Liga: Oberliga Männer

TuS Radis vs SV Eiche 05 Biederitz

30:26 – Die Abwehr bringt den Sieg
Die Siegesserie der Biederitzer Oberligahandballer erfuhr auch beim Gastspiel in Gräfenhainichen gegen den Gastgeber TuS Radis keinen Abbruch. Nach einer 18:14- Halbzeitführung erspielten sich die Gäste einen 30:26- Erfolg, der gleichzeitig der fünfte Doppelpunktgewinn in Folge bedeutet.
„Der Positivtrend hält an. Jeder hat sich hier heute bis an das Limit verausgabt“, gab der Biederitzer Verantwortliche Andre Freistedt nach einer sechzigminütigen Partie, die sehr viel Dampf beinhaltete, zu Protokoll. Eine erste überzeugende Duftmarke gaben die Gäste nach einer ausgeglichenen zehnminütigen Anfangsphase (6:6) bis zur 15. Minute ab. Nach anfänglichen Schwierigkeiten mit dem Kreisspiel des Gastgebers fingen sich die Biederitzer vor allem im Deckungsverbund, welcher im weiteren Verlauf zu einem der Sieggaranten avancierte. So stand nach einer Viertelstunde eine 10:7- Führung zu Buche, welche sowohl beim 11:14 (23.) als auch beim 13:16 (26.) dem Gastgeber stand hielt. Nach dem 14:16- Anschluss des TuS legten Robin Urban und Christian Kinast per Konter zur 18:14- Halbzeitführung nach.
Sichtlich wacher als der Gastgeber präsentierten sich die Biederitzer dann unmittelbar nach dem Seitenwechsel, wo sie mit dem angestrebten Tempospiel und einer guten Chancenverwertung auf 24:18 (38.) davonziehen konnten. In einer kleinen sich einschleichenden Schwächephase schlossen die Radiser innerhalb von fünf Minuten auf 22:24 auf, weil dem Biederitzer Vorwärtsdrang die nötige Tiefe im Angriff fehlte. In diesen Zeitraum fiel auch die berechtigte rote Karte gegen den Biederitzer Linksaußen Marius Hammecke, welche aber im weiteren Verlauf von den Gästen gut kompensiert werden konnte. „In der Folge haben wir dann wieder vieles richtig gemacht“, schilderte Freistedt die verbleibene Spielzeit, in der die Gäste zwar nie vorentscheidend enteilen konnten, der Begegnung aber mit ihrem sicheren Auftreten entscheidend den Stempel aufdrückten. Felix Eix erhöhte zwar kurzzeitig auf drei Treffer (27:24) und der starke Joey Chandler Witte entschärfte dazu einen Starfwurf, doch die TuS- Handballer blieben sowohl beim 25:27 (54.) als auch nach eigener Auszeit beim 26:28 (58.)  in Schlagdistanz. Für die Schlussakkorde sorgte dann aber der Biederitzer Linksaußen Robin Urban, der beide sich bietenden Chancen sicher zum 30:26- Endstand unterbringen konnte, obwohl gerade die Außenpositionen zuvor in der Partie ein wenig vom Pech verfolgt waren.
„Das Abwehr/Umkehrspiel war heute der Garant zum Sieg. Hinzu kommt, dass es aktuell völlig egal ist, wer bei uns auf der Platte steht – alle performen“, nannte der vierfache Torschütze Moritz Steinweg die Hauptgründe füe den neuerlichen Erfolg.
„Lust und Spielfreude haben auch heute für den Sieg gesorgt. Die Köpfe sind dauerhaft oben und die Jungs wollen“, hatte Freistedt wiederum keine Bauchschmerzen dabei, seine Akteure nach einem erneut überragenden Auftritt völlig zurecht in den höchsten Tönen zu loben. So darf es gern am kommenden Sonnabend im Heimspiel gegen den „Angstgegner“ HSG Wolfen 2000 weitergehen…
RadiS: Pannier, Faust – Düresch, Täuber, Johnnes (3), Engel (1), Hanke (4), Hammerlik (1), Lindner (8/6), Knape- Schmidt (5), Krickemeier (1), Kummer (1), Nitsche (2)
Biederitz: Witte, Le. Exner – Urban (5), Daßler (7/1), Kinast (1), Hesse (2), Richter (3), Beres (1), Held (2), Steinweg (4), Schneider, Hammecke (2), Burgold (2), Eix (1)
Zeitstrafen: Radis 5, Eiche 5 + rote Karte Marius Hammecke (41:07 Min.)
Siebenmeter: Radis: 8/6, Eiche 2/1
Auswärts gegen Radis: An den Sieg gelauben
Die zuletzt sehr erfolgreichen Oberligahandballer des SV Eiche 05 Biederitz (6.) müssen am Sonnabend um 18 Uhr in der Sporthalle von Gräfenhainichen beim punktgleichen Tabellennachbarn TuS Radis (7., 21:15) antreten. Der deutliche 37:24- Hinspielerfolg im Oktober sagt dagegen wenig über die Schwere der Aufgabe aus.
Es ist jetzt ein knappes Jahr her, wo die Biederitzer zum letzten Gastspiel in der Sporthalle Gräfenhainichen zu Gast waren und die Erinnerungen sind nicht nur wegen der ernüchternden 20:28- Niederlage keine wirklich Guten. „Wir mussten damals viele Verbalattacken über uns ergehen lassen und die Story mit den käuflich zu erwerbenen Duschmarken kam dann noch dazu“, erinnert sich der Biederitzer Co- Trainer Andre Freistedt nur ungern an den 15. März des letzten Jahres. Dass es diesmal in hoffentlich allen Bereichen ein angenehmeres Gastspiel werden wird, ist die Hoffnung aller Biederitzer in Bezug auf dieses Wochenende.
Rein sportlich bringen die hochmotivierten Gäste aktuell wirklich alles auf die Platte, was zu einem vollem Erfolg nötig ist. „Wir müssen natürlich gerade im Abwehrverhalten mit dem Innenblock und den Halben da weitermachen, was uns zuletzt so erfolgreich gemacht hat“, fordert Freistedt von seinem Kader, der abermals unverändert daherkommen wird. „Auch das Tempospiel über die erste, zweite und dritte Welle wird ein ganz wichtiger Faktor auf dem Weg zum angestrebten Erfolg sein.“
Die Radiser um Trainer Christian Telehuz teilten sich nach zuvor drei Doppelpunktgewinnen zuletzt beim HV Wernigerode (30:30) die Punkte und sind somit ebenfalls seit vier Begegnungen ungeschlagen. „Sie bringen schon eine gesunde Härte und eine gewisse Spielkultur mit“, rechnet Freistedt schon ein Stück weit mit einem anderen Gradmesser als dies in den letzten Wochen der Fall gewesen ist. Die zuletzt erzielten vier Siege haben aber auch im Biederitzer Kader für reichlich Selbstvertrauen gesorgt. „Wir müssen einfach so weitermachen und vor allem an den Sieg glauben“, meint Dirk Hesse, der abermals den krankheitsbedingt fehlenden Peter Pysall auf der Bank der Gäste vertreten wird.
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SV Eiche 05 Biederitz vs SG Kühnau

Spaß, Laune & Moral – 41:27
Nur eine Woche nach dem Torfestival gegen den HV Wernigerode hat der Handball- Oberligist SV Eiche 05 Biederitz in heimischer Ehlehalle wieder geliefert. Gegen die SG Kühnau sprang nach einer 21:13- Pausenführung schließlich ein ungefährdeter 41:27- Erfolg heraus.
„Wir haben heute nahtlos an die Leistung aus der Vorwoche anschließen können“, meinte der Biederitzer Verantwortliche Andre Freistedt, der abermals Unterstützung vom Biederitzer Urgestein Dirk Hesse auf der Trainerbank erhielt. Einige weitere Aspekte waren Freistedt neben dem puren Resultat dann aber ebenso wichtig: „Die Jungs haben sichtlich Lust Handball zu spielen. Da gibt es kein Murren bei Wechseln und überhaupt herrscht eine hervorragende Stimmung in der Truppe.“ Das sich all diese Faktoren auch im Ergebnis wiederfinden, belegten die Gastgeber am Sonnabendabend einmal mehr in beeindruckender Manier.
Großartige Unterschiede zur Partie vor sechs Tagen gab es nicht, denn der Grundstein konnte einmal mehr mit einer starken Deckungsarbeit (u.a. Beres, Richter) und einem starken Schlussmann Max Wetzel gelegt werden. Im Angriff wurde das Torewerfen auf alle Schultern verteilt, auch wenn Shooter Bennet Daßler mit seinen insgesamt dreizehn Toren noch herausragte. Mit viel Tempo über die erste und zweite Welle wurde den Gästen beim 7:1 (9.) und 14:6 (20.) frühzeitig der Zahn gezogen, so dass die völlig verdiente 21:13- Halbzeitführung der Vorentscheidung gleichkam.
Auch nach dem Seitenwechsel bestimmten die Biederitzer klar das Geschehen. „Ich habe versucht, allen Akteuren reichlich und gleiche Spielanteile zu gewähren. Es kann auch gar kein Spieler explizit hervorgehoben werden, da sich jeder leidenschaftlich einbringen konnte“, ergänzte Freistedt, der in der Schlussviertelstunde auch Torhüter Joey Chandler Witte ins Rennen schickte. Dieser knüpfte nahtlos an die Leistung seines Vorgängers an und nutzte zudem die 7:6- Angriffsvariante der Gäste, die den Einheimischen überhaupt sehr gelegen kam, zu zwei eigenen Toren. Auch die Gastgeber versuchten sich in der Schlussphase mit diesem taktischen Schachzug und sammelten damit erste positive Erfahrungen.
Den jeweiligen Zwischenstand hingegen verloren die Mannen um Kapitän Max Held nicht aus den Augen und bauten diesen über die Stationen 25:16 (36.) und 31:18 (44.) auf 35:22 (52.) aus.
Nach sechzig wiederum sehr beeindruckenden Minuten holten sich die Gastgeber nach einem 41:27- Erfolg den verdienten Applaus des begeisterten Publikums ab. Kann auch am kommenden Sonnabend in Gräfenhainichen gegen TuS Radis eine solche Vorstellung abgerufen werden, dann könnte die Revanche für das vorjährliche in allen Belangen umrühmliche Gastspiel (20:28) durchaus gelingen.
Biederitz: Wetzel, Witte (2) – Daßler (13/5), Kinast (3), Hesse (4), Richter (4), Beres (2), Held (2), Steinweg (4), Hammecke (1), Burgold (1), Lu. Exner (1), Eix (4)
Kühnau: Oehme, Bräutigam – Kutzer (3), Rieprich, Gabbert (6), Bachmann, Hübner (2), Kilian, Uscins, Reppmann (10/4), Zimdahl (1), Michalik (5), Franz
Zeitstrafen: Eiche 3, Kühnau 5
Siebenmeter: Eiche 5/5, Kühnau 4/4

„Wir wollen gegen Kühnau nachlegen“

Im zweiten Heimspiel in Folge wollen die Oberligahandballer des SV Eiche 05 Biederitz  (7., 19:15 Punkte) am Sonnabend um 17:30 Uhr gegen die SG Kühnau (9:25) nachlegen. Beim Rangzwölften sprang Anfang Oktober lediglich ein enttäuschendes 22:22- Unentschieden heraus.
„Das war kein guter Auftritt damals von uns. Es fehlte an Tempo und die Selbstsicherheit suchte man ebenfalls vergebens“, erinnert sich der Biederitzer Co- Trainer Andre Freistedt, er wird aufgrund des krankheitsbedingten Fehlens von Chefcoach Peter Pysall erneut von Dirk Hesse auf der Bank unterstützt, nur ungern an das Gastspiel in der Bauhausstadt Dessau. Es gibt also genug Ansatzpunkte für die Biederitzer, es diesmal gegen die SG besser zu machen und die Siegesserie auf dann immerhin vier Begegnungen auszubauen. In der Vorsaison gelang nach einer 33:35- Niederlage in Dessau ein ungefährdeter 30:23- Heimerfolg.
Die Vorfreude der Kühnauer auf das Gastspiel in Biederitzer dürfte sich verständlicherweise ein Stück weit in Grenzen halten, denn die vorherigen neun Partien in der Fremde gingen allesamt verloren. Die aktuell neun Zähler beruhen also durchweg aus Heimauftritten, was zuletzt die ambitionierten Mannschaften des HC Burgenland II (31:35) und Eintracht Gommern (27:31) schmerzlich zu spüren bekamen. Dennoch geht man im Biederitzer Lager längst nicht von einem Sonntagsspaziergang aus, auch wenn sich ein solcher erst vor einer Woche an gleicher Stelle abgespielt hat.
„Wenn wir an die Leistung von Wernigerode anschließen, werden wir schwer zu schlagen sein. Vorsicht ist aber dennoch geboten, denn die Kühnauer werden uns nichts schenken und auch endlich den Bock in der Fremde umstoßen wollen. Außerdem wollen wir weiter Selbstvertrauen für die schweren finalen Wochen tanken“, warnt Freistedt, der auf den gleichen Kader wie vor sechs Tagen zurückgreifen kann, eindringlich vor der SG, die jeden Punkt im Kampf um den Ligaverbleib benötigt.
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SV Eiche 05 Biederitz vs HV Wernigerode

Wenn alles passt – 46:28 gegen Wernigerode
Der Handball- Oberligist SV Eiche 05 Biederitz hat seine kleine Siegesserie mit einem überzeugenden 46:28 (22:15) gegen den HV Wernigerode auf drei Begegnungen anwachsen lassen. Moritz Steinweg und Max Held waren mit jeweils acht Toren die besten Schützen auf Seiten der Gastgeber.
Wer sich am Sonntagnachmittag für den Besuch in der Ehlehalle entschieden hatte, dürfte sein Kommen bei über einhundert (!) Heimtoren in zwei Partien nicht bereut haben. Zunächst deklassierte die männliche A- Jugend II der HSG Ehle den HV Lok Stendal mit 55:23, ehe die Biederitzer Oberligahandballer des SV Eiche 05 den Gast aus dem Harz beim 46:28 nur unwesentlich besser wegkommen ließen. So gab es dann auch verienterweise zweimal großen Applaus, wobei der bei den Daßler & Co noch ein wenig lauter ausfiel.
Die Lobeshymnen sollten dann auch beim Resümee des Biederitzer Co- Trainers Andre Freistedt zunächst kein Ende finden: „Eine überragende Mannschaftsleistung. Wir haben alles auf die Platte bekommen, was vorab besprochen wurde. Zudem gefiel mir die Homogenität in der Truppe.“ So war dann auch der Spielfilm der Partie ein recht einseitiger, denn die Gastgeber legten nach dem 8:2- Blitzstart (12.) zum 13:5 (18.) nach und ließen dabei kaum Wünsche offen. „Da kann ich alle Positionen durchgehen, überall wurde auf allerhöchstem Niveau agiert“, meinte Freistedt und benannte da als erstes das Abwehrduo Maksymilian Beres/Jannis Richter, welches mit Bennet Daßler eine überragende Ergänzung erfuhr. Auch das Torhüterduo Joey Chandler Witte/Max Wetzel erhielt Bestnoten und auch die ruhige Hand eines Max Held vom Siebenmeterpunkt (Sieben Tore bei sieben Versuchen) ist eine Erwähnung wert. Wären dann nicht noch der ein oder andere Lattentreffer zu verzeichnen gewesen, dann wäre das vorentscheidene 22:15- Polster zum Seitenwechsel noch höher ausgefallen.
Die zweiten dreißig Minuten erfuhren dann einen ähnlichen Verlauf, wobei die knapp 25 Minuten Einsatzzeit des Biederitzer Neuzuganges Sean Burgold, er kam vom Nachwuchs des SC Magdeburg und verbuchte dort knapp acht Monate so gut wie keine Einsatzzeit, einer Erwähnung bedurfen. Der 19jährige Rückraumspieler fügte sich nahtlos ein und war nicht nur wegen seiner vier Treffer und seinem starken 1:1- Verhalten ein belebendes Element. Dass sein Debüt verbunden mit dem 30. Treffer einher ging, erfreute sicht- und hörbar dann auch seine Mannschaftskollegen nach 39 Minuten (30:19).
Die Gäste, sie wirkten an diesem Tag sichtlich überfordert, taten sich mit ihren anfänglichen 3:3- Deckungsvariante eher keinen Gefallen. „Unsere Abwehrarbeit hat ihre Ideen zerstört. Zudem war unsere Körpersprache eine ganz andere“, begründete Freistedt den Unterschied zum Hinspiel, wo die Biederitzer im Harz eher glücklich noch zu einem Teilerfolg kamen.
Schlussendlich setzten sich die Biederitzer auch in der Höhe völlig verdient mit 46:28 durch und festigten Platz sieben mit Blickrichtung  nach oben.
„Ich bin unsagbar stolz auf die Truppe. Wenn ich etwas kritisieren müsste, dann das es keine 28 Gegentreffer hätten sein müssen. Aber das ist dann Jammern auf ganz hohem Niveau“, resümierte Freistedt glücklich. Die zuvor erlebte Teamleistung dürfte wohl einer der Wünsche gewesen sein, die er zu seinem 51. Geburtstag am Freitag gehabt haben dürfte und nun in sechzig Minuten in überzeugender Manier erfüllt wurden.
Biederitz: Witte, Wetzel, Gronemeier – Beres (5), Daßler (4), Kinast (2), Hesse (3), Richter (4), Janke (1), Held (8/7), Steinweg (8), P. Wohl (1), Hammecke (3), Burgold (4), Eix (3)
Wernigerode: Konstabel, Grawe – Kopp (7/1), Richter, Kaufmann (8), O. Christiansen (1), Conradi (6/3), Schulze (1), Grünig, Schaper, Bollmann (3), Kunze (1), Hirsch, N. Christiansen, Dunkel (1)
Zeitstrafen: Eiche 3, Wernigerode 4
Siebenmeter: Eiche: 7/7, Wernigerode 4/4
Team der Stunde gastiert in der Ehlehalle
Die Oberligahandballer des SV Eiche 05 Biederitz (7., 17:15 Punkte) wollen im Heimspiel gegen den Tabellennachbarn HV Wernigerode (8., 16:16) ihre kleine Siegesserie ausbauen. Doch der Kontrahent aus dem Harz kommt mit breiter Brust an die Ehle, konnte dieser doch die letzten vier Begegnungen durchweg siegreich gestalten und sich somit im kleinen Mittelfeld der Liga etablieren.
„Natürlich haben wir das Formhoch der Wernigeröder zur Kenntnis genommen. Vor allem der Sieg in Stassfurt war dann auch schon sehr überraschend…“, meinte der Biederitzer Co- Trainer Andre Freistedt, der bis auf Weiteres aufgrund des krankheitsbedingten Fehlens von Chefcoach Peter Pysall die Zügel allein in der Hand hat, auf Nachfrage. „Sie sind erfolgreicher als im Vorjahr unterwegs und haben ihr Saisonziel Klassenerhalt wohl schon vorzeitig erreicht“, rechnet Freistedt mit einem Kontrahenten aus dem Harz, der in der Ehlehalle ohne jeden Druck aufspielen kann.
Der besagte Druck ist allerdings auch in den Biederitzer Reihen nicht zu spüren, was in erster Linie den zuletzt siegreichen Partien gegen Haldensleben (36:28) und in Irxleben (31:27) geschuldet ist. Zu gern würden die Ehlehandballer der kleinen Erfolgsserie ein weiteres Kapitel hinzufügen, doch der Gegner wartet mit einer guten Abwehr und einem wurfgewaltigen Rückraum auf. Aber auch dem Rechtsaußen Jörg- Lucas Conradi, er ist auch der Haupttorschütze vom Siebenmeterpunkt, ist größte Beachtung zu schenken.
Was die Gastgeber allerdings in der alleinigen Hand haben, ist ihr eigener Auftritt. „Tempo hochhalten, in die Lücken gehen, Chancen nutzen und bestenfalls noch Hilfe vom Publikum erfahren“, nennt Freistedt neben der stabilen Deckungsarbeit (u.a. Beres, Richter) die wichtigsten Eckpunkte auf dem Weg zu den angestrebten zwei Zählern nach einer guten Trainingswoche.
Im Hinspiel im September teilten sich beide Vertretungen beim 24:24 die Punkte. Dieser kam für die Biederitzer eher glücklich zustande, da Gustav Nafe in der Schlussekunde noch einen Strafwurf abwehren konnte. Apropos Torhüter – Nafe wird aufgrund seines Auslandsaufenthaltes definitv weiterhin nicht im Biederitzer Gehäuse stehen und auch hinter Joey Chandler Witte steht aufgrund einer Fußverletzung ein großes Fragezeichen.
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SV Irxleben 1919 e.V. vs SV Eiche 05 Biederitz

31:27 – Verdienter Sieg in der Wildparkhalle
Die Oberligahandballer des SV Eiche 05 Biederitz haben das ewige Duell beim SV Irxleben zu ihren Gunsten entschieden. Nach einer 15:12- Halbzeitführung nahmen sie schließlich mit einem verdienten 31:27 beide Zähler mit an die Ehle.
„Großes Kompliment und Dank an die Truppe. Sie haben sich jederzeit an den Matchplan gehalten und wirklich alles umgesetzt, was ihnen vorab an die Hand gegeben wurde“, gab der Biederitzer Co- Trainer Andre Freistedt anschließend zu Protokoll. Freistedt hatte in der Wildparkhalle vor etwa 180 Zuschauern, darunter 60 Gäste, die alleinige Verantwortung, da Chefcoach Peter Pysall an alter Wirkungsstätte krankheitsbedingt nicht mitwirken konnte.
Über weite Strecken des ersten Spielabschnittes begegneten sich beide Vertretungen auf Augenhöhe, welche folgerichtig in einem 11:11 nach 23 Minuten mündete, wobei der Biederitzer Spielmacher Max Held bereits nach 14 Minuten verletzungsbedingt (Sprunggelenk) zum Zuschauen verurteilt war und „Verursacher“ Erik Hofmann ebenfalls unter den Zuschauern Platz nehmen musste. „Wir haben die Räume nicht zubekommen, einiges über den Kreis zugelassen und noch an der Orientierung in der Abwehr gefeilt“, erinnerte sich Freistedt später. Die finalen Minuten des ersten Abschnittes gehörten dann aber den Gästen, die in Überzahl agierend gut die entstandenen Lücken nutzen konnten und damit eine 15:12- Pausenführung erspielen konnten.
Auch nach dem Seitenwechsel hatte das Polster von drei Toren beim 17:14 (36.) zunächst Bestand, ehe ein kleines Leistungsloch den Irxlebern in einer sehr emotionalen Phase den 17:17- Ausgleich (38.) ermöglichte, welcher auch folgerichtig die Auszeit der Biederitzer Bank nach sich zog. In dieser wurde in erster Linie die mangelnde Passqualität angemahnt, die sich dann im weiteren Verlauf wieder in gewohnter Qualität präsentieren sollte. Zudem blieb der Erfolg nicht aus, denn Bennet Daßler mit zwei verwandelten Strafwürfen und ein Doppelpack von Rechtsaußen Luca Exner, er half aus der zweiten Mannschaft aus, brachten den Gästen beim 21:17 nach einer Dreiviertelstund wieder mehr Luft.
Die letztmalige Aufholjagd des SVI zum 20:22 (48.) blockten die Biederitzer, die in dieser Phase ein wenig Pech im Abschluss hatten, dann in souveräner Manier ab. „Wir waren im 1:1 deutlich stärker und hatten in Joey Chandler Witte ein starken Rückhalt“, benannte Freistedt weitere Gründe für den späteren Erfolg, der sich bereits beim 26:21- Zwischenstand (52.) abzeichnen sollte. Da auch in der verbleibenen Spielzeit der Druck oben gehalten werden konnte, obwohl die Kräfte sichtlich schwanden, kam es schließlich über die Stationen 28:22 (54.) und 29:24 (56.) zum hochverdienten 31:27- Erfolg.
Eher unterschwellig verlief während der sechzig Minuten das Duell der beiden Toptorschützen der Liga. Während Connor Kriesch immerhin auf zwölf Treffer kam, war sein angeschlagener Kontrahent Bennet Daßler achtmal auf der Anzeigetafel präsent. Daßler verfolgte ein Großteil der Partie auf der Bank, versenkte aber immerhin sechs Strafwürfe souverän und behielt somit im Gesamtranking knapp mit 129:128 die Nase vorn.
Überhaupt dürfte dieser Nebenkriegsschauplatz die Daßler & Co nur sehr wenig interessiert haben, denn mit einer mannschaftlich geschlossenen Vorstellung gelang Sieg zwei in Serie, welche nun gern in zwei Wochen im Heimspiel gegen den zuletzt viermal in Folge siegreichen HV Wernigerode fortgesetzt werden darf.
Irxleben: Lengefeld – Herre, Meinicke (2), Seiler (1), Schardt, Heinecke (2), Kriesch (12/1), Feller, Orolowski, Carlson (4), Heinrichs, Walter, Krause (1), Wohlfromm (3), Hofmann (1), Rips (1)
Biederitz: Witte, Wetzel – Urban (2), Richter, Beres (2), Daßler (8/6), Kinast (3), Hesse (3), Held, Steinweg (1), Hammecke (5), Lu. Exner (5), Eix (2)
Siebenmeter: Irxleben 2/1, Biederitz 7/6
Zeitstrafen: Irxleben 3 + rote Karte Erik Hofmann (13:42 Min.), Biederitz 5
Schwierige Aufgabe beim ewigen Rivalen
Vor einer unangenehmen Hürde steht am Sonnabend ab 17 Uhr der Handball- Oberligist SV Eiche 05 Biederitz (7., 15:15 Punkte), denn es geht am 16. Spieltag zum Dauerrivalen nach Irxleben (11., 9:21). Im Hinspiel gab es einen souveränen 28:22- Heimerfolg, der die Biederitzer aber nur bedingt in die Favoritenrolle drängen dürfte.
Als die Biederitzer Ende September an Spieltag zwei als klarer und verdienter Sieger in der heimischen Ehlehalle vom Feld gingen, hatte der SV Irxleben nach gerade einmal zwei Begegnungen sein Platz im Handballoberhaus des Landes naturgemäß noch nicht gefunden. „Es wird ein ganz anderes Spiel, denn sie werden uns überraschen wollen“, rechnet der Biederitzer Co- Trainer Andre Freistedt mit einem heißen Tanz in der Wildparkhalle. Diese hatte zum Jahresauftakt einen 37:31- Erfolg gegen die SG Kühnau gesehen, ehe die Irxleber um Neutrainer Markus Splitt, er löste im November Aufstiegstrainerin Dr. Marita Daum ab, am letzten Wochenende in Wernigerode (30:31) ohne Zählbares die Heimreise antreten mussten.
Während die Partie rein tabellarisch ein Mittelfeldduell darstellt, gibt die aktuelle Torschützenliste der Oberliga da schon mehr her, denn mit Bennet Daßler (Biederitz, 121 Tore) und Connor Kriesch (116, Irxleben) treffen hier die beiden Toptorschützen aufeinander. Neben Dreh und Angelpunkt Kriesch sollte von den Biederitzern aber auch der Kader drumherum Beachtung geschenkt werden, denn dieser kommt sehr körperlich und spielintelligent daher. „Wir müssen wachsam sein und eine gute und harte Abwehr stellen. Dazu gilt es, die eigenen Angriffe schnell und kontrolliert vorzutragen“, gibt Freistedt die Marschrute aus, mit der der identische Biederitzer Kader das Unterfangen Auswärtserfolg in Irxleben angehen möchte.
Aber auch die wichtigsten Grundbausteine des Erfolges werden die Biederitzer wieder in die Waagschale werfen müssen. „Die gesamte Truppe hat Wille und Einsatz gezeigt“, meinte der Biederitzer Chefcoach Peter Pysall am letzten Sonnabend nach dem souveränen 36:28- Heimsieg gegen den HSV Haldensleben. Grundvoraussetzungen also, um vielleicht wieder eine kleine Siegesserie zu starten…
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SV Eiche 05 Biederitz vs HSV Haldensleben

36:28 – Befreiungsschlag gegen das Tabellenschlusslicht
Die Oberligahandballer des SV Eiche 05 Biederitz haben mit einem souveränen 36:28 (18:12) gegen das Tabellenschlusslicht HSV Haldensleben den Negativlauf der letzten Wochen beendet. Kapitän Max Held war mit acht Toren bester Schütze beim hochverdienten Sieger.
Als Grundbaustein des Erfolges nannte der Biederitzer Trainer Peter Pysall nach dem Abpfiff das gute Blockspiel seiner Mannschaft, welches im ersten Spielabschnitt zu einer richtungsweisenden 18:12- Führung entscheidend beitrug. „Maks Beres und Moritz Steinweg haben das im ersten Durchgang ganz stark gemacht“, meinte Pysall und erinnerte sich dabi sicherlich auch an die Anfangsphase, in der der Gastgeber vom 4:3 (5.) innerhalb von zwölf Minuten auf 11:3 enteilen konnte. Ein wichtiges Element war zudem das Tempospiel, welches in der Hinrunde oft ein Faustpfand war, aber gerade in den letzten Begegnungen ein wenig auf der Strecke geblieben war. Neben einem glänzend aufgelegten Joey Chandler Witte zwischen den Pfosten machte auch Rückraumspieler Till Schneider nicht nur wegen seiner Tore auf sich aufmerksam, so dass beim 16:7 nach 24 Minuten alles für die Hausherren sprach. Fehlende Ruhe, überhastete und zu frühe Abschlüsse sorgten schließlich dafür, dass die HSV- Handballer bis zum Seitenwechsel ein wenig Ergebniskosmetik zum 18:12 betreiben konnten.
Auch der Start in den zweiten Durchgang erfuhr keine grundlegende Änderung, weil die Biederitzer trotz einiger Umstellungen weiterhin hochkonzentriert in der Deckung (Eix, Richter) unterwegs waren. und auch einige Würfe des wurfstarken Bennet Körtge blocken konnten. Auch die angewandte Manndeckung der Haldensleber gegen Bennet Daßler fingen seine Nebenleute (Hesse, Eix) gekonnt ab und vergaßen dabei auch nicht die Kreisposition Um Jannis Richter. So legten die Biederitzer beim 26:16 (41.) und 30:20 (46.) zehn Treffer zwischen sich und dem nie aufsteckenden Gegner, der in der Schlussphase auch in Überzahl agierend das Schlussresultat ein wenig erträglicher gestalten konnte.
„Das Ergebnis geht in Ordnung, wobei ein höherer Erfolg durchaus möglich war. Einsatz, Wille und Mut waren deutlich sichtbar, so dass ich von einer geschlossenen Mannschaftsleistung sprechen möchte“, resümierte auch der Biederitzer Co- Trainer Andre Freistedt, der Youngster Fynn Janke nicht nur wegen seiner vier Treffer ein Extralob ausstellte, zufrieden nach der fairen Begegnung.
Biederitz: Witte, Le. Exner – Richter (3), Beres, Daßler (4), Kinast, Hesse (6), Janke (4), Held (8/4), Steinweg (5), Schneider (3), Hammecke, Eix (3)
Haldensleben: Strauß, Pfeiffer – Möritz (3), Buchwald (1), Blume (4/3), Bierhals, Steinbrecher (4/1), Köcke (5), Körtge (8), Weinert (1), Motzko (2)
Zeitstrafen: Eiche 6, Haldensleben 6
Siebenmeter: Eiche 4/4, Haldensleben 5/4
Gegen das Schlusslicht zurück in die Erfolgsspur?
Nach zwei Niederlagen rund um den Jahreswechsel treten die Oberligahandballer des SV Eiche 05 Biederitz (7., 13:15 Punkte) im Punktspielalltag wieder in eigener Halle an. Dort geht es am Sonnabend um 17:30 Uhr gegen das Tabellenschlusslicht aus Haldensleben (14., 2:26).
Von zwei fest eingeplanten Punkten spricht man an der Ehle trotz der recht klaren Tabellenkonstellation nicht. „Wir müssen und werden die Tabelle ausblenden. Schon das Hinspiel zum Saisonstart hat gezeigt, dass es nicht so einfach werden wird“, warnt der Biederitzer Co- Trainer Andre Freistadt eindringlich vor dem HSV, der seine einzigen zwei Pluspunkte Anfang November im Heimspiel gegen den USV Halle II (36:22) einfahren konnte. Natürlich wäre für die Biederitzer ein voller Erfolg enorm wichtig, denn die letzten Wochen waren laut Freistedt schon ein wenig ernüchternd: „Man merkt das dann schon ein wenig bei allen Beteiligten. Die Truppe braucht dringend ein Erfolgserlebnis.“
Dabei nicht helfen werden weiterhin Kreisläufer Jason Thielicke (Schulter), Robin Urban und wohl auch Schlussmann Max Wetzel, der weiterhin angeschlagen ist. Als Ersatz stehen Leon Exner (Tor), Till Schneider, der zuletzt bei der zweiten Vertretung aushalf und auch Maksymilian Beres für den Kreis bereit. Gerade Beres hat in den letzten Wochen sein Können mehr und mehr unter Beweis stellen lönnen und ist gerade im Abwehrverbund ein ganz wichtiger Faktor.
Die Herangehensweise bei den Biederitzern ist indes eindeutig. „Wir müssen das Tempo über die erste und zweite Welle hochhalten. Damit sind wir zuletzt auch in Stassfurt deutlich einfacher zu Torerfolgen bekommen, auch wenn es am Schluss nicht gereicht hat“, weiß der Biederitzer Chefcoach Peter Pysall, der zudem mehr Konzentration und Zielstrebigkeit im Angriff von seiner Mannschaft einfordert. Auch in der Deckung wird es wichtig sein, sich möglichst durchgängig aggressiv zu präsentieren.
Sollten all diese Faktoren von den Gastgebern abgerufen werden, dann dürfte der Rückkehr in die Erfolgsspur am Sonnabendabend in der Ehlehalle nichts mehr im Weg stehen.
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HV RW Stassfurt II vs SV Eiche 05 Biederitz

28:33- Niederlage zum Jahresauftakt
Die Oberligahandballer des SV Eiche 05 Biederitz sind mit einer Niederlage in das Handballjahr 2026 gestartet. Bei der zweiten Vertretung des HV RW Stassfurt gab es nach dem 45:21- Hinspielerfolg eine 28:33 (13:17)- Niederlage.
Dass das Resultat aus dem Oktober nur noch wenig Anhaltspunkte zum Vergleich anbietet, war den Biederitzern bereits vor dem Anpfiff in der Stassfurter Sporthalle klar, denn der in den letzten Wochen des abgelaufenen Jahres gut in Gang gekommene Gastgeber kam auf vielen Positionen mit neuen und vor allem erfahrenen Gesichtern daher. „Die Truppe hat nur so vor Routine getrotzt“, brachte es der Biederitzer Trainer Peter Pysall auf den Punkt und so verbot es sich praktisch von selbst, Vergleiche zum Kantersieg vor drei Monaten anzustellen.
Aber nicht nur die Stassfurter Seite sorgte dafür, dass die Partie so grundverschieden anders verlaufen würde. „Es war irgendwie von Anfang an der Wurm drin. Im Abschluss fehlte die letzte Konstanz und in der Deckung haben wir ebenfalls zu viele Defizite eingebaut“, meinte Pysall, der mit seiner Mannschaft von der ersten Minute an einem Rückstand hinterher lief. Im ersten Spielabschnitt gelang nach dem frühen 0:3 ebenso der 3:4- Anschluss (6.) wie nach dem 4:8 (10.) zum 7:9 (14.), doch so richtig zum Greifen bekam man die RWS- Reserve nie wirklich. So kam nach dem 7:12 (18.) und 9:14 (24.) der 13:17- Rückstand zum Seitenwechsel nur folgerichtig daher, auch weil man sich auf Biederitzer Seite der Tempoverschleppung der Gastgeber wiederholt anschloss. „Kamen wir mit Tempo, hatten wir Erfolg“, nannte Pysall in der Kabine nur einen gewichtigen Aspekt in der Kabine.
In den zweiten dreißig Minuten wurde dann praktisch die Wiederholung des ersten Abschnittes präsentiert. Die Biederitzer verkürzten unwesentlich zum 16:19 (37.), lagen aber wenig später beim 16:22 (40.) wieder aussichtsloser zurück. Der 20:25- Rückstand (46.) konnte in Überzahl agierend bis zur 51. Minute noch einmal auf 22:25 verkürzt werden, doch insgesamt sprachen zu viele wiederkehrende Aspekte gegen die Gäste. Zum einen war es die fehlende Ruhe im Überzahlspiel oder überhaupt viele unglückliche Aktionen im Angriffsspiel, die ein weiteres Einschmelzen des Rückstandes verhinderten. Da half auch nicht die gute Fangquote von Joey Chandler Witte zwischen den Pfosten, der mit ansehen musste, wie seine Vorderleute die ein oder andere Aktion überhastet abschlossen und sich zudem von der harten Gangart der ausgebufften Stassfurter beeindrucken ließen.
So blieb den Gästen nach dem Schlusspfiff lediglich die Erkenntnis, dass schon mehr drin gewesen wäre, doch fehlte in entscheidenen Phasen die Ruhe und Übersicht. „In Sachen Einsatz gab es einmal mehr nichts zu meckern, doch wir haben wiederholt recht vielfältig in die Fehlerkiste gegriffen“, resümierte auch der Biederitzer Co- Trainer Andre Freistedt nach dem missglückten Jahresauftakt bei den Rot- Weißen.
Stassfurt II: Tuchen, Krause – Korin (4), Retting (1), Loose, Zimnick (5), Rach (5), Spadt (5), Tacke, Dobritz (3), Standhardt (4), Nowak (1), Tiganasu (5)
Biederitz: Witte, Gronemeier – Urban (10), Richter (3), Daßler (4), Kinast, Hesse, Beres, Held (2/1), Steinweg (5), Wohl (1), Hammecke (3), Eix
Siebenmeter: Stassfurt II 2/0, Eiche 2/1
Zeitstrafen: Stassfurt II 5, Eiche 2
Die Vorzeichen haben sich geändert
Die Biederitzer Oberliga-Handballer sind zum Rückrundenstart bei wiedererstarkten Staßfurtern gefragt.
Irgendwann im Verlauf des Mittwochabends war der Wille zum Rückzugsverhalten gebrochen. Was schon mal vorkommt, wenn man es mit einem Team aus der 2. Bundesliga aufnimmt. Sportlich war die 22:56-Niederlage im Benefizspiel gegen den Dessau-Roßlauer HV 06 für die Biederitzer Oberliga-Handballer gewiss auch kein Gradmesser. Die Vorfreude auf die Rückrunde dürfte der außergewöhnliche Abend in der Ehlehalle beim SV Eiche 05 (7., 13:13-Punkte) aber ausreichend geschürt haben. Und so sollen heute ab 18.30 Uhr beim HV Rot-Weiss Staßfurt II (10., 8:18) die Dinge auch im Vergleich zum Mittwoch ganz ähnlich liegen, wenn es nach vier Wochen wieder um Punkte geht: Die Gäste kommen ins Laufen, die Heimseite bleibt staunender Beobachter.
Doch auf ein Tempogegenstoß-Training wie beim 45:21-Erfolg im Hinspiel stellt sich Eiche-Trainer Peter Pysall nicht ein: „Es ist davon auszugehen, dass uns ein anderer Gegner erwartet.“ Nicht zuletzt die Ergebnisse untermauern die Vermutung, denn gegen Ende der Hinrunde punktete die RWS-Reserve gleich dreimal in Serie doppelt und hievte sich so vom Tabellenende über den Klassenerhaltsstrich.
Was gegen den Aufsteiger auf seine Schützlinge zukommt, weiß Pysall nicht zuletzt auch aufgrund gemeinsamer Vergleichen in der Vergangenheit: „In dieser Mannschaft tummeln sich immer noch einige alte Regionalliga-Recken; angefangen bei Patrick Tuchen im Tor, über Tino Korin am Kreis bis hin zu Sebastian Retting im Rückraum. Staßfurt verfügt über viel Routine und Durchschlagskraft.“ Trotz eingeleiteter Verjüngungskur fehlten den Bodestädtern oft genug aber die schnellen Beine, abzulesen an einigen deutlichen Pleiten.
Dem dürften die Biederitzer zudem den Vorteil einer breiten Bank entgegenstellen. Zwar fällt Kreisläufer Jason Thielecke verletzt aus und hinter Keeper Max Wetzel (Oberschenkelzerrung) steht ein Fragezeichen, dafür kehrt Kreativkopf Moritz Steinweg zurück. Und so vertraut der SVE-Coach darauf, dass seine Schützlinge schnell zu ihrem Rhythmus finden: „Es geht darum, unser Spiel durchzuziehen.“
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SG Spergau vs SV Eiche 05 Biederitz

Eine Niederlage zum Hinrundenabschluss
Die Oberligahandballer des SV Eiche 05 Biederitz haben die Hinrunde mit einer 29:38 (11:18)- Niederlage bei der SG Spergau beendet und können nunmehr zum Jahreswechsel eine ausgeglichene 13:13- Punktebilanz vorweisen. In Spergau traf der aktuell Führende der Torschützenliste Bennet Daßler allein elfmal.
Das Gastspiel in der Jahrhunderthalle stand vorab unter keinem guten Stern. Zu dem ein oder anderen Ausfall (u.a. Moritz Steinweg) gesellten sich im Biederitzer Kader weitere Akteure (u.a. Beres, Kinast, Daßler) dazu, die in den sechzig kräfteraubenden Minuten gesundheitlich stark gehandicapt waren. Dennoch hatten die Gäste eine ordentliche Anfangsviertelstunde (7:7) abgeliefert, ehe sich die Fehlerquote in allen Bereichen auch auf den jeweiligen Zwischenstand niederschlug. Die SG bekam beim 13:9 (22.) und 14:11 (25.) Oberwasser und setzte sich bis zum Gang in die Kabinen vorentscheidend auf 18:11 ab. „Das ein oder andere Tor mehr war schon drin. Wir hatten wiederholt unglückliche Abschlüsse und haben zudem den Weg in die Tiefe vermissen lassen“, begründete der Biederitzer Trainer Peter Pysall den Rückstand zum Seitenwechsel.
Nach dem Wiederbeginn legte der Gastgeber schnell drei weitere Treffer zum 21:11 (35.) nach und hatte dieses Polster auch noch nach vierzig Minuten beim Stand von 26:16 inne. Nach der fälligen Auszeit versuchte es die Biederitzer Mannschaft vorn wie hinten mit anderen personellen wie spielerischen Varianten, die aber nur bedingt zum Erfolg führen sollten. So setzte sich der Rangvierte über die Stationen 29:17 (43.) und 30:19 (45.) auf 34:22 (49.) ab und zeigte in vielen Szenen sein Können. Die Gäste waren dennoch stets um ein besseres Resultat bemüht, was sich schließlich auch im 38:29- Endstand wiederspiegeln sollte.
„Ich kann den Jungs heute keinen Vorwurf machen. Unter diesen Umständen müssen wir mit dem Ergebnis leben. Mit mehr Dampf in der Breite wäre gegen diesen abgebrühten Gegner sicherlich noch ein besseres Resultat möglich gewesen, wobei wir sicherlich auch gute Phasen im Spiel hatten“, lobte Pysall trotz der Niederlage sein Team, in dem Youngster Fynn Janke auf Linksaußen nicht nur wegen seiner drei Treffer einen guten Part abgab.
Nach Beendigung der Hinrunde fällt das Fazit an der Ehle dennoch durchaus positiv aus. „Die drei Remis zu Beginn haben schon ein wenig wehgetan, doch insgesamt konnte man eine Weiterentwicklung erkennen, obwohl wir ab und an auch Lehrgeld bezahlt haben. Der ständige Personalengpass in Training und Spiel hinterlassen dann schon auch Spuren. Wir stehen da, wo wir in etwa hingehören und bewegen uns schon ein wenig am Limit“, blickt Pysall kritisch und positiv gestimmt zugleich zurück und verweist aber auch darauf, dass es Spiele gab, in denen der Gegner dominiert werden konnte. Dies war beispielsweise auch gegen den Rückrundenauftaktgegner aus Stassfurt so, wo allerdings das Gastspiel am 17. Januar bei den Rot- Weißen deutlich anspruchsvoller werden dürfte, als beim 45:21- Hinspielerfolg.
Spergau: Guretzky, Shagluf – Rösel (8), Nötzel (1), Germershausen (3), Lange, Pohl (5), Ziemann (3), Modrzynski (4), Münchhausen (1), Hassenmeier (1), Haake (8/4), Berger, Konsel
Biederitz: Witte, Wetzel – Urban (3), Richter (2), Kinast, Janke (3), Beres (1), Wohl (2/1), Hammecke (2), Daßler (11/1), Eix (5)
Zeitstrafen: Spergau 1, Biederitz 1
Siebenmeter: Spergau 4/4, Biederitz 4/2
Jahreskehraus beim Rangdritten in Spergau
Den Jahresabschluss bestreiten die Oberligahandballer des SV Eiche 05 Biederitz (6., 13:11 Punkte) am Sonntag um 17 Uhr in der Jahrhundertsporthalle in Spergau. Mit dem Rangvierten (18:4) steht den in die Erfolgsspur zurückgekehrten Biederitzern erneut eine hohe Hürde bevor.
Die SG Spergau ist seit Jahren eine feste Größe in der Oberliga in Sachsen- Anhalt und hat auch in der laufenden Spielzeit nach behäbigem Start mit 2:4 Zählern, wobei das knappe 28:30 beim Ligaüberflieger BSV 93 Magdeburg nur vom Resultat her als Enttäuschung daherkommt, längst in die Spur gefunden. Den eindrucksvollen Beweis dafür lieferten die abwehrstarken Schützlinge um Trainer Tomas Jablonka in den letzten acht Begegnungen, die sie allesamt siegreich gestalten konnten. Zudem konnte die einzige Heimniederlage gegen die TSG Calbe (29:31) am 3. Spieltag nur eine Woche später mit einem beeindruckenden 33:28 bei der hochgehandelten Eintracht in Gommern wettgemacht werden.
„Das wird erneut ein richtiges Brett. Aber wir haben zuletzt auch beim HC Burgenland gezeigt, zu was wir in der Lage sein können“, weiß der Biederitzer Trainer Peter Pysall um den Leistungsstand seines Kaders, der beim Vorjahresdritten bis auf Till Schneider komplett zur Verfügung stehen wird.
Wichtig für die Gäste werden auch die Basics sein, denn gegen den starken SG- Innenblock wird die Tiefe im eigenen Angriffsspiel unausweichlich sein. „Wir brauchen grundsätzlich in Angriff und Abwehr eine hohe Aggressivität. Auch das Tempospiel sowie das Einbinden unserer Außen sind wichtige Faktoren, um gegen diesen etablierten Kader zu bestehen“, nennt Pysall weitere wichtige Eigenschaften des eigenen Spiels, zu denen sich zudem ein sicheres Passspiel mit einer geringen Fehlerquote dazugesellen sollte. Den letztwöchigen klaren 38:20- Heimerfolg gegen den USV Halle II hat man an der Ehle derweil schnell zu den Akten gelegt, denn bis auf die Beendigung der eigenen Durststrecke taugte dieser Sieg nicht wirklich. „Es tat fraglos gut, hatte aber nicht einmal etwas von Standortbestimmung“, hakte auch Pysall den Erfolg gegen überforderte Hallenser schnell ab.
Werden nun aber die genannten Vorgaben am Sonntagabend gegen einen deutlich stärkeren Kontrahenten beherzigt, dann steht einem spannenden Jahreskehraus nichts im Wege. „Wir wollen wie vor zwei Wochen in Prittitz lange dran bleiben und haben auch das Zeug dazu…“, herrscht Einigkeit im Biederitzer Lager.
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SV Eiche 05 Biederitz vs USV Halle II

38:20 – Ein Sieg ohne Aussagekraft
Die Oberligahandballer des SV Eiche 05 Biederitz haben mit einem nie gefährdeten 38:20 (17:8) gegen den USV Halle II den Negativlauf von zuletzt vier sieglosen Spielen beenden können. Ein wirklicher Gradmesser waren die Mannen von der Saale während der sechzig einseitigen Minuten aber nicht.
„Wir haben schon mit deutlich mehr Gegenwehr gerechnet. Gut, dass der Gegner hier mit neun Leuten aufschlägt ist nicht unser Bier, aber ein wirklicher Gradmesser war er dann auch nicht wirklich“, meinte der Biederitzer Trainer Peter Pysall nach dem Kantersieg nüchtern. So blieb es dann schon mit Blick auf die Kaderstärken eine recht einseitige Angelegenheit, wobei der jeweilige Spielstand naturgemäß auch nicht den Stimmungsgrad in der Halle auf Höchstwerte trieb.
Nach 19 Minuten führten die Biederitzer bereits mit 12:3 und die Partie eigentlich schon erzählt. Die Gastgeber boten eine starke Abwehr auf und machten bei eigenen Angriffen die Begegnung breit, so dass auch die Außen zu erfolgreichen Abschlüssen kommen konnten. Das „letzte Aufgebot“ der Hallenser wehrte sich zwar nach Kräften, war aber beim Seitenwechsel verbunden mit einem 8:17- Rückstand längst auf verlorenem Posten.
Die Anfangsviertelstunde des zweiten Spielabschnittes hatte dann viel gemeinsam von der ersten Hälfte, wobei die ein oder andere Nachlässigkeit beim Gastgeber nicht ausblieb. Dennoch stand es nach einer Dreiviertelstunde 28:12 und vor allem die Achse Daßler/Thielicke sorgte ab und an für schöne Treffer. Dazu kam ein solides Torhüterduo mit Joey Chandler Witte und Max Wetzel, der sogar einen Strafwurf entschärfen konnte. Ansonsten gab die Partie nicht wirklich neues Preis, so dass das Biederitzer Trainerduo sowohl Lukas Hesse (nach Urlaub) und dem angeschlagenen Moritz Steinweg noch ein wenig Spielpraxis gönnen konnte. Apropos Steinweg: Der jüngere Bruder Linus feierte in der 54. Minute unter großem Beifall sein Oberligadebüt.
In der Schlussviertelstunde sahen die Zuschauer dann das, was eigentlich immer passiert, wenn eine Mannschaft die Nase deutlich vorn hat. „Wir fangen nur zwanzig Tore, aber die hätten es nicht einmal sein müssen. Auch im Angriff waren wir dann mal unkonzentriert unterwegs“, kritisierte Pysall nach eigenem Bekunden auf hohem Niveau.
Schlussendlich gab der unangefochtene 38:20- Erfolg noch zwei Jubiläen her. Während Bennet Daßler mit dem 20:10 seinen 100. Saisontreffer erzielen konnte, gelang Kreisläufer Maksymilian Beres mit dem 29:15 die Torpremiere.
„Wir müssen das jetzt so hinnehmen. Wir haben trotz einiger Schönheitsfehler auch etwas für das Torverhältnis getan“, merkte der Biederitzer Co- Trainer Andre Freistedt augenzwinkernd an. „Das Ergebnis gilt es richtig einzuschätzen, denn schon in einer Woche in Spergau werden die Trauben höher hängen“, ergänzte Pysall.
Biederitz: Witte, Wetzel – Richter (4), Thielicke (3), Kinast (5), Hesse (2), L. Steinweg, Beres (1), M. Steinweg (2), Wohl (2), Hammecke (4), Lu. Exner (1), Daßler (10/5), Eix (4)
USV II: Panhans, Richter – Eisner, Ch. Wagner (5), Kaiser (6/2), Voigt (1), Lehmann (4), Co. Wagner (3), Von Pawlowski (1)
Zeitstrafen: Eiche 0, USV II 1
Siebenmeter: Eiche 5/5, USV II 3/2
USV II kommt: Negativserie soll ein Ende finden
Die Oberligahandballer des SV Eiche 05 Biederitz (6., 11:11 Punkte) wollen am Sonnabend im Heimspiel gegen die zweite Vertretung des USV Halle (11., 5:17) ihren Negativlauf von zuletzt vier verlorenen Partien zu den Akten legen. Dabei gilt es an den Leistungen der letzten Wochen anzuknüpfen, denn diese gingen mit den Resultaten nicht wirklich einher.
„Ja, die zweite Halbzeit gegen den BSV 93 Magdeburg fällt schon ein wenig aus dem Rahmen“, sinniert der Biederitzer Co- Trainer Andre Freistedt rückblickend auf die letzten vier Begegnungen, die allesamt eine punktuelle Leerfahrt zur Folge hatten, aber bei denen die Biederitzer über weite Strecken längst keine schlechte Figur abgegeben haben. Immerhin waren es vier Mannschaften aus den Top fünf der Liga und der Biederitzer Trainer Peter Pysall wird nicht müde, darauf hinzuweisen – „Wo wir herkommen.“. Da hat er absolut recht, denn im zweiten Jahr Oberliga verblendete der zweite Platz nach sieben Begegnungen schon ein wenig bei dem ein oder anderen die Sinne. Die Vorsaison beendeten die Biederitzer als Neuling auf Platz acht…
Um so größer ist nun aber an der Ehle der Ehrgeiz, gerade vor heimischen Publikum in die Erfolgsspur zurückzukehren, wobei die Aufgabe USV Halle II vom reinen Tabellenbild her durchaus machbar erscheint. „Sie waren in den Vorjahren eigentlich stets im Mittelfeld der Liga zu finden. Personelle Einschnitte sind mir aber nicht bekannt, so dass die aktuelle Platzierung schon ein wenig verwundert“, meint Freistedt ohne jedoch aber ausdrücklich zu warnen. Daher ist es unumgänglich, die Leistungen der letzten Wochen erneut abzurufen, um eine berechtigte Chance auf Zählbares zu bekommen.
Allerdings bereitet den Biederitzern die personelle Situation schon ein wenig Kopfzerbrechen. Während Lukas Hesse in den Kader zurückkehrt, werden Torhüter Gustav Nafe (mehrmonatlicher Auslandsaufenthalt), Till Schneider (privat) und Robin Urban (Arbeit) defenitiv nicht zur Verfügung stehen. Auch hinter Rückraumspieler Moritz Steinweg (Hüftverletzung) steht noch ein großes Fragezeichen. Immerhin dürfte den Biederitzern der Verlegungswunsch von Kali Wolmirstedt (gegen Eiches Reserve) in der Bezirksoberliga zugute kommen, denn diese Partie wurde nunmehr von Sonnabend auf Dienstagabend verlegt. „Das eröffent uns nun natürlich noch die ein oder andere Möglichkeit mehr des Hochziehens“, ist eine gewisse Erleichterung den Biederitzer Verantwortlichen im Hinblick auf die Personeldecke zu entnehmen.
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HC Burgenland II vs SV Eiche 05 Biederitz

Der ein oder andere Fehler zuviel bringt 29:30- Niederlage
Die Oberligahandballer des SV Eiche 05 Biederitz sind bei der zweiten Vertretung des HC Burgenland nur hauchdünn an einer Überraschung vorbeigeschrammt und mussten sich schließlich mit 29:30 (12:15) geschlagen geben. Auch neun Treffer von Rückraumspieler Bennet Daßler konnten die vierte Niederlage in Serie nicht verhindern.
Ganze sieben Sekunden fehlten den Biederitzer Oberligahandballern vor über 100 lautstarken Zuschauern zur Punkteteilung bei der Reserve des HC Burgenland, die bis zu diesem Wochenende ihre bisherigen Heimspiele in souveräner Manier siegreich gestalten konnten. An diesem Sonntagabend allerdings mussten sie sich gegen einen starken Widersacher von der Ehle enorm strecken, um die weiße Weste in der Prittitzer Sporthalle zu wahren.
„Es waren dann ein paar Fehler zuviel. In einem solchen Spiel muss dann schon alles passen, um ins Punkten zu kommen“, resümierte der Biederitzer Trainer Peter Pysall nach der Schlusssirene, ohne dabei jedoch ein großes Lob an seine Truppe zu verteilen, die über die gesamte Spielzeit bedingungslosen Einsatz gezeigt haben.
Die ersten dreißig Minuten erinnerten vom Verlauf her an zahlreiche Auftritte der noch jungen Spielzeit. „Da war wieder unsere Sinuskurve zu erkennen“, bemängelte Pysall die Phase nach einem ausgeglichenen Beginn (4:4, 10.), in der die Gäste beim 6:11 nach 19 Minuten neben die Spur gerieten. Die fällige Auszeit brachte dann die nötige Konstanz zurück, was sich postwendend auch auf der Anzeigetafel wiederspiegelte, da der Rückstand bis zur 28. Minute auf einen Treffer (12:13) eingeschmolzen werden konnte. Bezeichnend dann aber auch die zwei Schlussminuten des ersten Durchganges, in denen der HCB II noch zwei Treffer zum 15:12- Halbzeitstand erzielen konnte. „Wir müssen da nicht mit drei Toren minus in die Kabinen gehen“, herrschte Einigkeit im Biederitzer Lager, welches zu diesem Zeitpunkt bereits auf den angeschlagenen Moritz Steinweg verzichten musste.
Der kurz zuvor angedeutete Leistungssprung der Gäste sollte unmittelbar nach dem Seitenwechsel seine Auffrischung erfahren. Die Gastgeber legten zwar schnell zum 18:15 (36.) nach, doch Jason Thielicke und Marius Hammecke stellten auf 18:17, ehe Bennet Daßler in Überzahl agierend zum 18:18- Ausgleich nach 41 Minuten einnetzen konnte. Die neuerliche Vorlage der Gastgeber zum 19:18 konnten die Biederitzer dann drei eigene Tore zur 21:19- Führung (44.) entgegen setzen und auch beim 23:21 (46.) blieben die Biederitzer knapp vorn. „Dann agieren wir in wichtigen Phasen einfach zu hektisch. Da fehlte dann auch ein Stück weit die Ruhe“, beschrieb Pysall die Phase, in der der HCB erst das 23:25 zum 25:25 (52.) einkassierte und kurze Zeit später auch den 25:27- Rückstand (54.) in eine eigene 29:27- Führung umwandeln konnte. Doch auch da gaben die Biederitzer noch nicht kleinbei und kamen durch Bennet Daßler und Robin Urban zum 29:29- Ausgleich. Bezeichnend war dann aber auch, dass ausgerechnet Moritz Zänker den siegbringenden Treffer zum 30:29 sieben Sekunden vor Ultimo erzielen konnte. „Den Spieler haben wir eigentlich nie wirklich stellen können“, erinnerte sich Pysall später an den technisch versierten Rückraumspieler, der sich allein in den zweiten dreißig Minuten siebenmal in die Torschützenliste eintragen konnte.
So blieb den Biederitzern auf der langen Rückfahrt lediglich die Erkenntnis, dem Favoriten sehr lange Paroli geboten zu haben. „In entscheidenen Momenten fehlte dann die Konstanz und Durchschlagskraft, um einen solchen Bock mal umzustoßen. Die Jungs haben eine tolle Moral an den Tag gelegt und sich wiederholt zurückgekämpft, was allerhöchsten Respekt abverlangt“, lobte der Biederitzer Co- Trainer Andre Freistedt. Allein diese Aussage sollte dann schon Hoffnung machen, dass die Negativserie am kommenden Sonnabend im Heimspiel gegen den USV Halle II sein jähes Ende findet.
Burgenland II:Broneske, Manz – Lange, Dober (8/2), Fuhrmann, Meyer (1), Röhrborn (1), Haucke, Kaßler (3/1), Rothe, Aumann (1), Krenz (5), Zänker (10), Tillmann (1), Krause
Biederitz: Nafe, Wetzel, Witte – Urban (6/1), Thielicke (5), Richter (1), Kinast (3), Held (2/1), Steinweg (1), Hammecke (1), Beres, Daßler (9/2), Eix (1)
Siebenmeter: HCB II 3/3, Eiche 7/4
Zeitstrafen: HCB II 8 + rote Karte Stephan Meyer (42:30 Min.), Eiche 4
Nächste hohe Hürde – HC Burgenland II
Für die Oberligahandballer des SV Eiche 05 Biederitz (6., 11:9 Punkte) reißen die Hochkaräter einfach nicht ab. Am Sonntag um 17 Uhr gastieren die Daßler & Co bei nun der sehr heimstarken zweiten Vertretung des HC Burgenland (5., 14:6) in der Sporthalle Prittitz.
Natürlich hat sie gutgetan, die freie Punktspielwoche mit allerdings guten Trainingseinheiten für die zuletzt arg strapazierten Oberligahandballer des SV Eiche 05 Biederitz. Vier sieglose Spiele nach einem mehr als überzeugenden Saisonstart mit 10:2 Punkten galt es dabei zu verarbeiten, wobei das Wort Enttäuschung eher weniger zu den letzten Wochen passt. „Wir dürfen nicht vergessen, wo wir herkommen und das wir uns gerade im zweiten Jahr Oberliga befinden“, bringt es der Biederitzer Trainer Peter Pysall auf den Punkt, denn nach der (schmerzlichen) Punkteteilung in Wolfen boten seine Schützlinge im anschließenden Heimspiel gegen den verlustpunktfreien Ligaprimus BSV 93 Magdeburg zumindest in den ersten dreißig Minuten eine ganz starke Leistung. Auch das anschließende Gastspiel bei der wiedererstarkten TSG Calbe bot nur wenig Angriffsfläche, ehe schlussendlich die Leistung im Derby gegen Eintracht Gommern bis zur 45. Minute durchaus stimmte.
Mit der zweiten Vertretung des HC Burgenland hält der Spielplan nun aber ein weiteres Schwergewicht für die Biederitzer parat. „Eine sehr beschlagene Truppe, die qualitativ schon sehr viel mitbringt“, weiß der Biederitzer Co- Trainer Andre Freistedt von der HCB- Reserve, die ihre bisherigen fünf Heimspiele durchweg siegreich gestalten konnte.
Den Grundstein zum angestrebten Erfolg wollen die Biederitzer in der Deckung legen. „Wir müssen es im Verbund lösen, denn wenn wir wiederholt mit 1:1- Situationen konfrontiert werden, wird es sehr schwer“, nimmt Freistedt seine Schützlinge, denen Lukas Hesse diesmal urlaubsbedingt nicht angehören wird, in die Pflicht. Aber auch im Angriff gilt es natürlich, Akzente zu setzen. Hier dürften die „einfachen“ Tore aus dem Rückraum gefragt sein und auch das Einsetzen der Außen ist bei durchaus möglichen Rhythmusstörungen des eigenen Angriffs unerlässlich.
In Sachen Motivation macht sich Freistedt hingegen überhaupt keine Sorgen: „Klar Sonntag 17 Uhr, schwerer Gegner, eine lange Rückfahrt und am nächsten Tag gehts ja wieder los…Die Jungs werden während der sechzig Minuten brennen und in der Rolle des Underdogs versuchen, eine Überrschung zu erzielen.“
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SV Eiche 05 Biederitz vs SV Eintracht Gommern

Der Puls schlägt bis zur Hallendecke
45 Minuten lang liefern sich Biederitz und Gommern eine erbitterte Abwehrschlacht.  Dann entscheidet im Derby vor großer Kulisse das Plus an Abgezocktheit zugunsten der Gäste.
Biederitz. Den Gegner in kindlicher Freude übers Parkett der Ehlehalle hüpfen zu sehen, muss sich angefühlt haben wie hundert kleine Nadeln, die sich in die Biederitzer Handballseele bohrten. Die lauten „Derbysieger“-Rufe aus dem Epizentrum der Jubeltraube waren dem Mann am Mischpult dann doch zu viel der Folter. Und so wummerten am Samstagabend zeitnah nach der Schlusssirene Beats und Bässe durch die Heimstätte des SV Eiche 05. Tanzeinlagen kamen aber weiterhin nur von Gommeraner Gästen, die vor ihren mitgereisten Fans den 25:21 (12:11)-Erfolg im Schlagabtausch der Handball-Oberliga feierten.
„Unabhängig vom Ausgang denke ich, dass niemand sein Erscheinen bereut hat. Die Kulisse hat für dieses Derby absolut gepasst. Schade, dass wir nicht jede Woche vor so einem Spiel stehen“, zeigte sich Gästetrainer Oliver Schulke im Hinblick auf eine rappelvolle Halle euphorisiert. Parkplätze im näheren Umfeld waren schon eine halbe Stunde vor Anwurf kaum zu finden. Letztlich begrüßten die Biederitzer 350 Besucher in ihrem „Wohnzimmer“, rund 70 von ihnen mit Eintracht-Hintergrund. Und sie alle übertrafen sich darin, beide Teams im Prestige-Duell lautstark anzutreiben.
Im Fall der Gastgeber hatte die Vorfreude schon einen Dämpfer erhalten, als sich die Kontrahenten noch zur Begrüßung gegenüberstanden. Da war nämlich aufgefallen, dass sich beide Seiten für gelbe Arbeitskleidung entschieden hatten. Mürrisch, aber zügig wechselten die Biederitzer in den schwarzen Dress und schienen noch einen Extraschub Motivation erhalten zu haben. „Die Mannschaft hat gut reingefunden. Über die Abwehr haben wir das Spiel lange offen gestaltet“, bemerkte Eiche-Trainer Peter Pysall zufrieden und durfte im Kopf-an-Kopf-Rennen der ersten 30 Minuten die Bestätigung sehen.
Wie vor einem Jahr, bei der 22:22-Punkteteilung in Gommern, legten die Rivalen den Fokus aufs Verteidigen und gingen dabei keine Experimente abseits der 6:0-Formation ein. Die Gastgeber hatten zwar im Training auch die Thematik „siebter Feldspieler“ angeschnitten, um eine mögliche Manndeckung gegen Bennet Daßler aufzulösen, mussten aber das Risiko eines verwaisten Tors über die gesamten 60 Minuten nicht eingehen. Vielmehr wechselte die Führung bis zur Pause einige Male hin und her. Der Rest spielte sich auf absoluter Augenhöhe ab.
Nur als Tim Hieber im Gegenstoß (18.) und Momente später Maurice Prokop mit dem freien Wurf von Linksaußen scheiterten, zuckte Gommerns Coach an der Seitenlinie kurz zusammen, denn: „Leider verpennen wir es, entspannt auf drei Tore davonzuziehen. Stattdessen laden wir Eiche wieder zum Ausgleich ein“, haderte Schulke und musste folglich bei der hauchzarten 12:11-Führung zur Pause davon ausgehen, dass der Puls weiter bis an die Hallendecke schlug.
Doch schon unmittelbar nach Wiederbeginn ahnte sein Gegenüber nichts Gutes: „Wir haben in der zweiten Hälfte zunehmend die Bindung in der Abwehr verloren“, registrierte Pysall. Doch in letzter Verteidigungslinie stand einer, der sein Team mit drei wichtigen Paraden im Spiel hielt. „Wir scheitern in den ersten zehn, elf Minuten an unserer Chancenverwertung. Allerdings pariert der Biederitzer Torhüter auch Bälle, die er nicht unbedingt halten muss“, erkannte auch Schulke die Leistung von Keeper Gustav Nafe an.
Doch spätestens, als Eric Schipper trotz lädierter Schulter das 21:18 (48.) für Gommern nachlegte, war die Richtung vorgegeben. Während die Gäste weiter variabel im Angriff blieben, wie die ausgeglichene Torverteilung zeigte, hing bei den Biederitzern zu viel von einem ab: „Robin Urban hat seine Stärken im Eins-gegen-eins ausgespielt. Aber insgesamt hatten wir offensiv nur vier Hauptakteure. So gerät unser Angriff irgendwann ins Schleppen“, kritisierte Pysall den Umstand, dass nur Urban (acht Treffer) und Moritz Steinweg (sieben) zuverlässig trafen.
Auch auf der anderen Seite des Spielfelds hatten die Gastgeber zu diesem Zeitpunkt schon einen moralischen Bruch verkraften müssen. Da Jason Thielecke vorzeitig die dritte Zeitstrafe kassierte (41.), lastete nun am eigenen wie gegnerischen Kreis alles auf den Schultern von Jannis Richter, den vorn kaum ein Anspiel erreichte, weil sich die Hausherren in teils unmotivierten Schlagwürfen ergingen. So bekam auch Gommerns Keeper Jonas Wucherpfennig in der Schlussphase noch einige Bälle zu fassen und entschied das Torhüterduell letztlich für sich.
Seine Vorderleute ließen sich dann nicht mehr vom verdienten Erfolg abbringen. Die Gegenseite gestand ein: „Mit 25 Gegentreffern gegen diesen breit aufgestellten Kader von Gommern lässt sich leben. Aber bei 21 eigenen Toren fehlen uns eben vier bis fünf, auch aufgrund mangelnder Abgeklärtheit. Das können wir auch schlecht einstudieren, denn etliche Spieler gehen unter der Woche außerhalb von Biederitz ihrer Ausbildung nach“, so Pysall, dessen Team das anstehende spielfreie Wochenende nach drei Niederlagen am Stück nicht ungelegen kommt, ehe es am 30. November beim HC Burgenland II weitergeht. Gommern empfängt tags zuvor TuS Radis und dürfte nichts anderes im Sinn haben, als die Spielstätte nach dem Abpfiff wieder zur Partyzone zu erklären – diesmal die heimische Eintracht-Sporthalle.
Biederitz: Nafe, Wetzel, Witte – Urban (8), Richter, Thielecke (2), Kinast, Hesse (1), Held, M. Steinweg (7), Schneider, Wohl, Hammecke, Beres, Daßler (3/1), Eix
Gommern: Jo. Wucherpfennig, Smoger – Bolecke (3), Peschke (1/1), Hieber (5), To. Leine (4/3), Prokop (2), De Vries (2), Wolter (1), Mehr (2), Panofen, Schipper (3), Ja. Wucherpfennig (2), Schülke, Hugk, Schmelzer
Siebenmeter: Eiche 3/1 – Eintracht 6/4; Zeitstrafen: Eiche 5 – Eintracht 4; Rot: Jason Thielecke (41., 3×2 Minuten) -Biederitz

Derbyzeit – (K)ein Spiel wie jedes andere
Das heutige Oberliga-Derby elektrisiert Eiche Biederitz (7., 11:7-Punkte) und Eintracht Gommern (2., 15:3) gleichermaßen. Für die Gäste steht ab 17.30 Uhr aber mehr auf dem Spiel.
Biederitz/Gommern. Wer zuletzt die Ränge in der Biederitzer Ehlehalle und der Gommeraner Eintracht-Sporthalle genauer absuchte, ist zur Feststellung gelangen: Jeder schaut auf sich. Kein Vertreter des jeweils anderen Clubs ließ sich in der gegnerischen Heimstätte ausmachen. Der SV Eiche 05 und SV Eintracht sind sich auffallend weiträumig aus dem Weg gegangen. Einerseits kennt man sich – und schätzt sich nach den unsäglichen Begleiterscheinungen der gescheiterten Spielverlegung aus der Vorsaison ein bisschen weniger. Andererseits haben beide Oberliga-Rivalen nach neun Spieltagen allerhand selbstbewusste Gründe, den Fokus auf die eigenen Stärken anstatt auf die gegnerischen Schwächen zu richten, wenn heute ab 17.30 Uhr in Biederitz das vorläufige Highlight der Hinrunde steigt.
„Natürlich fiebern alle auf das Derby hin“, blickt Eiche-Trainer Peter Pysall voraus. Nur, um dann so zu klingen, als nehme er sich aus der Aufzählung heraus: „Am Ende ist es ein Spiel wie jedes andere. Für den Sieger gibt es auch nur zwei Punkte.“ Nachdem der Biederitzer Fabelstart in die neue Saison von den beiden jüngsten Niederlagen gegen die Schwergewichte vom BSV 93 Magdeburg (25:34) und der TSG Calbe (31:35) gestoppt wurde, bietet das Prestigeduell in eigener Halle jedoch auch die Chance, aufkommender Melancholie entgegenzuwirken. „In Calbe haben wir nachgewiesen, dass wir mit solchen Kalibern mithalten können. Natürlich ist Gommern klarer Favorit und will offenbar aufsteigen, wie die Neuverpflichtungen nahelegen. Wir können also nicht mehr tun, als uns mit Händen und Füßen zu wehren“, übt sich Pysall in Understatement.
Während seine Mannschaft zuletzt also von der Realität eingeholt wurde, führt die Eintracht mit den Calbensern die Riege der BSV-Verfolger an. Kein Anlass für vorzeitige Zufriedenheit, aber vier Spiele vor dem Hinrundenende eben auch ein ordentliches Zwischenzeugnis: „Mit drei Minuspunkten sind wir gut durchgekommen. Bis auf den Spitzenreiter haben wir die direkten Konkurrenten bespielt, dürfen jetzt aber keinen Deut nachlassen“, fordert Eintracht-Coach Oliver Schulke und weiß, dass Favoritenrollen und die Papierform in einem Derby kaum Aussagekraft besitzen.
Was der Blick auf die Zahlen jedoch verrät, ist, dass beide Seiten ihr Abschneiden vor allem einer elitären Deckung verdanken. Nimmt man die ein Spiel im Rückstand befindliche SG Spergau (214 Gegentreffer) aus der Rechnung heraus, stellen die Gommeraner (219) die beste, Biederitz (232) die drittstabilste Abwehr der Liga. Mag das 22:22-Unentschieden vor einem Jahr noch halbwegs überrascht haben, dürften in der Ehlehalle die heutigen Wetten kaum auf einem torreichen Spektakel liegen. Pysall zeigt sich dennoch vor der gegnerischen Offensive gewarnt: „Gommern verfügt inzwischen über viel Durchschlagskraft im Rückraum und gute Kreisläufer. Das darf uns aber nicht davon abhalten, unser eigenes Spiel durchzubringen.“
Breite und Qualität des Eintracht-Kaders sprechen also dafür, dass die Gäste heute Abend mehr zu verlieren haben als der SV Eiche 05. Bevor zum Hinrundenabschluss am 13. Dezember das wegweisende Duell gegen den Spitzenreiter aus Olvenstedt wartet, vertraut auch Schulke darauf, dass beim vorläufigen Highlight die Vorfreude gegenüber der Anspannung und Nervosität überwiegt: „Wir haben unfassbar Bock auf das Spiel in Biederitz.“
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