Fader Beigeschmack bei hoher Pleite
Die Niederlage als solche mochte nicht überraschend kommen, die Art und Weise jedoch stimmte nachdenklich: „Unser Faustpfand war bislang die Einstellung und dass wir für jedes Tor kämpfen. Das war gegen Halle zum ersten Mal nicht der Fall. Teilweise haben wir uns ergeben. In der Abwehr haben wir nur harmloses Begleiten gespielt und keinen Kontakt zu schnellen Hallensern, die uns deutlich die Grenzen aufgezeigt haben, gesucht“, legte HSG-Coach Stefan Bußmann den Finger in die Wunde, welche die neunte Saisonpleite am Sonntag gerissen hat.
Nachdem die Entscheidung zur Pause längst zu Ungunsten der Gastgeber gefallen war, griff das Trainerteam dann auch zu eher ungewohnten Maßnahmen: Die Kabinentür blieb verschlossen, stattdessen folgte eine ausgiebige, aber konstruktive Kritik an Ort und Stelle auf dem Parkett. Und siehe da: „Wir konnten zumindest unser Gesicht wahren, weil wir beherzter in der Abwehrarbeit waren und vorn bessere Lösungen gefunden haben.“ Die richtigen Anknüpfungspunkte gab es demnach für das anstehende Gastspiel bei der HG 85 Köthen (16 Uhr).
HSG Ehle: Danisch – Simon (1), Kloth (8), Kalsdorf (2), Stielke (6), Bartz (3), Theuerkauf (8), Wägener


USV Halle
SC Magdeburg

SV Blau- Rot Coswig
Barleber HC e.V.
SV Wacker 09 Westeregeln