlich Paroli. Diese nutzten jedoch in der Folgezeit ihre Möglichkeiten besser und bauten die 19:17- Führung kurze Zeit später vorentscheidend auf 21:17 aus. Am Ende siegte der Magdeburger Nachwuchs mit 23:18 gegen einen nie aufsteckenden Gegner, der in der Schlussphase regelrecht auf dem Zahnfleisch kroch. „Absolut lobenwert der Auftritt der Mädels. Gerade nach der roten Karte haben sie ihr großes Kämpferherz ausgepackt und trotz der Niederlage eine beeindruckende Leistung gezeigt“, zeigte sich die Biederitzer Trainerin Sandra Schmidt noch weit nach Schlusspfiff begeistert von ihren Mädels.

Biederitz: Kruse – Schnelle (1), Löffler, Urban (4), Wotjak (3), Warnecke (4), Keitz (3), Niemann (3)

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SV Wacker 09 Westeregeln vs SV Eiche 05 Biederitz

22:22 – Teilerfolg in Westeregeln

Ein Wochenende mit zwei äußerst knappen Spielausgängen hat die Verbandsligavertretung des SV Eiche 05 Biederitz hinter sich. Nach der ünglücklichen 27:28 (12:17)- Heimniederlage gegen den BSV 93 Magdeburg gab es tags darauf zumindest einen Teilerfolg bei Wacker Westeregeln zu feiern. Die Partie endete nach einem 11:11 zur Halbzeit am Ende 22:22- Unentschieden.

Knapp 21 Stunden später stand dann das Gastspiel bei Wacker Westeregeln auf dem Programm. Mit Linksaußen Robin Urban und Kreisläufer Stefan Köster standen zwei Aktivposten angeschlagen nicht zur Verfügung. „Die Mannschaft hat sich gut präsentiert und sich den Zähler redlich verdient“, meinte der Coach Peter Pysall nach dem 22:22- Unentschieden bei den heimstarken Bördehandballern. Den besseren Start hatten die Gastgeber, auch wenn die Biederitzer den schnellen 0:2- Rückstand durch Philipp Wohl und Max Held egalisieren konnten. Beim 5:2 nach zehn Minuten verloren die Biederitzer dann nicht nur kurzzeitig den Anschluss, sondern auch Spielgestalter Max Held, der aufgrund einer Handverletzung fortan nicht mehr eingreifen konnte. Dennoch kämpften sich die Gäste in die zumeist sehr faire Partie zurück und drehten bei eigener 7:6- Führung (17.) den Spieß um. Insgesamt war es aber im weiteren Verlauf eine ausgeglichene Begegnung, was sich dann auch im Halbzeitergebnis (11:11) wiederspiegeln sollte.
Nach dem Wiederbeginn waren es dann die Biederitzer, die den besseren Start verbuchen konnten. Die 18:15- Führung nach 43 Minuten basierte in erster Linie auf eine gute Abwehrarbeit, welche in einer guten Torhüterleistung mündete. Der Dreitorevorsprung hatte schließlich auch nach dem Treffer von Bennet Daßler zum 20:17 (49.) Bestand, ehe die Gäste in der entscheidenen Schlussphase gerade im Angriff etwas den Faden verloren. Die Wackeren schlossen durch ihren Haupttorschützen Jimmy Klockmann und Andy Beinhoff zum 19:20 auf, ehe Felix Eix mit seinem zweiten Treffer für etwas Luft sorgen konnte. Der anschließende Strafwurf brachte den 20:21- Anschluss des Gastgebers, ehe der starke Rechtsaußen Philipp Wohl mit seinem sechsten Treffer auf 22:20 stellen konnte. In der verbleibenen Spielzeit traf dann allerdings nur noch der Gastgeber, der somit auf Unentschieden stellen konnte, obwohl beide Vertretungen noch die Möglichkeit zum Doppelpunktgewinn hatten.
„Trotz Doppelbelastung haben sich alle Akteure gut eingebracht. Sicherlich wäre aus diesem Wochenende mehr rauszuholen gewesen, aber unser Entwicklungsprozeß läuft und solche Spielausgänge sind auch Bestandteil davon. Die Jungs lernen daraus und werden es schon bald besser machen“, zog der Biederitzer Trainer Peter Pysall ein treffendes Fazit nach einem ereignisreichen Wochenende.

Biederitz: Tschirschwitz, Gronemeier – Holzgräbe (3), Kinast (1), Wentzel, Bahr, Herrmann, Held (1), Steinweg (2), Schneider, Wohl (6), Hartmann, Daßler (7/3), Eix (2)

Sonntag – Hohe Hürde in Westeregeln

Gleich doppelt gefordert sind an diesem Wochenende die Verbandsligahandballer des SV Eiche 05 Biederitz. Am Sonnabend geht es ab 18 Uhr in heimischer Ehlehalle gegen den BSV 93 Magdeburg, ehe am Sonntag um 16:30 Uhr das Gastspiel bei Wacker Westeregeln auf dem Programm steht.

Auf die Zielsetzung der beiden bevorstehenden Spiele angesprochen meinte der Biederitzer Trainer Peter Pysall: „Die Durchschlagskraft im Angriff verbunden mit einer besseren Chancenverwertung sowie die Abwehrleistung aus der Partie gegen Osterburg abrufen“, waren die Hauptaufgaben, die seine Mannschaft im Gegensatz zum letzten Auftritt in der Vorwoche in Seehausen (24:31) deutlich verbessern muss. Die nun anstehenden Gegner dürften mit ähnlicher Kragenweite daherkommen, wie es unlängst die ausgebufften Altmärker waren.

Am Sonntag geht es dann zum SV Wacker Westeregeln, der am Vorabend beim verlustpunktfreien Tabellenführer Eintracht Gommern antreten muss. Die Wackeren konnten in der Vorwoche den Auswärtsbann brechen und mit einem 33:29 beide Zähler von der HSG Altmark/West entführen. Spielertrainer Marcel Pufahl konnte sich dabei erneut auf seinen Haupttorschützen Jimmy Klockmann verlassen, der beim ersten Auswärtserfolg immerhin elf Treffer erzielen konnte und damit in der Torschützenliste mit nunmehr 72 Toren Rang zwei erklimmen konnte. Gewiss ist der Doppelpunktgewinn in der Fremde für die Westeregelner ein weiterer Anreiz, ihre gute Heimbilanz von 6:2 Punkten gegen die Biederitzer auszubauen. Lediglich beim unglücklichen 26:27 gegen die Zweite des Post SV Magdeburg blieben beide Zähler auf der Strecke. Fraglos also ein weiterer schwerer Prüfstein für die junge Biederitzer Mannschaft am späten Sonntagnachmittag, die allerdings beim Abrufen ihrer eigentlichen Leistung nicht chancenlos nach Westeregeln reisen dürfte. Natürlich wird es auf beiden Seiten auch eine Frage der Kraft werden, haben doch beide das Spiel vom Vortag in den Knochen. Diesbezüglich haben hier die inzwischen wieder gut aufgestellten Biederitzer einen kleinen Vorteil zu verzeichnen, muss doch das Trainerteam Pysall/Heitmann zumindest für das Heimspiel gegen den BSV 93 drei Aktive zu Zuschauen verurteilen.

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SV Oebisfelde 1895 vs SV Eiche 05 Biederitz II

Schwerer Stand beim SVO

Die weibliche C- Jugend II des SV Eiche 05 Biederitz musste sich beim SV Oebisfelde mit 13:28 (5:16) geschlagen geben. „Wir hatten heute mit zwei angeschlagenen Spielern in einem sehr überschaubaren Kader einen sehr schweren Stand. Ich bin dennoch nicht unzufrieden“, meinte die Biederitzer Trainerin Stefanie Hesse auf der Rückfahrt. Die Gäste kamen nur zögerlich in die Partie und sahen sich nach einem 0:4 (5.) nach 13 Minuten mit 1:8 im Hintertreffen. Bis zur Halbzeitsirene nutzten aber auch die Gäste inige ihrer Möglichkeiten, nahmen aber dennoch einen 5:16- Rückstand mit in die Kabinen. Nach dem Seitenwechsel bestimmte der Gastgeber in einer körperbetonten Begegnung weiterhin das Geschehen und baute den Vorsprung kontinuierlich aus. Bei den sich steigernden Biederitzern verhinderte Torhüterin Katharina Jung ärgeres, während im Angriff wiederholt zu viel Last auf den Schultern der neunfachen Torschützin Johanna Hesse lag. Die Allerstädter hatten so nur wenig Mühe, den Vorsprung nach 40 Minuten auf 22:9 auszubauen und schlussendlich einen verdienten 28:13- Erfolg einzufahren.

Biederitz: Jung – Wontraba (3), Bublitz, Rojahn, Kaiser (1), Hesse (9/2), Wiehe, Schulze

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