Liga: Bezirksoberliga Nord Frauen

FSV 1895 Magdeburg vs SV Eiche 05 Biederitz

FSV vs. SVE: Teil 3 im ewigen Duell
Am Sonnabend um 16:45 Uhr treffen die Frauen des FSV 1895 Magdeburg (4.) und des SV Eiche 05 Biederitz (5.) bereits zum dritten Mal in dieser Saison aufeinander. Beide bisherigen Duelle im September und Oktober gingen jeweils knapp an die Fermersleber Frauen, die wie die Gäste eine eher durchwachsene Spielzeit hinlegen.
Der erste Blick auf die Tabelle lässt die Gewichtung dieser anstehenden Partie ein wenig nach unten rutschen, doch da die Konstanz im gesamten Feld der Bezirksoberliga ein wenig fremd daherkommt, ist es wohl für beide Vertretungen die letzte Möglichkeit in Richtung Podestplatz. Allerdings ist dieses Vorhaben für die SVE- Frauen noch ein ganzes Stück weiter weg, denn mit ausgeglichener Punktzahl (9:9) hilft wohl nur ein voller Erfolg beim zwei Zähler besseren Tabellennachbarn. Dass dies ein sehr schwieriges Unterfangen darstellt, haben die beiden jüngsten Aufeinandertreffen, 23:26 im Hinspiel und 26:27 beim FSV im Landespokal, eindrucksvoll bewiesen. „Wir hatten in beiden Begegnungen auch die Möglichkeit, es anders zu gestalten“. weiß der Biederitzer Trainer Yves Steinweg, der allerdings wieder das ständige Thema Kaderzusammensetzung vorab wird lösen müssen. Im ersten Spiel des Jahres gab es trotz üppigem Personal eine empfindliche 21:31- Niederlage beim HSV Magdeburg II, während der FSV in 2026 bereits einen Sieg, ein Unentschieden und eine Niederlage vorzuweisen hat.
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HSV Magdeburg II vs SV Eiche 05 Biederitz

21:31- Gründe leicht ausgemacht

Die Frauen des SV Eiche 05 Biederitz mussten sich im ersten Spiel des neuen Jahres klar und deutlich der zweiten Vertretung des HSV Magdeburg beugen. Nach einem 11:14- Pausenrückstand gab es schließlich eine hohe 21:31- Niederlage.
Die Ursachenforschung für die inzwischen vierte Saisonniederlage fiel beim Biederitzer Trainer Yves Steinweg recht eindeutig aus. „Das Resultat entspricht der Trainingsbeteiligung der letzten Wochen“, meinte der Verantwortliche und sprach damit die Thematik an, welche nicht erst seit den Wochen rund um den Jahreswechsel eine vermeindlich bessere Punktausbeute nahezu unmöglich macht.
All diese damit verbundenen Faktoren kamen bereits in der Startphase zum Tragen, wo sich die Gäste beim 1:7 (9.) und 3:9 (11.) klar im Rückstand sahen, ehe ein kleiner Zwischenspurt (7:9, 19.) für wenig berechtigte Hoffnung sorgen sollte. „Wir verbuchen zahlreiche Ballgewinne und schmeißen allein elf im ersten Durchgang davon regelrecht weg“, gab Steinweg nur einen statistischen Aspekt preis. Naturgemäß suchte man auf Biederitzer Seite den Spielfluß, das Timing und die eigentlich gewohnten Abläufe vergebens, so dass der 11:14- Halbzeitrückstand nicht von ungefähr und völlig verdient daher kam.
Auch nach dem Seitenwechsel hatte der Gastgeber, der am Vorabend noch erfolgreich mit 27:20 im Stadtderby gegen den FSV 1895 nachsaß,  die Partie jederzeit fest im Griff. Bis zur 40. Minute hatten die Biederitzer den Gegner beim 14:17- Rückstand noch im Blick, ehe ein 4:0- Lauf des HSV II dies nahezu unmöglich machte. Acht weitere Zeigerumdrehungen später betrug das Polster der Landeshauptstädter dann bereits zehn Treffer (27:17). „Die Fehlerquellen waren die des ersten Durchganges…“, erkannte Steinweg nach der empfindlichen 21:31- Quittung zum Start in das neue Handballjahr ernüchternd.
Biederitz: Grunert – Rosenau, Bublitz (6/3), Urban, Wotjak, Schottstedt, Ribbert, Treffkorn (6/2), Bandey (3), Warnecke (2), Hesse (3), Bormann (1), Linden, Dettmer

Viele Fragezeichen vor dem Rückrundenstart

Vor einer hohen Hürde stehen die Frauen des SV Eiche 05 Biederitz (4., 9:7 Punkte) zum Rückrundenauftakt mit dem Gastspiel beim Rangzweiten HSV Magdeburg II (10:4). Im Hinspiel gelang den Biederitzern ein 32:26- Erfolg, der nun nach Möglichkeit eine Wiederholung erfahren soll.
„Das Ganze ist für mich derzeit eine Black- Box“, meint der Biederitzer Trainer Yves Steinweg zur Gesamtsituation nicht nur in Bezug auf den zur Verfügungstehenden Kader. Auch der Gegner selbst wirft mit seinen Resultaten stets neue Fragen auf: „Nach der Auftaktniederlage bei uns sind sie sehr stabil unterwegs und konnten sich in der Tabelle stetig nach oben kämpfen“, weiß Steinweg über den Gegner, der zum Jahresabschluss nach der 28:30- Derbyniederlage gegen TuS ein deutliches 36:21 gegen das Tabellenschlusslicht aus Immekath folgen ließ.
Auch die stets präsente Frage nach dem Spielerkader ist von Steinweg nur in Ansätzen zu beantworten: „Ja, es werden auch wieder einige Spielerinnen nicht zur Verfügung stehen.“. Ob Leistungsträgerin Nina Bublitz wieder mitwirken kann, die sich beim vereinseigenen „Fettweg- Turnier“ eine Fußverletzung zuzog, ist ebenso offen, wie die ein oder andere Personalie.
Die Voraussetzungen an der Ehle könnten also sicherlich besser sein, um den versöhnlichen Jahresausklang, da gelang ein 25:22 bei der Reserve des SV Oebisfelde, ergebnisbezogen fortzuführen. „ES wird nicht einfach, aber die Mädels haben schon in verschiedenen Konstellationen bewiesen, dass sie es können“, frohlockt Steinweg im Hinblick auf den Beginn der Rückrunde.
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SV Oebisfelde 1895 II vs SV Eiche 05 Biederitz

Toller Kampf wird belohnt – 25:22 beim SVO II
Die Frauen des SV Eiche 05 Biederitz haben mit einem 25:22 (15:11)- Auswärtserfolg beim SV Oebisfelde II einen versöhnlichen Jahresabschluss hingelegt. Einen gewichtigen Anteil daran hatte Rückraumspielerin Nina Bublitz mit vierzehn Toren.
„Die Mädels sind stolz auf sich und das können sie auch völlig zurecht sein“, brachte es der Biederitzer Trainer Yves Steinweg nach der Begegnung auf den Punkt. Die Voraussetzungen für die Gäste hätten dabei kaum schlechter sein können, denn selbst bei den verbliebenen acht Akteuren hätte der jeweilige Gesundheitszustand ein Besserer sein können.
Auch deshalb gerieten die Gäste in der Anfangsphase schnell mit 4:6 (10.) ins Hintertreffen, doch ein Senken des Kopfes kam für die Rumpftruppe an diesem Tag keinesfalls in Betracht. So glichen die Biederitzer nach einer Viertelstunde zum 7:7 aus und konnten durch Christiane Druskus und Nina Bublitz (Strafwurf) sogar zum 9:7 (17.) vorlegen. Bis zum 11:11 (24.) bewegten sich dann beide Vertretungen beim Stand von 11:11 auf Augenhöhe, ehe die Gäste einen wohl auch spielentscheidenen Schlussspurt bis zum Seitenwechsel hinlegen konnten. So trafen schließlich Gina Hesse und Dauerbrenner Nina Bublitz doppelt zum 15:11- Pausenstand, welcher in den zweiten dreißig Minuten noch von großer Bedeutung sein sollte,
Auch nach dem Wiederbeginn schlug das Pendel zunächst für die Gäste aus, die sich bis zur 44. Minute auf 21:14 absetzen konnten. „In der Folge ging es dann schon ans Eingemachte, was natürlich bei dem Personalmangel nicht überraschend daher kam“, kam Steinweg auf die torlose Phase zwischen der 45. und 51. Minute zu sprechen, in der die Gastgeber bis zum 17:21 Boden gutmachen konnten. Grund dafür waren konditions- und konzentrationsbedingt einfache Fehler, die allerdings parallel dazu auch auf der Gegenseite zu vernehmen waren. So blieben die Biederitzer auch mit einer sehr starken Deckungsarbeit vorn und legten nach dem 21:23- Anschluss (58.) der SVO- Reserve durch Doppelpackerin Nina Bublitz entscheidend zum 25:21 nach.
„Natürlich war es eine mannschaftlich geschlossene Leistung, aber ich möchte dennoch Nina und Jolin im Tor herausheben“, hatte Steinweg dann auch die passenden Zahlen dazu parat. Während Bublitz 14 Tore bei 16 Versuchen erzielte, konnte Jolin Dettmer immerhin fünf Strafwürfe der Gastgeber abwehren. So gelang den Biederitzern mit einem 25:22- Kraftakt noch der Sprung auf Rang vier der Tabelle.
Biederitz: Dettmer – Linden, Rosenau (1), Druskus (4), Schottstedt (3), Bublitz (14/8), Bandey (1), Hesse (2)
Gelingt versöhnlicher Jahresausklang beim SVO II?
Die Frauen des SV Eiche 05 Biederitz (6., 7:7 Punkte) treten am Sonnabend um 16 Uhr zum Nachholspiel bei der zweiten Vertretung des SV Oebisfelde (5., 8:6) an. Die Begegnung der beiden Tabellennachbarn scheint vorab völlig offen.
Für die Biederitzer dürfte es an der Aller darum gehen, den zuletzt eher negativ eingeschlagenen Weg noch vor dem Jahreswechsel zu verlassen. Nach der dürftigen Vorstellung im Derby beim Güsener HC (30:35) und der zuletzt eher unglücklich daherkommenden Pleite beim MTV Weferlingen (27:28) soll der Negativlauf, der ein Abrutschen auf Rang sechs zur Folge hatte, unbedingt gestoppt werden.
In der Vorsaison konnten die Biederitzer sowohl in der Hans- Pickert- Halle (27:21) als auch in heimischer Ehlehalle (34:25) in beiden Begegnungen deutlich die Oberhand behalten. „Diesmal dürfte es ungleich schwerer werden, denn die SVO- Reserve ist auf einem ganz anderen Level unterwegs“, weiß der Biederitzer Trainer Yves Steinweg und spielt dabei auf den Aufstieg der ersten Oebisfelder Mannschaft in die Regionalliga an, von der die Reserve, die in der Vorsaison auf Rang acht ganze zwölf Zähler verbuchen konnte, zwangsläufig profitiert haben dürfte. Können die Biederitzer aber an ihre kämpferische Leistung von Weferlingen anschließen, ist ein punktebehafteter Jahresabschluss durchaus im Bereich des Machbaren.
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MTV Weferlingen 1881 e. V. vs SV Eiche 05 Biederitz

27:28 beim MTV – Es sollte einfach nicht sein
Die Frauen des SV Eiche 05 Biederitz mussten sich in der Bezirksoberliga in einer denkwürdigen Partie beim MTV Weferlingen knapp mit 27:28 (15:16) geschlagen geben. Charlott Rosenau und Nina Bublitz konnten dabei jeweils sechs Torerfolge verbuchen.
Um es vorwegzunehmen: Die Biederitzer Frauen haben gegenüber dem Gastspiel vor einer Woche beim Güsener HC ohne Frage eine Leistungssteigerung in allen Belangen abliefern können. Doch die Begleitumstände in der Allertal- Sporthalle in Weferlingen verhinderten, dass sich dies auch im Ergebnis niederschlagen sollte. „Die Herren mit der Pfeife haben meine Mädels nicht geschützt. Es war ein hartes und aggressives Spiel, wo wir den Kampf angenommen haben, aber leider die fälligen Bestrafungen für die Gastgeber auf sich warten ließen“, bewertete der Biederitzer Trainer Yves Steinweg die Leistung des Schiedsrichtergespannes Milbrodt/Beneke als bedenklich und grenzwertig. „Ich will den Grund der Niederlage nicht zwingend bei den Beiden suchen, denn auch wir waren längst nicht fehlerfrei unterwegs“, gab Steinweg weiter zu verstehen.
In der ersten Halbzeit begegneten sich beide Mannschaften auf Augenhöhe, wobei die Gäste gut in der Deckung agierten und auch in der Vorwärtsbewegung gute Aktionen besaßen. Im Gegensatz zur Vorwoche traten die Gäste motiviert und fokussiert auf und glänzten mit viel Einsatz. Dennoch nahm der Gastgeber nach einem 14:15- Rückstand und einem Doppelschlag von Marie Taylor Lüdde eine hauchdünne 16:15- Führung mit in die Kabinen.
Nach dem Seitenwechsel schoben sich dann die Gäste mit enormen Kampfgeist mehr und mehr nach vorn. Nach dem 19:19 (38.) legten die genesene Gina Hesse, Nina Bublitz und Charlott Rosenau zur 22:19- Führung (43.) vor und auch beim 26:23 nach 54 Minuten hatte dieser Dreitorevorsprung noch Bestand. Die Schlüsselszene der Begegnung war dann laut Steinweg die äußerst fragwürdige Zeitstrafe gegen Christiane Druskus, der dann wenig später auch noch die rote Karte gegen Anouk Wotjak folgen sollte. Diese Überzahlsituation nutzte der gastgebene MTV zum 26:26- Ausgleich, ehe die Weferlinger sogar zum 27:26 vorlegen konnten. Dem neuerlichen Ausgleich von Gina Hesse zum 27:27 folgte vierzig Sekunden vor Ultimo der 28:27- Siegtreffer des Gastgebers.
„Ich kann meiner Mannschaft kaum Vorwürfe machen. In entscheidenen Phasen bekommen wir nur die kleinen Pfiffe. Das fällt dann natürlich in einer so knappen Partie doppelt ins Gewicht“, resümierte Steinweg im Nachgang.
Biederitz: Grunert – Rosenau (6), Grotsch, Bublitz (6/2), Druskus (2), Urban (6), Wotjak, Schottstedt (3), Warnecke, Hesse (4/1), Bormann
Gelingt Wiedergutmachung beim MTV?
Die Frauen des SV Eiche 05 Biederitz (5., 7:5 Punkte) streben nach der 30:35- Derbyniederlage beim Güsener HC eine Wiedergutmachung an. Dies dürfte allerdings am Sonnabend ab 16 Uhr bei den heimstarken Frauen des MTV Weferlingen (7., 5:7) ein sehr schweres Unterfangen werden.
Für die MTV- Frauen steht mit der Begegnung gegen die Biederitzer das nunmehr dritte von insgesamt fünf Heimspielen in Folge auf dem Programm. Ihre seit Jahren bekannte Heimstärke konnte der MTV allerdings erst am letzten Wochenende mit einem deutlichen 35:19 gegen Eintracht Immekath beweisen, denn zuvor gab es vor der Punkteteilung gegen den TuS Magdeburg eine 28:30- Niederlage gegen den SV Oebisfelde II. Erst im April diesen Jahres waren die SVE- Frauen in der Allertalhalle zu Gast und mussten mit einer 28:32- Niederlage die Heimreise antreten. „Weferlingen ist noch einmal ein ganz anderes Kaliber als zuletzt der GHC. Aber wir müssen sowieso in allen Bereichen mit einer Steigerung aufwarten, um eventuell ins Punkten zu kommen“, weiß der Biederitzer Trainer Yves Steinweg, der zuletzt beim Derby besonders die Einstellung der gesamten Mannschaft kritisierte. Ohne diese dürfte es auch an diesem Sonnabend wie im April wieder eine Leerfahrt werden.
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Güsener HC vs SV Eiche 05 Biederitz

Verdiente 30:35- Derbypleite in Güsen
Die Frauen des Güsener HC haben das Derby in der Bezirksoberliga gegen den favorisierten SV Eiche 05 Biederitz vollauf verdient mit 35:30 (18:15) gewonnen. Während Lea Grothe für den Sieger zehn Treffer beisteuern konnte, traf bei den enttäuschenden Gästen Nina Bublitz allein siebenmal.
„Ich bin schon sehr enttäuscht von unserem Auftritt heute. Wir waren völlig neben der Spur und haben es an Einsatz und Wille vermissen lassen“, bilanzierte der Biederitzer Trainer Yves Steinweg nach sechzig zumeist sehr ernüchternden Minuten in der Güsener Elbe- Havel- Sporthalle.
Lediglich in der Anfangsphase ging bei den ersatzgeschwächtes Gäste einiges, was zur 4:2- Führung nach sechs Minuten führen sollte. Doch recht schnell kam auch der hochmotivierte Gastgeber zu guten Szenen und konnte nach dem 4:4- Ausgleich (8.) wiederholt auf zwei Treffer (7:5 und 10:8) davonziehen. Die Gäste kamen zwar beim 12:12 (24.) und 14:14 (28.) zum Ausgleich, blieben aber dennoch weit unter ihren eigenen Möglichkeiten. So nutzten die GHC- Frauen die letzte fehlende Konsequenz der Biederitzer im Abschluss und nahmen folgerichtig eine richtungsweisende 18:15- Führung mit in die Kabinen.
Nach dem Seitenwechsel baute der Gastgeber sein Polster beim 20:15 (32.) und 23:18 (37.) auf komfortable fünf Treffer aus, ehe auch ein letztes Aufbäumen der SVE- Frauen zum 24:21 (41.) erfolgreich abgewehrt werden konnte. Viele einfache Fehler im Spielaufbau auf Seiten der Gäste nutzte der GHC zum 32:23 (54.), was der folgerichtigen Vorentscheidung gleichkam. In der Schlussphase betrieben die Gäste zwar noch ein wenig Ergebniskosmetik, aber der 35:30- Erfolg des Güsener HC war fraglos hochverdient. „Wir haben das Derby heute nicht angenommen. Güsen wollte es sichtlich mehr und ist der verdiente Derbysieger“, gestand Steinweg rückblickend ein.
Güsen: Softic – Kleber (2), Mohneke (4), Ullmann (5), Reichardt, Malek (3), Weiß (1), Plötz (3), Lux (7/3), Grothe (10)
Biederitz: Jung – Dettmer, Rosenau (5), Grotsch (2/1), Bublitz (7/3), Wotjak (2), Schottstedt, Ribbert (7/1), Bandey (3), Bormann (4)
Derby in Güsen – Von Überheblichkeit keine Spur
Nach vierwöchiger Punktspielpause geht es für die Frauen des SV Eiche 05 Biederitz (7:3 Punkte) am Sonnabend um 13 Uhr beim Güsener HC (6., 6:6) mit einem kleinen Derby weiter. Sowohl der Tabellenstand als auch die letztjährigen Resultate drängen die Gäste dabei zwangsläufig in die Favoritenrolle.
Die Vorzeichen dürften vor dem Duell der Frauen zwischen Gastgeber Güsener HC und dem Rangdritten aus Biederitz klar sein, doch nach Überheblichkeit sucht man in Reihen der Gäste vergeblich. „Wir müssen schnell wieder unseren Rhythmus finden und insgesamt als Team geschlossen auftreten“, fordert der Biederitzer Trainer Yves Steinweg Grundtugenden von seiner Mannschaft ab, die zuletzt am 1. November im Heimspiel gegen den BSV 93 Magdeburg (38:27) gefordert war. Lediglich eine Woche weniger „Pause“ hatten da die GHC- Frauen, die in ihrem letzten Spiel den Gast aus Immekath mit einer 38:13- Niederlage auf die weite Heimfahrt schicken konnten. Auffällig in der bisherigen Spielzeit ist bei den Gastgebern die Diskrepanz zwischen Heim- und Auswärtsauftritten. Während in heimscher Elbe- Havel- Halle auch TuS Magdeburg (25:19) und der MTV Weferlingen (30:23) bezwungen werden konnten, sprang bei den drei bisher absolvierten Gastspielen noch überhaupt nichts Zählbares heraus. So dürfte auch dieser Aspekt als warnendes Indiz für die Schwere der Aufgabe für die Biederitzer herhalten, die in der Vorsaison beide Begegnungen relativ deutlich mit 35:23 (H) und 29:22 (A) zu ihren Gunsten gestalten konnten.
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SV Eiche 05 Biederitz vs BSV 93 Magdeburg

(Überraschend) klare Sache gegen den BSV 93
Die Frauen des SV Eiche 05 Biederitz haben im Heimspiel gegen den neu formierten BSV 93 Magdeburg einen überraschend deutlichen 38:27 (19:10)- Erfolg einfahren können und damit nach Minuspunkten sogar den ersten Tabellenplatz in der Bezirksoberliga übernommen. Kreisläuferin Christiane Druskus steuerte allein dreizehn Treffer zum dritten Saisonerfolg bei.
Der Biederitzer Trainer Yves Steinweg konnte nach sechzig recht einseitigen Minuten ein durchaus positives Fazit ziehen. „Ein verdienter Erfolg, der sicherlich noch höher hätte ausfallen können“, bilanzierte der Verantwortliche, der dabei aber auch die jeweils finalen zehn Schlussminuten der Halbzeiten monierte, in denen die Fehlquote im Spielaufbau einfach zu hoch und die Chancenvertertung zu niedrig war.
Die SVE- Frauen starteten mit einem 4:1 (6.) und 8:3 (10.) wunschgemäß und legten bis zur 20. Minute vor allem spielerisch überzeugend auf 16:4 nach. Dabei kam den Gastgebern die hohe Fehlerquote des BSV 93 sehr zugute, der zudem seine Deckung sehr luftig aufstellte, wovon in erster Linie die Biederitzer Kreisläuferin Christiane Druskus von profitieren konnte. In den verbleibenen zehn Minuten des ersten Spielabschnittes kamen dann bei den Biederitzern lediglich noch drei magere Treffer hinzu, was die leise Kritik von Steinweg in Sachen Chancenverwertung nur untermauerte. Dennoch kam der folgliche 19:10- Pausenstand, den Tessa Grotsch bei ihrem Debüt im Erwachsenenbereich erzielen konnte, völlig verdient daher und unterstrich den Leistungsunterschied beider Vertretungen in einer sehr fairen Begegnung recht eindeutlig. Ein wichtiger Faktor im Biederitzer Spiel war zudem die A- Jugendliche Katharina Jung zwischen den Pfosten, die zahlreiche gute Chancen der Gäste entschärfte und dabei ebenso ein gelungenes Comeback im Frauenbereich feiern konnte, wie Lea Kruse, die die zweiten dreißig Minuten im SVE- Gehäuse absolvierte.
Auch in den zweiten dreißig Minuten hatten die SVE- Damen das Geschehen in heimischer Ehlehalle fest im Griff, auch wenn der Vorsprung bis zur 40. Minute (25:16) keine Aufwertung erfuhr. Dies stellte sich dann aber bis zur 49. Minute anders dar, führten doch die Gastgeber  schon mit 34:21. Die neuerlichen zehn Schlussminuten gestatteten den Gästen aus Olvenstedt schließlich noch die Ergebniskosmetik zum 38:27- Endstand.
„Der Gegner hat es uns heute auch ein Stück weit recht leicht gemacht. Wir müssen diesen Erfolg richtig einordnen und werden bei unserem Gastspiel in Oebisfelde sicherlich weitaus mehr gefordert“, resümierte Steinweg im Nachgang und blickte bereits auf die nächste Aufgabe in zwei Wochen.
Biederitz: Kruse, Jung – Rosenau (1), Grotsch (1), Bublitz (6), Druskus (13), Urban (3), Wotjak (1), Schottstedt (7/1), Ribbert (4), Treffkorn (1/1), Bandey, Warnecke, Linden (1)
SVE- Frauen treffen auf runderneuerten BSV 93
Die Frauen des SV Eiche 05 Biederitz empfangen als Rangzweiter (5:3 Zähler) am Sonnabend um 13:30 Uhr den Tabellennachbarn BSV 93 Magdeburg (3., 4:4). Dabei kommt der Kontrahent aus Olvenstedt als große Unbekannte für die Gastgeber daher.
Der anstehende Gegner der SVE- Frauen musste sich im Sommer erst einmal kräftig schütteln. Nach dem sportlichen Abstieg aus der Regionalliga hat das komplett neue Team in der Bezirksoberliga sein neues Betätigungsfeld gefunden und dies nach erwartbaren Anlaufschwierigkeiten auch angenommen. Den Auftaktpleiten gegen Weferlingen (21:24) und beim HSV Magdeburg II (22:38) schlossen sich Erfolge beim Stadtrivalen FSV 1895 (29:26) und daheim gegen Liganeuling Eintracht Immekath (37:10) an, die eindeutig belegen, dass der Eingewöhnungsprozeß im neuen Umfeld erste vielversprechende Früchte getragen hat.
Diesen benötigt der SV Eiche 05 natürlich nicht, denn er ist seit Jahren ein fester Bestandteil der Liga, auch wenn das in Bezug auf das anstehende Wochenende nicht wirklich hilft: „Wir treffen auf den sprichwörtlich großen Unbekannten, dem es aber sicherlich ähnlich gehen wird“, weiß der Biederitzer Trainer Yves Steinweg, der auf drei Trainingswochen zurückblickt, die nicht nur aufgrund der Ferien sehr überschaubar und auch ein Stück weit ernüchternd waren. „Daher kann ich unseren aktuellen Leistungs- und auch Kaderstand nur bedingt einschätzen“, ergänzt der Coach, der diesmal auf das Torhüterduo Grunert/Hoppe verzichten muss und sich somit bei der A- Jugend bedient. Auch auf anderen Positionen stehen Fragezeichen und mögliche Ausfälle bevor: „Wer da ist, wird alles in die Waagschale werfen“, blickt Steinweg eher trotzig voraus.
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TuS 1860 Magdeburg-Neustadt vs SV Eiche 05 Biederitz

Gerechte 24:24- Punkteteilung bei TuS
Ein stetiges Hin und Her hatte das Punktspiel zwischen den Frauen von TuS Magdeburg und den Damen des SV Eiche 05 Biederitz am Sonntagnachmittag in der Landeshauptstadt zu bieten. Schlussendlich stand ein leistungsgerechtes 24:24 (13:10)- Unentschieden auf der Anzeigetafel.
Die sechzig absolvierten Minuten konnte man als Außenstehender gut in vier Abschnitte einteilen. Die ersten dreißig Minuten wurden zunächst von den Biederitzern bestimmt, die anfänglich beim 5:4 (11.) und 7:6 (17.) die Nase vorn hatten, dann aber den Staffelstab an die Gastgeber weitergaben, die diesen dann in eine 13:10- Führung zur Halbzeit ummünzen konnten. „Unsere kleinen Probleme in der Deckung haben wir zu Beginn schnell reparieren können und dann die Akzente gesetzt. Der kleinere Einbruch vor dem Seitenwechsel war dann unserem unsauberen Angriffsspiel mit vielen Abspielfehlern und technischen Defiziten, die zu Ballverlusten führten, geschuldet“, begründete der Biederitzer Trainer Yves Steinweg in der Halbzeit den unnötigen und ärgerlichen Rückstand, der allerdings im gleichen Atemzug die Parole „Angreifen, es ist noch nichts verloren“ zur Folge hatte.
Von dieser wurde dann auch sehr schnell Gebrauch gemacht, denn Charlott Rosenau, Nina Bublitz und die später verletzt ausscheidene Gina Hesse glichen in nur drei Minuten zum 13:13 aus. Da auch das Biederitzer Abwehrverhalten inklusive Torhüter Rena Grunert nicht nur einen Gang höherschaltete, übernahmen die Gäste beim 17:14 (43.) und 19:16 (47.) sogar eine Dreitoreführung. Nach dem 20:18 durch Nina Bublitz in der 50. Minute waren es dann neben eigenen leichten Fehlern auch oft schwer nachvollziehbare Schiedsrichterentscheidungen, die die TuS- Damen zunächst zum Ausgleich (20:20, 53.) und wenig später auch zur knappen Führung (22:21 und 23:22) verhalfen. Nach dem neuerlichen Ausgleich von Daniela Schottstedt zum 23:23 legte TuS vom Siebenmeterpunkt zum 24:23 (Jenny Friese) vor, ehe Nina Bublitz in Überzahl agierend den verdienten 24:24- Endstand markieren konnte.
„Hut ab vor der Moral der Mädels. Den Zähler haben wir uns auf jeden Fall verdient“, zeigte sich Coach Steinweg zumindest teilweise erleichtert, denn die Verletzung von Rückraumspielerin Gina Hesse dürfte ihm und der Mannschaft in den nächsten Wochen noch sehr zu schaffen machen.
Biederitz: Grunert – Dettmer, Rosenau (3), Bublitz (7/2), Druskus (2), Schottstedt (2/1), Ribbert (2), Bandey, Hesse (5), Bormann (2), Linden (1)
Mit breiterer Bank zu TuS?
Ihr zweites Auswärtsspiel in Folge bestreiten die Frauen des SV Eiche 05 Biederitz am Sonntag um 14 Uhr bei TuS Magdeburg. Für beide Vertretungen ist diese Begegnung in einer sehr ausgeglichenen Bezirksoberiga durchaus richtungsweisend.
Längst nicht alle Vertretungen haben in der Liga bereits vier Partien hinter sich gebracht, doch jedes Team hat in dieser noch sehr jungen Spielzeit schon mindestens zwei Minuspunkte vorzuweisen. Als Außenstehender könnte man zudem durchaus zu der Erkenntnis kommen, das jeder jeden schlagen kann. So wird das Gastspiel der Biederitzer in der neuen Sporthalle des TuS in Magdeburg in der Zielitzer Straße gewiss auch eines, was für beide Vertretungen die Richtung für die nächsten Wochen vorgeben kann. Während sich die Biederitzer zuletzt beim 31:25 in Beetzendorf zuvor verlorenes Selbstvertrauen zurückgeholt haben dürften, kehrten die TuS- Damen nach einem überraschenden 19:25 in Güsen nun mit einem Teilerfolg aus Weferlingen (26:26) zurück. Zum Saisonstart besiegten die Mädels um Trainer Dirk Pußel im Stadtderby den FSV 1895 mit 19:17, der dann zwei Wochen später zum Stolperstein der Biederitzer in eigener Halle nach einer katastrophalen zweiten Hälfte wurde.
Ein wichtiger Aspekt bei den Gästen dürfte auch die Kaderstärke werden, denn in Beetzendorf standen lediglich acht Spielerinnen zur Verfügung. Reichte dies noch in der Altmark zum Doppelpunktgewinn, so könnte eine breitere Bank in der Landeshauptstadt schon von Vorteil sein.
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SV „Eintracht“ 1921 Immekath vs SV Eiche 05 Biederitz

Obenauf beim Liganeuling – 31:25
Die Frauen des SV Eiche 05 Biederitz haben beim Aufsteiger Eintracht Immekath (im Vorjahr HV Solpke/Mieste) einen unspektakulären 31:25 (16:9)- Erfolg einfahren können. Die A- Jugendliche Jessica Urban steuerte allein acht Treffer zum zweiten Saisonerfolg bei.
Die stark ersatzgeschwächten Gäste erwischten einen durchwachsenen Start und lagen nach zehn Minuten mit 3:4 im Hintertreffen. Das Bild in der Beetzendorfer Sporthalle änderte sich aber recht schnell und nach 21 Minuten hatten die SVE- Frauen bei eigener 9:5- Führung die sehr faire Begegnung mit nur einer Zeitstrafe komplett gedreht. Nach 26 Minuten betrug das Polster dann sogar sieben Treffer (13:6), welches wenig später beim Stand von 16:9 auch mit in die Kabine genommen werden konnte.
Auch in den zweiten dreißig Minuten ließ der kleine aber feine Kader der spielgewandten Gäste nichts anbrennen. Der Vorsprung konnte über ein 19:10 (33.) und 22:13 (44.) nach 50 Minuten auf 26:16 nach oben geschraubt werden, ehe die Gastgeber auch aufgrund der nachlassenden Kräfte bei den Biederitzern noch ein wenig Ergebniskosmetik betreiben konnten. Die Gäste wussten vor allem im spielerischen Bereich über weite Strecken zu überzeugen, waren auch klar bei den Auftakthandlungen, aber ließen wiederholt den direkten Weg zum Tor vermissen. Nach sechzig Minuten stand dann aber ein ungefährdeter 31:25- Erfolg zu Buche, den die wackeren acht Biederitzerinnen auf der Rückfahrt ausgiebig zu feiern wussten.
„Der Sieg gegen einen völlig unbekannten Kontrahenten stand nie zur Debatte. Natürlich wäre ein höherer Sieg drin gewesen, aber unsere personelle Situation müssen wir da immer im Hinterkopf behalten“, zeigte sich der Biederitzer Trainer Yves Steinweg sichtlich zufrieden.
Biederitz: Hoppe – Rosenau (4), Urban (8), Schottstedt (1/1), Harenberg (5), Treffkorn (6/2), Bandey (2), Bormann (5)
SVE- Frauen reisen zum „Großen Unbekannten“
Die Frauen des SV Eiche 05 Biederitz reisen am Sonnabend zum Liganeuling im doppelten Sinne „Eintracht“ Immekath. Die Partie in der Beetzendorfer Sporthalle wird bereits um 13:15 Uhr angepfiffen.
Handballkenner werden sich mit Blick auf das Teilnehmerfeld der Bezirksoberliga Frauen im Laufe des Sommer gewundert haben, denn aus dem Liganeuling HV Solpke/Mieste wurde von einem Tag auf den anderen SV „Eintracht“ 1921 Immekath. „Es gab aus verschiedenen Gründen noch recht kurzfristig einen Wechsel der Truppe nach Immekath, wo die eingegangene Nachfrage um Aufnahme des Teams positiv beschieden wurde“, war von einem Immekather Verantwortlichen, der verständlicherweise keine näheren Angaben dazu machen wollte, in der Woche zu erfahren.
So können die Biederitzer zwar ihren kommenden Gegner zumindest sportlich ein wenig einschätzen, wissen jedoch allein schon aufgrund der Rolle als Aufsteiger nicht wirklich, was auf sie zukommt. Die ehemaligen „SoMi“- Frauen beendeten die letzte Spielzeit in der Bezirksliga Nord als Rangzweiter mit 28:8 Zählern, konnten dann jedoch im Gegensatz zum Rangersten FSV 1895 Magdeburg II ihr Aufstiegsrecht wahrnehmen. Die Partie gegen die Biederitzerinnen ist für die Immekather nunmehr der Startschuss in der höheren Liga, da die bisherigen angesetzten Duelle gegen die Magdeburger Vertretungen TuS und FSV auf Wunsch der Immekather auf einen späteren Zeitpunkt verlegt wurden.
Für die Biederitzer wird es gegen den großen Unbekannten darum gehen, die verlorenen zwei Zähler aus dem ersten Heimspiel gegen den FSV 1895 Magdeburg (23:26) vergessen zu machen. Dafür wird es jedoch im Gegensatz zur Vorwoche, da stand es 16:10 nach dreißig überzeugenden Minuten, zwei gute Halbzeiten brauchen, um in der Altmark seiner vermeindlichen Favoritenrolle gerecht zu werden.
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SV Eiche 05 Biederitz vs FSV 1895 Magdeburg

Kollektiver Blackout bringt erste Niederlage
Die Frauen des SV Eiche 05 Biederitz haben ihr Heimspiel gegen den FSV 1895 Magdeburg nach einer 16:10- Halbzeitführung noch mit 23:26 verloren. Auch sieben Treffer von Rückraumspielerin Nina Bublitz änderten an der ersten Saisonniederlage nach einer enttäuschenden Vorstellung in Durchgang zwei nichts mehr.
Lange Gesichter bei den Frauen des SV Eiche 05 Biederitz nach dem Schlusspfiff gegen die Damen aus der Landeshauptstadt, die in den ersten dreißig Minuten noch völlig auf verlorenem Posten standen. „Dabei hat der FSV nach dem Wiederanpfiff sein eigenes Spiel nicht einmal verändert – wir unseres dagegen schon…“, fand der Biederitzer Trainer Yves Steinweg nach dem Schlusspfiff zunächst kaum Worte für den Auftritt seiner Mannschaft im zweiten Spielabschnitt, in dem der Gastgeber nie wirklich Ruhe, geschweige denn Struktur in das eigene Auftreten reinbekam.
In den ersten dreißig Minuten sahen die Zuschauer einen durchaus vielversprechenden Auftritt der SVE- Frauen, in denen sehr viel klappte, auch weil mit viel Konsequenz herangegangen wurde und der Ball der schnellste Mitspieler war. „Wir hatten den nötigen Zug zum Tor und die Deckung inklusive Torhüter bildeten eine Einheit“, hakte Steinweg den ersten Durchgang auch aufgrund des 16:10- Vorsprunges naturgemäß zufriedenstellend ab.
Ganz anders stellten sich die genannten Faktoren in Spielhälfte zwei dar, in die die Gastgeber wie ausgewechselt starteten. Viele technische Fehler ließen nicht nur das Polster schnell gen Null (17:17, 42. Minute) schmelzen, sondern auch den Gast mit sichtlich mehr Selbstbewusstsein auftreten. Dieser glich nach 49 Minuten auch den neuerlichen 18:20- Rückstand zum 20:20 aus und stellte nach dem 22:22 (52.) trotz vergebenen Strafwurf weniger später durch ihre beste Torschützin Alicia Reek (sechs Treffer) selbst auf Führung. Zwei Zeitstrafen sowie ein vergebener Siebenmeter waren dann die nachhaltige Einladung für die Gäste, die vorentscheidend durch einen Doppelpack von Leonie Herbst zum 25:22 einnetzen konnten. Angelina Bandeys 23:25 war dann ebenso nebensächlich wie der Treffer zum 23:26- Endstand von Hannah Antonia Assmuss in einer denkwürdigen und mit vielen Zeitstrafen behafteten Partie. „Ein mannschaftlicher Blackout unmittelbar nach dem Re- Start“, brachte es Steinweg auf den Punkt, hat aber bereits am 10. Oktober im Pokalwettbewerb die Möglichkeit, gegen den gleichen Kontrahenten in dessen Halle Wiedergutmachung zu betreiben.
Biederitz: Grunert, Hoppe – Dettmer, Rosenau, Bublitz (7/4), Druskus (2), Urban (5), Wotjak (1), Schottstedt (1), Ribbert (4), Treffkorn, Bandey (3), Warnecke
Zunächst geht es nun um Punkte gegen den FSV
Nach einem spielfreien Wochenende greifen die Frauen des SV Eiche 05 Biederitz wieder in das Spielgeschehen ein. Am Sonnabend um 15:30 Uhr gastiert der FSV 1895 Magdeburg in der Ehlehalle und hat ganz anders als die Gastgeber einen negativen Saisonstart in den Knochen.
Die „Magdeburger Wochen“ nehmen für die Frauen des SV Eiche 05 Biederitz wieder Fahrt auf. Nach dem hochverdienten Startsieg gegen den HSV Magdeburg II wartet nun mit dem FSV 1895 das nächste Team aus der Landeshauptstadt und da das eigentlich folgende Gastspiel in Beetzendorf auf Wunsch der Immekather verlegt werden soll, findet das Duell Biederitz gegen Magdeburg am 5. Oktober beim TuS in Neustadt seine Fortsetzung. Die Krönung folgt dann schließlich am 10. Oktober, wenn die SVE- Frauen im HVSA- Pokal beim FSV 1895 Magdeburg antreten müssen.
Doch nun findet dieses Spiel erstmal in der Ehlehalle statt und da haben die Biederitzer beim 32:26 gegen die HSV- Reserve über weite Strecken überzeugen können. „Natürlich haben wir noch die ein oder andere Baustelle, aber für das erste Spiel war das absolut in Ordnung“, meinte der Biederitzer Trainer Yves Steinweg, der im Gegensatz zur Vorsaison auf einen deutlich größeren Kader zurückgreifen kann. Er ist aber auch davon überzeugt, dass der FSV ein ganz anderes Kaliber darstellen wird und somit seine Schützlinge weitaus mehr fordern dürfte.
Das dürfte nicht zuletzt auch deshalb eintreten, weil die Fermersleber ihren Saisonstart vor ebenfalls zwei Wochen nach einer eigenen 17:15- Führung elf Minuten vor der Schlusssirene noch mit 17:19 beim Stadtrivalen TuS in den Sand gesetzt haben.
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SV Eiche 05 Biederitz vs HSV Magdeburg II

32:26 – Mit breiterer Bank zum verdienten Heimsieg
Die Frauen des SV Eiche 05 Biederitz haben mit einem verdienten 32:26 (19:10)- Erfolg gegen den HSV Magdeburg II einen erfolgreichen Saisonstart vollzogen. Wichtig zudem auch, dass alle Neuen im Kader wichtige Akzente setzen konnten.
Der Biederitzer Trainer Yves Steinweg sprach nach der Begegnung von einem „coolem Auftritt“ seiner Mädels, die besonders in den ersten dreißig Minuten den Grundstein für den späteren völlig verdienten Erfolg legen konnten. Ein gewichtiger Aspekt dürfte in dieser Partie auch die jeweilige Kaderstärke gewesen sein, denn während die Gastgeber auf eine große Auswahl zurückgreifen konnten, blieb den Gästen aus der Landeshauptstadt lediglich eine Wechselmöglichkeit auf der Bank.
So bestimmten die SVE- Damen vom Start weg die Begegnung, wobei der Gast lediglich in den zehn Anfangsminuten beim Stand von 7:5 mithalten konnte. Sechs Treffer in Serie zum 13:7 durch Nina Bublitz (2), den Neuzugängen Christiane Druskus und Katharina Linden sowie Daniela Schottstedt und Sophie Ribbert zeigten dann klar die Rollenverteilung in dieser sehr fairen Begegnung mit lediglich vier Zeitstrafen auf. Bis zum Seitenwechsel war es dann weiterhin der Gastgeber, der gegen die groß gewachsenen Gäste viel von den Vorgaben in Abwehr und Angriff umsetzen konnte.
Zu Beginn der zweiten dreißig Minuten konnten die Gäste das Resultat ein wenig freundlicher (23:16, 37.) gestalten, ohne den Biederitzern jedoch wirklich gefährlich zu werden. Diese brachten nach einem Dreierpack von Gina Hesse nach 44 Minuten wieder zehn Treffer zwischen sich und dem Kontrahenten. Auch getätigte Wechsel hatten im Biederitzer Spiel keinen Abbruch zur Folge, auch wenn der Vorsprung bis zur Schlusssirene ein wenig einschmolz.
Neben den zwei errungenen Punkten durfte auf Biederitzer Seite auch erfreulich zur Kenntnis genommen werden, das alle Neuen im Kader bereits erste Duftmarken setzen konnten. So glänzte Christiane Druskus am Kreis mit enormer Erfahrung, während Katharina Linden ebenfalls erste Pluspunkte sammeln durfte, aber auch noch die ein oder andere Trainingseinheit benötigt. Auch die A- Jugendlichen Anouk Wotjak, Jessica Urban und Luise Warnecke dürfen nicht nur aufgrund ihrer Torerfolge mit ihrem Debüt zufrieden sein.
„Das wird schon…“, fasste schließlich kurz und knapp der Biederitzer Trainer Yves Steinweg das Gesehene zusammen und muss sich nun ein Wochenende gedulden (Rückzug Barleber HC), ehe am 20. September mit dem Gastspiel beim Pokalkontrahenten FSV 1895 Magdeburg der wirklich erste Gradmesser wartet.
Biederitz: Grunert – Rosenau (5), Bublitz (9/2), Druskus (4), Urban (2), Wotjak (1), Schottstedt (2), Ribbert (3), Treffkorn, Bandey, Warnecke (1), Hesse (4), Bormann, Linden (1)
HSV- Reserve gastiert zum Ligaauftakt
Den Saisonauftakt in der Bezirksoberliga Nord vollziehen die Frauen des SV Eiche 05 Biederitz am Sonnabend um 15:30 Uhr gegen die zweite Vertretung des HSV Magdeburg. In der Vorsaison gewann keiner der beiden Mannschaften sein jeweiliges Heimspiel.
„Ich wäre gern ein wenig weiter, denn die ein oder andere Trainingseinheit fehlt uns schon noch“, zog der Biederitzer Trainer Yves Steinweg nach dem abschließenden Test am Mittwochabend gegen die zweite Vertretung des TSV Niederndodeleben (Oberliga) dennoch eine zumeist positive Bilanz der Vorbereitungsphase. Die (zu) hohe 30:38- Niederlage resultierte vor allem aus den zwanzig Schlussminuten, denn nach zwei Dritteln der Spielzeit hatten die Biederitzer die Nase noch knapp vorn. „Wir sind fraglos auf dem richtigen Weg“, ergänzte der Verantwortliche, der zuletzt noch die ein oder andere abweichende Deckungsvariante einstreute.
Mit Blick auf den Kader kann Steinweg aber im Gegensatz zur Vorsaison nicht nur zeitnah deutlich entspannter die nächsten Wochen angehen, denn die Neuzugänge sowie die zahlreichen Möglichkeiten aus der A- Jugend stellen den Kader auf weitaus stabilere Füße.
Nicht dabei sein kann allerdings am Sonnabend Rückkehrerin Franziska Nolde, die verletzungsbedingt zunächst kürzer treten muss. Dennoch soll gegen die Zweite des HSV Magdeburg möglichst die volle Punktzahl eingefahren werden. Die sicherlich sehr junge Truppe ist wie immer schwer einzuschätzen und auch die Partien in der Vorsaison lassen längst keinen Trend zu. Damals unterlagen die SVE- Frauen im ersten Heimspiel recht klar mit 20:26, ehe im Januar der Spieß in der Landeshauptstadt mit 25:23 umgedreht werden konnte.
„Wir müssen unsere Stärken ausspielen und vor allem eine stabile Deckung stellen“, fordert Steinweg von seinen Mädels, so dass vielleicht schon am Wochenende der „Heimfluch“ bei diesem Aufeinandertreffen zu den Akten gelegt werden kann.
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