Liga: Bezirksoberliga Nord MJA

Lok Schönebeck vs HSG Ehle II

Die weiße Weste ist perfekt – 41:32 in Schönebeck
Ein letztes Spiel, ein klares Ziel. Die männliche A-II-Jugend der HSG hatte die Meisterschaft bereits sicher. Doch gegen Schönebeck ging es um den perfekten Abschluss – und dieser gelang. „Wieder eine deutliche Sache“, sagte Trainer Stefan Bußmann nach dem 41:32 (21:14)-Erfolg beim ärgsten Verfolger. Seine Mannschaft hatte das Spiel über weite Strecken kontrolliert und vor allem offensiv überzeugt. „Das haben wir über 60 Minuten ordentlich gelöst“, so Bußmann – auch wenn im Abschluss nicht alles sauber war. Baustellen zeigten sich zunächst in der Defensive. Vor allem über die Halbpositionen kam Schönebeck zu einfachen Durchbrüchen.  Trotzdem geriet der Vorsprung der Gäste nie ernsthaft in Gefahr.
In der zweiten Halbzeit, insgesamt „eher mittelprächtig“, setzte sich die HSG in der Schlussphase entscheidend ab. Ballgewinne und Tempogegenstöße sorgten für klare Verhältnisse. Am Ende stand nicht nur ein souveräner Sieg, sondern auch ein starkes Zeichen der mannschaftlichen Geschlossenheit: „Jeder Feldspieler hat sich in die Torschützenliste eingetragen“, betonte Bußmann. Damit krönte seine Mannschaft ihre Saison eindrucksvoll: „Wir haben es mit einer blütenweißen Weste geschafft, ohne Punktverlust.“
HSG Ehle II: Erkenberg, Becker – Mewes (3), Theuerkauf (4), Bittner (4), Paech (5/1), Plambeck (2), Hoffmann (2), L. Kloth (7), Bodenstedt (6), Stallmann (8/6)
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HSG Ehle II vs FSV 1895 Magdeburg

Elfter Sieg im elften Spiel

Die Bezirksmeisterschaft ist eingefahren, die Euphorie weiterhin spürbar, doch der Alltag ließ der männlichen A-II-Jugend der HSG Ehle am Sonnabend keine Gelegenheit, sich im Erfolg zu sonnen. Nur einen Tag nach dem intensiven Auftritt der Oberliga-B-Jugend war der frischgebackene Champion in nahezu identischer Besetzung wieder gefordert. Und dabei bewies er Qualität und Moral zugleich. Mit 37:31 (17:15) feierte das Team in der Biederitzer Ehlehalle gegen den FSV 1895 Magdeburg den nächsten Erfolg.
Wie erwartet entwickelte sich im nunmehr fünften Saisonvergleich beider Teams kein Selbstläufer. Während die HSG defensiv in einer 6:0-Formation agierte, setzte der FSV vor allem auf eingespielte Abläufe mit dem Kreisläufer – mit Erfolg. Denn trotz klarer Vorgaben bekam seine Mannschaft die Abstimmung nicht immer in den Griff. Offensiv fanden die Gastgeber dagegen gute Lösungen, auch wenn der FSV insbesondere in Halbzeit eins stabil verteidigte. Gleichzeitig merkte man der HSG die Doppelbelastung des Wochenendes an, wie auch Bußmann feststellte: „Wir waren nicht ganz auf dem Niveau vom Sonnabend-Spiel gegen Kühnau. Vielleicht fehlte ein bisschen die Frische und Emotionalität.“ Ein kurzer, aber deutlicher Impuls per Auszeit (28.) befeuerte einen 3:0-Lauf zur 17:15-Pausenführung.
Nach dem Seitenwechsel blieb das Spiel ausgeglichen. Die HSG überzeugte vor allem im Angriff – 20 Tore in Halbzeit zwei sprachen für sich. Defensiv hingegen offenbarten sich weiterhin bekannte Schwächen. „Die Kreislaufkooperation kriegen wir zu oft nicht verteidigt, und auch die Torhüter hatten nicht ihren besten Tag“, so die ehrliche Analyse. Erst als der FSV Schlüsselspieler Karl Kobelke in der Schlussphase vom Feld nahm, kippte die Partie endgültig zugunsten der Gastgeber. Die HSG nutzte den Vorteil und brachte den Sieg souverän ins Ziel.  Trotz des Erfolgs ist das Team längst noch nicht satt. Morgen ab 12.15 Uhr gilt es beim Vizemeister in Schönebeck auch darum, wie ein würdiger Champion aufzutreten.
HSG Ehle II: Erkenberg, Becker – Mewes (8/2), Theuerkauf (5), Bittner (8), Paech (5/1), Sens, Plambeck, Hoffmann (1), L. Kloth (2), Bodenstedt (4), Stallmann (4)
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HC Aschersleben vs HSG Ehle II

40:18 – Der erste Matchball sitzt
Manche Duelle leben ewig in der Erinnerung. Für HSG-Trainer Stefan Bußmann trug sich am Sonntagnachmittag genau so eins zu: „Ich bin seit 13 oder 14 Jahren Jugendtrainer, aber das war eins der besten Spiele, die ich an der Seitenlinie erleben durfte“, sagte der frischgebackene Meistercoach nach dem 40:18 (18:8)-Erfolg über Aschersleben. „Über 60 Minuten hatten wir kaum Schwächephasen. Wir haben das defensiv wie offensiv einfach durchgezogen.“ Und mit dem zehnten Sieg im zehnten Saisonauftritt ist zwei Spieltage vor Ultimo nun auch klar: Der Titel im Spielbezirk Nord geht an die Ehle.
Schon zur Pause hatte die HSG ein beruhigendes Zehn-Tore-Polster aufgebaut. Besonders in defensiver Hinsicht wusste die HSG-Reserve zu überzeugen. Zuletzt hatte das Team intensiv an der 6:0-Abwehr gearbeitet – mit sichtbarem Erfolg. Auch offensiv beeindruckten die Gäste mit viel Tempo, der konsequenten Suche nach Zweikämpfen und einer mustergültigen Umsetzung der taktischen Vorgaben.  Auch nach dem Seitenwechsel blieb das Team konzentriert, verteidigte konsequent und nutzte seine Chancen im Angriff. Der Vorsprung wuchs stetig, bis am Ende ein auch in dieser Höhe verdienter Erfolg auf der Anzeigetafel stand.
So ist den Youngstern aus Biederitz und Gommern die Bezirksmeisterschaft vor den ausstehenden Duellen gegen den FSV 1895 Magdeburg (Sonntag, 14 Uhr, Ehlehalle) und eine Woche später in Schönebeck nicht mehr zu nehmen. Trotzdem will die Mannschaft die Saison mit voller Konzentration zu Ende bringen. „Zwei Spiele haben wir noch – und wir wollen natürlich die weiße Weste behalten“, so Bußmann. Ein kleines Zeichen für die besondere Leistung gab es nach dem Spiel obendrein: „Ausnahmsweise stand mal ein Kasten Bier in der Kabine. Sonst bin ich davon kein großer Freund, aber das war vielleicht der richtige Anlass“, verriet der Trainer mit einem Augenzwinkern. Erfolge gehören schließlich auch gebührend gefeiert.
HSG Ehle II: Erkenberg, Becker – Mewes (6), Theuerkauf (1), Bittner (3), Paech (9/4), Sens (2), Wittke, Plambeck (3/2), Hoffmann (7), L. Kloth (1/1), Bodenstedt (4), Stallmann (4)
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HV Lok Stendal vs HSG Ehle II

47:34 – Aller guten Dinge sind drei
Die männliche A-II-Jugend der HSG war angetreten, um ein klares Statement zu setzen – und verließ das Spielfeld mit einem souveränen Erfolg. Trainer Stefan Bußmann hatte jedoch im Vorfeld gewarnt: „Wenn man zuvor schon zweimal gegen denselben Gegner souverän gewonnen hat, neigt man dazu, das Spiel ein bisschen auf die leichte Schulter zu nehmen.“ Genau dies zeigte sich in der ersten Halbzeit: Technisch limitierte Stendaler überliefen ihre Gäste mehrfach und kamen zu einfachen Toren, die Abwehrarbeit  der HSG war teils zögerlich, die Ballgewinne rar. 23 Gegentreffer in 30 Minuten waren fast viermal so viele wie eine Woche zuvor gegen denselben Gegner. Doch die Halbzeitansprache wirkte.  Die zweite Hälfte gehörte nur noch den Gästen, die eine aggressivere Deckung stellten und ihren Torhütern zu mehr Paraden verhalfen. Stendal fand kein Mittel mehr und die Ehle-Youngster kombinierten sich zu einem deutlichen Vorsprung und letztlich ungefährdeten Sieg, der die Meisterschaft in greifbare Nähe rückt. Zwei Punkte fehlen noch, ein Sieg gegen Aschersleben, den FSV Magdeburg oder doch erst Schönebeck am letzten Spieltag könnte die Meisterschaft perfekt machen. „Wir schauen von Spiel zu Spiel“, sagte Bußmann.
HSG Ehle II: Erkenberg, Becker (1/1) – Mewes (8), Theuerkauf (4), Bittner (5), Paech (7/1), Sens (4), Wittke (3), Plambeck (7(1), L. Kloth (4/1), Stallmann (4)
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Lok Schönebeck vs HSG Ehle II

Matchball zur Meisterschaft
Drei Tage nach dem 55:23-Erdrutschsieg über den HV Lok Stendal schüttelte die HSG II so am Mittwoch auch den ärgsten Verfolger ab und benötigt noch zwei Siege aus vier Spielen, um vorzeitig die Bezirksmeisterschaft klarzumachen.
Mit einem hart erarbeiteten Auswärtssieg in der benachbarten Elbestadt hat die männliche A-II-Jugend der HSG die Tabellenführung gefestigt – und den Vorsprung im direkten Duell auf vier Punkte ausgebaut. „Die Ausgangslage war klar: Wir mussten gewinnen“, stellte Trainer Stefan Bußmann unmissverständlich fest. Mit dem gewonnenen direkten Vergleich benötigt die HSG aus den verbleibenden vier Spielen nur noch zwei Siege, um vorzeitig die Meisterschaft perfekt zu machen.
In der ersten Halbzeit ließen die Gäste trotz guter Offensivaktionen zu viele liegen und gerieten in Rückstand. In der Defensive verhinderten Unaufmerksamkeiten eine Führung. Nach dem Seitenwechsel trat die HSG deutlich konzentrierter auf. Mehr Ballgewinne, höheres Tempo und konsequente Abschlüsse führten zu 25 Treffern in Hälfte zwei. „Das spiegelte dann schon eher unser Leistungsvermögen wider“, so Bußmann. Unter dem Strich stand so ein verdienter Topspiel-Erfolg. Und die Tür zur Meisterschaft steht weit offen.
HSG Ehle II: Erkenberg, Becker – Mewes (6), Theuerkauf (3), Bittner (7), Paech (5/2), Sens, Wittke, Plambeck (1), Hoffmann (5), L. Kloth (2), Bodenstedt (8), Stallmann (5/4)
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HSG Ehle II vs HC Aschersleben

Wenn die Richtung stimmt – 36:27
Ein Erfolg war quasi Pflicht und genau diese Aufgabe erfüllte die HSG-Reserve trotz einiger Anlaufprobleme mit Reife und Konsequenz. „Der Sieg war extrem wichtig, gerade im Kampf um Platz eins“, erklärte Trainer Stefan Bußmann, sah aber, wie die Partie zunächst zäh begann. Der HCA überraschte dabei mit einer Sieben-gegen-sechs-Variante. „Wir wollten bewusst die Rechtsaußenposition ein bisschen verwaist lassen, um zu schauen, wie Aschersleben damit umgeht“, sagte Bußmann. Die Gäste fanden kaum Lösungen, die Abwehr der HSG stand stabil. Offensiv erspielte sich das Team gute Chancen, ließ in der ersten Halbzeit aber zu viele liegen: „Wir ziehen bestimmt zwölf bis 15 Fahrkarten, wobei wir teils knochenfreie Würfe liegen lassen.“
Nach dem Seitenwechsel änderte sich das Bild jedoch. Die HSG kam mit einem Blitzstart aus der Kabine und agierte insgesamt deutlich griffiger in der Abwehr. Ballgewinne, unterbundene Kreisanspiele und konsequent verteidigte Außenpositionen ermöglichten es, ins Tempospiel zu kommen  und einfache Tore zu erzielen. So zog die HSG II ihrem Gegner vorzeitig den Zahn. „Das Spiel pendelte so ein bisschen aus, und wir haben uns dann zu Recht unseren Sieg geholt“, bilanzierte der Trainer.
Trotz aller Zufriedenheit blieb Bußmann auch kritisch: „Abwehr, ein bisschen mehr Ballaffinität und vorn einfach die Qualität der Torwürfe – das sind unsere Problemfelder.“ Genau daran will das Team in den kommenden Trainingswochen arbeiten. Der Blick richtet sich nun klar nach vorn auf die Aufgabe gegen Stendal. Die Richtung stimmt zumindest und im Rennen um Platz eins geben die Ehle-Youngster weiter den Ton an.
HSG Ehle II: Erkenberg, Becker – Mewes (8/3), Theuerkauf (7), Bittner (4/1), Paech (9), Sens (3), Wittke, Plambeck (1), Hoffmann (1), Deneke, L. Kloth (3)
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HSG Ehle II vs FSV 1895 Magdeburg

Noch ohne Glanz, aber mit Biss
Kein Leckerbissen, aber Gold wert: Die männliche A-II-Jugend der HSG Ehle eröffnet das Handballjahr 2026 mit einem 33:26-Erfolg über den FSV Magdeburg und bleibt weiter makellos.
Der Ball wollte ihnen noch nicht ganz gehorchen, die Abläufe wirkten hier und da noch ein bisschen feiertagsschwer, doch der Jubel am Ende war 100-prozentig echt. Nach fast eineinhalb Monaten spielfreier Zeit hat sich der Bezirksoberliga-Spitzenreiter siegreich zurückgemeldet. Durch den 33:26 (18:15)-Heimsieg vom Sonnabend über den FSV 1895 Magdeburg baute die zweite Mannschaft der HSG Ehle ihre Tabellenführung weiter aus. „Neues Jahr, alte Gewohnheiten“, schmunzelte Coach Stefan Bußmann nach dem Spiel – schließlich war es bereits das dritte Aufeinandertreffen mit dem FSV in dieser Saison. Und wie in beiden Fällen zuvor behielt seine männliche A-Jugend erneut die Oberhand. „Am Ende des Tages zählen die zwei Punkte – und die haben wir uns geholt.“
Nach einer Handvoll Wochen ohne Ball merkte man beiden Teams am Samstagmittag in der Eintracht-Sporthalle den fehlenden Rhythmus deutlich an. Die gastgebenden Youngster aus Gommern und Biederitz taten sich schwer und der Motor lief noch nicht rund. Dennoch gelang es den zunehmend, die Partie in den Griff zu bekommen, wie sich an einer konstanten Zwei-Tore-Führung in der ersten Hälfte ablesen ließ.
Nicht unwesentlich trug die ausgelobte defensive Marschroute gegen Magdeburgs spielstärksten Akteur, Karl Kobelke, dazu bei. Mit einer konsequenten Manndeckung nahm die HSG-Reserve den FSV-Regisseur weitgehend aus dem Spiel. „Das hat gut funktioniert“, lobte Bußmann, sah allerdings auch, dass die Abwehr anderenorts Schwächen offenbarte: Über die rechte Angriffsseite der Gäste sowie im Zusammenspiel mit dem Kreis kassierte die HSG viele einfache Gegentore, so dass „nur“ ein Drei-Tore-Plus beim Gang in die Kabine heraussprang.
Offensiv überzeugten die Hausherren dagegen mit Struktur und Geduld. Zwar fehlte in der Schlussphase der ersten Halbzeit zeitweise die Tiefe im Spiel, doch nach dem Seitenwechsel fand das Team schnell in Tritt. Mit einem starken Start in die zweite Hälfte setzten sich die Gastgeber auf fünf bis sechs Tore ab und spielten den Vorsprung souverän herunter. Trotz angespannter Personalsituation konnte Bußmann zufrieden resümieren: „Das war kein Leckerbissen, aber der war nach der langen Pause auch nicht zu erwarten.“
Umso wichtiger sei dieser Erfolg gewesen, denn schon am heutigen Mittwoch geht es Schlag auf Schlag weiter. Personell weitgehend identisch stehen dann zwei Oberliga-Punkte mit der männlichen HSG-B-Jugend beim HSV Magdeburg ab 18.30 Uhr auf dem Spiel. „Dieser Sieg war also Gold wert, um wieder einen Rhythmus aufzubauen“, sagte Bußmann. Ende gut, alles gut – und der Auftakt ins neue Handballjahr ist gelungen.
HSG Ehle II: Erkenberg, Becker – Mewes (4), Theuerkauf (3), Bittner (3), Paech (2), Sens (1), Wittke, Plambeck (6), Hoffmann, Deneke, L. Kloth (3), Stallmann (11/2)
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FSV 1895 Magdeburg vs HSG Ehle II

Kurz vor der Schallmauer
Die männliche A-II-Jugend der HSG Ehle stimmt sich auf das anstehende Gipfeltreffen ein. Binnen 16 Stunden verbucht das Team zwei Erfolge, verpasst nur knapp eine „magische“ Marke.
Gommern/Biederitz. Irgendwo im Hinterkopf ist diese Zahl sicher herumgespukt. Und auch wenn die HSG Ehle II den Schlendrian in den letzten fünf Minuten nicht gezielt eingeladen hat, einen weiteren Torerfolg im Bezirksoberliga-Gastspiel beim FSV 1895 Magdeburg zu verhindern, lähmte der Gedanke an den bevorstehenden Durchbruch der Schallmauer vielleicht den Wurfarm. Der 42:28 (24:11)-Erfolg vom Samstagmittag und der 57:30 (25:13)-Sieg vom Vorabend in Stendal ergaben in Summe 99 Torerfolge für die A-Jugend-Handballer aus Gommern und Biederitz. „Schade, ein Treffer hat gefehlt. Aber am Ende gibt es trotz dieser sehr guten Offensivleistung nur vier Punkte. Selbst wenn wir die 100er-Marke knacken, hätten wir uns nichts davon kaufen können. So ehrlich müssen wir auch sein“, fasste Trainer Stefan Bußmann den rauschhaften Doppelauftritt zusammen.
Darauf deutete am Freitag zur „Primetime“ um 20 Uhr allerdings zunächst wenig hin.  Obwohl dem gastgebenden HV Lok im technischen Bereich um ein Vielfaches überlegen, mühte sich die HSG-Reserve in der Anfangsphase (6:6/12.) aufgrund offensichtlicher Konzentrationsschwächen in den Abend hinein. Erst nach und nach belohnten sich die Gäste für Ballgewinne in der Abwehr und setzten sich Stück für Stück ab. Aufällig oft steuerten sie dabei im Tempospiel jedoch die falsche Seite an oder brachten den langen Pass gar nicht erst an. Dass es dennoch mit einem klaren Zwölf-Tore-Plus in die Pause ging, unterstrich den Klassenunterschied beider Teams.
Auch wenn die benannten Schwächen im Gegenstoß auch nach dem Seitenwechsel anhielten, schafften es die HSG-Youngster, dem Sieg die entsprechende Deutlichkeit zu verleihen – und mit Blick auf die Aufgabe tags darauf mit den Energiereserven zu haushalten. „In beiden Halbzeiten haben wir dann zehn, 15 Minuten auf einem halbwegs vernünftigen Niveau gespielt und konnten trotz des dünnen Kaders Kräfte sparen“, erklärte der Coach.
So oder so waren seine Schützlinge vor dem stets unberechenbaren FSV 1895 gewarnt, der am Sonnabend jedoch ohne Verstärkung seiner starken B-Jugend auskommen musste und sich schnell einem 0:8-Rückstand ausgesetzt sah (7.). „Da haben die Jungs ein ganz anderes Gesicht gezeigt. Wir waren von der ersten Minute an konzentriert, haben eine gute Abwehrarbeit geleistet und sind über das Tempo zu einfachen Treffern gekommen“, freute sich Bußmann. Zwar stabilisierte sich das Spiel der Hausherren durch die Hereinnahme vom späteren Neun-Tore-Mann Karl Kobelke, doch die HSG schob dem Dreh- und Angelpunkt im Spiel der Fermersleber durch eine Manndeckung zügig einen Riegel vor. „Bis zur Pause war das sicher die stärkste Halbzeit der beiden Spiele vom Wochenende.“
Bis fünf Minuten vor Schluss setzten sich variabel auftretende Gäste sogar auf 18 Treffer ab (42:24), ehe die Kräfte schwanden. „Wir lassen das Spiel dann ein wenig ausplätschern. Natürlich ist es immer ein bisschen schöner, mit plus 18 statt 14 zu gewinnen. Nichtsdestotrotz war das ein ordentlicher Auftritt.“ Und nebenbei die passende Einstimmung auf das bevorstehende Gipfeltreffen: Wenn am Sonntag um 14 Uhr die SG Lok Schönebeck in der Eintracht-Sporthalle gastiert, kommt es zum ersten von drei Showdowns der beiden bislang verlustpunktfreien Spitzenteams. „Dafür sind wir Handballer geworden und für solche Duelle trainieren wir. Hoffen wir, dass wir die Halle voll bekommen und ein Highlight abliefern können.“
HSG Ehle II (beim FSV 1895): Becker, Erkenberg – Mewes (14/2), Theuerkauf (1), Bittner (6), Paech (11/3), Sens (1), Plambeck (4), Hoffmann (4), L. Kloth (1)
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