Liga: Bezirksoberliga Nord MJA

HSG Ehle II vs FSV 1895 Magdeburg

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HSG Ehle II vs Lok Schönebeck

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FSV 1895 Magdeburg vs HSG Ehle II

Kurz vor der Schallmauer
Die männliche A-II-Jugend der HSG Ehle stimmt sich auf das anstehende Gipfeltreffen ein. Binnen 16 Stunden verbucht das Team zwei Erfolge, verpasst nur knapp eine „magische“ Marke.
Gommern/Biederitz. Irgendwo im Hinterkopf ist diese Zahl sicher herumgespukt. Und auch wenn die HSG Ehle II den Schlendrian in den letzten fünf Minuten nicht gezielt eingeladen hat, einen weiteren Torerfolg im Bezirksoberliga-Gastspiel beim FSV 1895 Magdeburg zu verhindern, lähmte der Gedanke an den bevorstehenden Durchbruch der Schallmauer vielleicht den Wurfarm. Der 42:28 (24:11)-Erfolg vom Samstagmittag und der 57:30 (25:13)-Sieg vom Vorabend in Stendal ergaben in Summe 99 Torerfolge für die A-Jugend-Handballer aus Gommern und Biederitz. „Schade, ein Treffer hat gefehlt. Aber am Ende gibt es trotz dieser sehr guten Offensivleistung nur vier Punkte. Selbst wenn wir die 100er-Marke knacken, hätten wir uns nichts davon kaufen können. So ehrlich müssen wir auch sein“, fasste Trainer Stefan Bußmann den rauschhaften Doppelauftritt zusammen.
Darauf deutete am Freitag zur „Primetime“ um 20 Uhr allerdings zunächst wenig hin.  Obwohl dem gastgebenden HV Lok im technischen Bereich um ein Vielfaches überlegen, mühte sich die HSG-Reserve in der Anfangsphase (6:6/12.) aufgrund offensichtlicher Konzentrationsschwächen in den Abend hinein. Erst nach und nach belohnten sich die Gäste für Ballgewinne in der Abwehr und setzten sich Stück für Stück ab. Aufällig oft steuerten sie dabei im Tempospiel jedoch die falsche Seite an oder brachten den langen Pass gar nicht erst an. Dass es dennoch mit einem klaren Zwölf-Tore-Plus in die Pause ging, unterstrich den Klassenunterschied beider Teams.
Auch wenn die benannten Schwächen im Gegenstoß auch nach dem Seitenwechsel anhielten, schafften es die HSG-Youngster, dem Sieg die entsprechende Deutlichkeit zu verleihen – und mit Blick auf die Aufgabe tags darauf mit den Energiereserven zu haushalten. „In beiden Halbzeiten haben wir dann zehn, 15 Minuten auf einem halbwegs vernünftigen Niveau gespielt und konnten trotz des dünnen Kaders Kräfte sparen“, erklärte der Coach.
So oder so waren seine Schützlinge vor dem stets unberechenbaren FSV 1895 gewarnt, der am Sonnabend jedoch ohne Verstärkung seiner starken B-Jugend auskommen musste und sich schnell einem 0:8-Rückstand ausgesetzt sah (7.). „Da haben die Jungs ein ganz anderes Gesicht gezeigt. Wir waren von der ersten Minute an konzentriert, haben eine gute Abwehrarbeit geleistet und sind über das Tempo zu einfachen Treffern gekommen“, freute sich Bußmann. Zwar stabilisierte sich das Spiel der Hausherren durch die Hereinnahme vom späteren Neun-Tore-Mann Karl Kobelke, doch die HSG schob dem Dreh- und Angelpunkt im Spiel der Fermersleber durch eine Manndeckung zügig einen Riegel vor. „Bis zur Pause war das sicher die stärkste Halbzeit der beiden Spiele vom Wochenende.“
Bis fünf Minuten vor Schluss setzten sich variabel auftretende Gäste sogar auf 18 Treffer ab (42:24), ehe die Kräfte schwanden. „Wir lassen das Spiel dann ein wenig ausplätschern. Natürlich ist es immer ein bisschen schöner, mit plus 18 statt 14 zu gewinnen. Nichtsdestotrotz war das ein ordentlicher Auftritt.“ Und nebenbei die passende Einstimmung auf das bevorstehende Gipfeltreffen: Wenn am Sonntag um 14 Uhr die SG Lok Schönebeck in der Eintracht-Sporthalle gastiert, kommt es zum ersten von drei Showdowns der beiden bislang verlustpunktfreien Spitzenteams. „Dafür sind wir Handballer geworden und für solche Duelle trainieren wir. Hoffen wir, dass wir die Halle voll bekommen und ein Highlight abliefern können.“
HSG Ehle II (beim FSV 1895): Becker, Erkenberg – Mewes (14/2), Theuerkauf (1), Bittner (6), Paech (11/3), Sens (1), Plambeck (4), Hoffmann (4), L. Kloth (1)
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HV Lok Stendal vs HSG Ehle II

Kurz vor der Schallmauer
Die männliche A-II-Jugend der HSG Ehle stimmt sich auf das anstehende Gipfeltreffen ein. Binnen 16 Stunden verbucht das Team zwei Erfolge, verpasst nur knapp eine „magische“ Marke.
Gommern/Biederitz. Irgendwo im Hinterkopf ist diese Zahl sicher herumgespukt. Und auch wenn die HSG Ehle II den Schlendrian in den letzten fünf Minuten nicht gezielt eingeladen hat, einen weiteren Torerfolg im Bezirksoberliga-Gastspiel beim FSV 1895 Magdeburg zu verhindern, lähmte der Gedanke an den bevorstehenden Durchbruch der Schallmauer vielleicht den Wurfarm. Der 42:28 (24:11)-Erfolg vom Samstagmittag und der 57:30 (25:13)-Sieg vom Vorabend in Stendal ergaben in Summe 99 Torerfolge für die A-Jugend-Handballer aus Gommern und Biederitz. „Schade, ein Treffer hat gefehlt. Aber am Ende gibt es trotz dieser sehr guten Offensivleistung nur vier Punkte. Selbst wenn wir die 100er-Marke knacken, hätten wir uns nichts davon kaufen können. So ehrlich müssen wir auch sein“, fasste Trainer Stefan Bußmann den rauschhaften Doppelauftritt zusammen.
Darauf deutete am Freitag zur „Primetime“ um 20 Uhr allerdings zunächst wenig hin.  Obwohl dem gastgebenden HV Lok im technischen Bereich um ein Vielfaches überlegen, mühte sich die HSG-Reserve in der Anfangsphase (6:6/12.) aufgrund offensichtlicher Konzentrationsschwächen in den Abend hinein. Erst nach und nach belohnten sich die Gäste für Ballgewinne in der Abwehr und setzten sich Stück für Stück ab. Aufällig oft steuerten sie dabei im Tempospiel jedoch die falsche Seite an oder brachten den langen Pass gar nicht erst an. Dass es dennoch mit einem klaren Zwölf-Tore-Plus in die Pause ging, unterstrich den Klassenunterschied beider Teams.
Auch wenn die benannten Schwächen im Gegenstoß auch nach dem Seitenwechsel anhielten, schafften es die HSG-Youngster, dem Sieg die entsprechende Deutlichkeit zu verleihen – und mit Blick auf die Aufgabe tags darauf mit den Energiereserven zu haushalten. „In beiden Halbzeiten haben wir dann zehn, 15 Minuten auf einem halbwegs vernünftigen Niveau gespielt und konnten trotz des dünnen Kaders Kräfte sparen“, erklärte der Coach.
So oder so waren seine Schützlinge vor dem stets unberechenbaren FSV 1895 gewarnt, der am Sonnabend jedoch ohne Verstärkung seiner starken B-Jugend auskommen musste und sich schnell einem 0:8-Rückstand ausgesetzt sah (7.). „Da haben die Jungs ein ganz anderes Gesicht gezeigt. Wir waren von der ersten Minute an konzentriert, haben eine gute Abwehrarbeit geleistet und sind über das Tempo zu einfachen Treffern gekommen“, freute sich Bußmann. Zwar stabilisierte sich das Spiel der Hausherren durch die Hereinnahme vom späteren Neun-Tore-Mann Karl Kobelke, doch die HSG schob dem Dreh- und Angelpunkt im Spiel der Fermersleber durch eine Manndeckung zügig einen Riegel vor. „Bis zur Pause war das sicher die stärkste Halbzeit der beiden Spiele vom Wochenende.“
Bis fünf Minuten vor Schluss setzten sich variabel auftretende Gäste sogar auf 18 Treffer ab (42:24), ehe die Kräfte schwanden. „Wir lassen das Spiel dann ein wenig ausplätschern. Natürlich ist es immer ein bisschen schöner, mit plus 18 statt 14 zu gewinnen. Nichtsdestotrotz war das ein ordentlicher Auftritt.“ Und nebenbei die passende Einstimmung auf das bevorstehende Gipfeltreffen: Wenn am Sonntag um 14 Uhr die SG Lok Schönebeck in der Eintracht-Sporthalle gastiert, kommt es zum ersten von drei Showdowns der beiden bislang verlustpunktfreien Spitzenteams. „Dafür sind wir Handballer geworden und für solche Duelle trainieren wir. Hoffen wir, dass wir die Halle voll bekommen und ein Highlight abliefern können.“
HSG Ehle II (in Stendal): Becker (2/2), Erkenberg – Mewes (11), Theuerkauf (9), Bittner (10), Paech (8), Sens, Plambeck (2), Hoffmann (7), L. Kloth (8)
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HC Aschersleben vs HSG Ehle II

Formtief überstanden – Sieg beim HCA

Fast die gleiche Mannschaft, bis auf die Torhüter Leon Erkenberg und Jason Steven Becker, spielte zudem als männliche A- Jugend II einen Tag später noch einmal in der Bezirksoberliga. Das „perfekte Wochenende“, so Bußmann, wurde dabei mit einem 36:30 (18:15)- Sieg beim HC Aschersleben abgerundet. „Bis zur Halbzeit spielen wir super Handball, aber danach kommt es zum Bruch. Wir werden fahrlässig und geben einen eigentlich souveränen Vorsprung Mitte der zweiten Halbzeit sogar ganz ab“, beobachtete der HSG- Trainer. „Aber großen Respekt an die Mannschaft, die das Spiel dann wieder an sich gerissen hat. Es war ein Spiel mit vielen Wellen hin und her – die größte zum Glück zu unseren Gunsten“, lachte Bußmann nach Abpfiff. „Wir haben sie dann wieder zu Fehlern gezwungen und auch ihre 5:1- Abwehr gut bespielt.“

HSG Ehle II: Erkenberg, Becker – Mewes (4), Theuerkauf (3), Bittner (3), Paech (1), Sens (1), Plambeck (4), Hoffmann (5), L. Kloth (6), Bodenstedt (2), Stallmann (7/3)

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