Liga: Bezirksoberliga Nord Frauen

SV Eiche 05 Biederitz vs SV Oebisfelde 1895 II

Konzentrierter Auftritt bringt 40:24- Erfolg
Die Frauen des SV Eiche 05 Biederitz haben sich im Heimspiel gegen die zweite Vertretung des SV Oebisfelde einen 40:24 (18:10)- Kantersieg mit einer konzentrierten Vorstellung vollauf verdient. Die Rückraumspielerinnen Nina Bublitz mit elf und Gina Hesse mit zehn Toren waren die besten Schützen beim Sieger.
Wenig auszusetzen hatte der Biederitzer Trainer Yves Steinweg am sonnigen Sonntagnachmittag nach dem Schlusspfiff in der Ehlehalle: „Kompliment an die gesamte Truppe. Es war ein rundum gelungener Auftritt, der einen auch in dieser Höhe verdienten Sieg zur Folge hatte.“ Nur in der Anfangsphase, nach zwölf Minuten stand es 5:5- Unentschieden, ließen die Gastgeber in Sachen Pass- und Wurfgenauigkeit noch einige Wünsche offen, die aber im weiteren Verlauf an Qualität gewannen. Da auch die Deckung mit dem starken Mittelblock Christiane Druskus/Neele Bormann einen hervorragenden Job verrichtete, kam mit einer soliden Rena Grunert zwischen den Pfosten der richtungsweisende 18:10- Halbzeitstand nicht von ungefähr.
Auch in den zweiten dreißig Minuten bekamen die Zuschauer einen konzentrierten Auftritt der SVE- Frauen zu sehen, die mit den positiven Attributen aus der ersten Hälfte weitermachten und so Schritt für Schritt den Vorsprung ausbauen konnten. So stand nach einer 21:11- Führung (37.) nach einer Dreiviertelstunde ein 29:16 zu Buche, welches in erster Linie der Biederitzer Konsequenz in ihren Aktionen geschuldet war. „Wir haben vorn wie hinten nie zurückgesteckt und dem Gegner damit den Schneid abkaufen können“, meinte Steinweg, der zudem auf die geringe Fehlerquote gegenüber den Vorwochen hinwies.
Nach sechzig recht einseitigen und fairen Minuten (jeweils zwei Zeitstrafen) setzten sich die Gastgeber dann vollauf verdient mit 40:24 durch und zogen in der Tabelle am mit kleinem Aufgebot angereisten Kontrahenten von der Aller vorbei.
Biederitz: Grunert, Hoppe – Dettmer, Bublitz (11/3), Druskus (4), Urban (3), Schottstedt (3), Ribbert (3), Warnecke (4), Hesse (10), Bormann (1), Linden (1)
SVO II kommt: Ein Platztausch wird angestrebt
Den dritten Doppelpunktgewinn in Serie streben die Frauen des SV Eiche 05 Biederitz (6., 13:13 Punkte) am Sonntag ab 16 Uhr im Heimspiel gegen die zweite Mannschaft des SV Oebisfelde (5., 14:12) an. Gelingt dieser, tauschen beide Vertretungen die Plätze in der Tabelle.
Vier Tage vor dem Heiligen Abend machten sich die Frauen auf den Weg in die Allerstadt und traten zum zuvor verlegten Hinspiel bei der Reserve des SVO an. Mit einem Mini- Kader konnte dann die Hürde in der Hans- Pickert- Sporthalle mit 25:22 übersprungen werden, wobei sich Routinier Nina Bublitz mit vierzehn Toren besonders hervor tat. Dass nach einer Dreiviertelstunde bei einer 21:14- Führung die Kondition erste Auszeiten nahm, war mit damals lediglich zwei Wechselmöglichkeiten kaum verwunderlich. So hofft der Biederitzer Trainer Yves Steinweg an diesem Sonntag auf eine breitere Bank, um der vermeindlichen Favoritenrolle gerecht werden zu können.
Allerdings treffen die Biederitzer auf einen Kontrahenten, der zuletzt immerhin drei Doppelpunktgewinne in Folge einfahren konnte. Einen solchen Erfolgslauf streben nun auch die SVE- Damen an, für die ein neuerlicher Heimerfolg ebenfalls der dritte Sieg in Serie bedeuten würde. Sehr wichtig dürfte dabei einmal mehr die Abwehrarbeit sein, die in der Allerstadt neben der guten Torhüterleistung von Jolin Dettmer, sie hielt u.a. fünf Strafwürfe, der Garant für den schwer erkämpften Auswärtserfolg in der Hinrunde war.
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BSV 93 Magdeburg vs SV Eiche 05 Biederitz

Sicherer und verdienter Erfolg beim BSV 93
Mit einem ungefährdeten 37:30 (20:14)- Auswärtserfolg beim BSV 93 Magdeburg konnten die Frauen des SV Eiche 05 Biederitz in der Bezirksoberliga ihren zweiten Sieg in Folge feiern. Jessica Urban mit neun und Franziska Nolde mit acht Toren waren die besten Schützen beim Sieger.
„Das war sicherlich kein Highlightspiel, aber es hat uns schon deutlich mehr Aufwand gekostet, als vor einer Woche“, ordnete der Biederitzer Trainer Yves Steinweg die erfolgreich absolvierte Aufgabe richtig ein. Die ersatzgeschwächten Gäste zogen nach ausgeglichener Anfangsphase (4:3, 6.) schnell die Zügel an und brachten bei den Zwischenständen 8:4 (11.), 11:7 (16.) und 16:12 (25.) jeweils vier Treffer zwischen sich und dem Kontrahenten. Dieser musste dann noch vor dem Gang in die Kabinen ein wenig abreißen lassen und kassierte gegen solide auftretende Gäste schließlich einen 14:20- Halbzeitrückstand.
Auch in den zweiten dreißig Minuten ließen die Biederitzer den Ball laufen, erspielten sich zahlreiche gute Möglichkeiten und machten in der Deckung inklusive Torhüter einen aufgeräumten Eindruck. So kam das Zehntorepolster beim Zwischenstand von 28:18 (42.) nicht unverdient daher, ehe eine fünfminütige Durststrecke dem Gastgeber die Ergebniskorrektur zum 23:28 (47.) ermöglichte. „Wir haben einiges probiert, haben verschiedene Formationen aufgeboten“, lenkte Steinweg diesbezüglich ein.
Für die Schlussphase kehrte dann wieder die nötige Konzentration zurück, auch wenn die ein oder andere Ungenauigkeit und somit einer höherer Sieg nicht ausblieb. So trafen die genesene Daniela Schottstedt sowie Charlott Rosenau zum 30:23 (48.), ehe es beim 35:25 (55.) wieder die bereits erzielten zehn Treffer Unterschied waren. In der Schlussphase betrieb dann der Gastgeber noch ein wenig Resultatskosmetik zum 30:37- Endstand.
„Ein unaufgeregter Auftritt führte zum Erfolg. Jetzt wollen wir gegen Oebisfelde nachlagen, um vielleicht noch ein wenig Boden in der Tabelle gutzumachen“, war nach dem Schlusspfiff der O- Ton im Biederitzer Lager.
Biederitz: Hoppe, Dettmer – Rosenau (2), Druskus (2/1), Urban (9/2), Wotjak (1/1), Schottstedt (5), Bandey (1/1), Warnecke (1), Hesse (3), Bormann (2), Nolde (8), Linden (3)
Beim BSV 93: Den Hinspielererfolg wiederholen
Die Frauen des SV Eiche 05 Biederitz (6., 11:13 Punkte) treten am Sonntag um 14 Uhr beim Tabellennachbarn BSV 93 Magdeburg (7., 8:16) an und bestreiten damit das „Vorspiel“ vor dem Duell der Männermannschaften. Im Hinspiel siegten die Steinweg- Schützlinge mit der dreizehnfachen Torschützin Christiane Druskus relativ deutlich mit 38:27.
Viel war es ja nicht, was der Biederitzer Coach Yves Steinweg aus der letzten Begegnung herausziehen konnte. Das überdeutliche 41:9 gegen Eintracht Immekath diente nicht wirklich dazu, neue Erkenntnisse niederzuschreiben. „Es war ein Pflichtsieg, für den es auch nur zwei Zähler gab. Ab sofort ist wieder mit deutlich mehr Gegenwehr zu rechnen“, weiß Steinweg und rechnet mit einer anspruchsvollen Aufgabe in der Sporthalle des Albert- Einstein- Gymnasiums.
Der anstehende Kontrahent nutzte vor zwei Wochen auch die Eintracht aus der Altmark, um den Negativlauf von sieben Begegnungen zu stoppen. Das 39:27 in Beetzendorf schloss eine Niederlagenserie ab, die mit dem 27:38 in Biederitz Anfang November seinen Anfang nahm. Am Sonntagnachmittag wird sich nun im Duell zweier Mittelfeldteams zeigen, wer mit der Immekather „Aufbauhilfe“ besser umzugehen weiß.
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SV Eiche 05 Biederitz vs SV „Eintracht“ 1921 Immekath

Am Frauentag (zu) wenig gefordert – 41:9 gegen Immekath
Die Niederlagenserie der Frauen des SV Eiche 05 Biederitz in der Bezirksoberliga ist durch einen 41:9 (15:4)- Kantersieg gegen Eintracht Immekath am Sonntagnachmittag relativ emotionslos gerissen. Charlott Rosenau und Nina Bublitz konnten jeweils allein neun Torerfolge gegen das Tabellenschlusslicht verbuchen.
Es ist eines dieser Resultate, welches die zurückliegenden sechzig Minuten recht deutlich wiedergibt. Auch deshalb wollte der Biederitzer Trainer Yves Steinweg gar nicht so viel sagen, denn der Kontrahent aus der Altmark war in der Ehlehalle völlig überfordert. „Die Partie hat wohl ganz gut wiedergegeben, warum die Eintracht noch immer nichts Zählbares vorzuweisen hat. Außer den zwei Punkten ist für uns auch nicht wirklich viel hängengeblieben“, resümierte der Biederitzer Verantwortliche nach sechzig Minuten.
Die erste Hälfte bestritten die Gastgeber mit einer 6:0- Deckung, die den Immekather schon gewaltiges Kopfzerbrechen bereitete. So gab es wiederholt recht einfache Ballgewinne der Gastgeber, die in der Folge aber schon die ein oder andere Möglichkeit ungenutzt ließen. Bereits beim Seitenwechsel und einem Polster von 15:4 war von Spannung längst keine Rede mehr.
Nach dem Seitenwechsel bereiteten die SVE- Frauen mit einer 3:3- Deckungsvariante den hoffnungslos überforderten Gäste vor noch größere Bauchschmerzen. Die Ballgewinne häuften sich zusehens und Gegenstöße verbunden mit Einbahnstraßenhandball waren längst ein gängiges Bild. Da spielte es auf Seiten der Gastgeber auch überhaupt keine Rolle, wer gerade auf dem Feld stand: „Wir haben fleißig durchgewechselt und mussten längst nicht unser gesamtes Leistungsvermögen abrufen“, bilanzierte Steinweg später.
So stand nach dem Schlusspfiff ein 41:9- Endstand zu Buche, der am „Tag der Frauen“ zumindest im Biederitzer Lager ein wenig Freude aufkommen ließ. „Die wohl erwartet klare Sache, die dann naturgemäß aber auch für uns keine wirklich neuen Erkenntnisse brachte“, gestand Steinweg abschließend ein.
Biederitz: Hoppe, Dettmer – Rosenau (9), Bublitz (9/3), Druskus (3), Urban (4), Wotjak, Ribbert (3), Hesse (2), Bormann (5), Nolde (3), Linden (3)
Am Frauentag in Feierlaune?
Wenig zu Feiern gab es zuletzt für die Frauen des SV Eiche 05 Biederitz (6., 9:13 Zähler). Ändern soll sich dies nun im Heimspiel gegen das punktlose Tabellenschlusslicht Eintracht Immekath (0:18), welches bereits im Hinspiel Ende September in der Beetzendorfer Sporthalle mit 31:25 besiegt werden konnte.
Wenn nicht jetzt wann dann? Nach drei sieglosen Partien haben die Frauen des SV Eiche 05 Biederitz nun die Möglichkeit, in die Erfolgsspur zurückzukehren. Der Rangletzte aus Immekath stellte bereits im Hinspiel keine wirklich große Hürde dar und gilt nicht nur deshalb beim Gastspiel in der Ehlehalle als krasser Außenseiter. „Wir unterschätzen mit Sicherheit keinen Kontrahenten, aber diesen Druck erlegen wir uns schon selbst auf“, fordert der Biederitzer Trainer Yves Steinweg einen klaren Heimerfolg seiner Schützlinge, die in den letzten Wochen sehr fehlerbehaftet unterwegs waren. „Das hat uns gerade zuletzt gegen TuS durchaus Zählbares verbaut, wo am Ende auch die Zeit und auch Kraft fehlte“, erinnert sich Steinweg an den mit 29:31 verlorenen Heimauftritt. Die Eintracht aus Immekath schloss ihre letzten Aufgaben in schöner Regelmäßigkeit mit schmerzhaften Packungen ab und wird versuchen, aus der Ehlegemeinde ein ordentliches Resultat mitzunehmen.
Ein klarer und spielerisch überzeugender Heimsieg dürfte den SVE- Damen nicht nur aufgrund des Frauentages allerdings sehr gut zu Gesicht stehen.
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SV Eiche 05 Biederitz vs TuS 1860 Magdeburg-Neustadt

29:31 – Fehlerteufel verhindert Zählbares
Die Frauen des SV Eiche 05 Biederitz mussten sich dem weiterhin recht aussichtsreich im Titelrennen befindlichen TuS Magdeburg nach einem sehr fehlerbehafteten Auftritt mit 29:31 (9:14) geschlagen geben. Auch die zehn Treffer von Nina Bublitz konnten die sechste Saisonniederlage der Gastgeber nicht verhindern.
Bei der Aufarbeitung sollte sich der Biederitzer Trainer Yves Steinweg dann auch passend wiederholen: „Es waren insgesamt zu viele einfache Ballverluste. So werfen wir in Hälfte eins lediglich neun Tore und können uns in Durchgang zwei für die lobenswerte Aufholjagd nicht belohnen“, meinte Steinweg, der wiedererwarten einen guten und breiten Kader zur Verfügung hatte.
Dabei starteten die SVE- Frauen mit einer 4:2- Führung nach acht Minuten durchaus verheißungsvoll, doch die sich anschließende vierzehnminütige Torflaute sollte die spielerischen Defizite der Gastgeber vollends aufdecken. Die zahllosen Ballverluste im Spielaufbau nutzte der Gast aus der Landeshauptstadt nach 17 Minuten zur eigenen 11:4- Führung, ehe Katharina Linden den Torfluch der Gastgeber zum 5:11 beenden konnte. Bis zum Seitenwechsel gelang den Gastgebern dann zwar noch weitere Ergebniskosmetik, doch der 9:14- Rückstand war dann doch ein ganz schöner Ballast für die zweiten dreißig Minuten.
Mit dem Wiederbeginn änderten die Biederitzer ihr Deckungsverhalten auf eine 3:3- Formation, welche in der Folge auch einige Ballgewinne verzeichnen konnte. Doch der hoffnungsvolle Treffer zum 14:17 sollte eine weitere Durststrecke nach sich ziehen, die die TuS- Damen nach einer Dreiviertelstunde zur neuerlichen Vorsprungserhöhung zum 23:16 nutzen konnten. „Da waren wiederholt die Lücken in der Deckung zu groß“, erkannte Steinweg, der dann aber mit ansehen konnte, wie seine Sieben erneut zur Aufholjagd blies.
Diese mündete zwar nach 56 Minuten durch Sophie Ribbert mit dem 25:27- Anschlusstreffer, doch in der ausgeglichenen vierminütigen Schlussphase fehlte den wacker kämpfenden Schlussphase neben der Kraft auch die Zeit.
„Die Mängelliste insgesamt war zu einfach zu lang. Der Rucksack aus dem ersten Spielabschnitt war dann im weiteren Verlauf einfach zu schwer“, resümierte Steinweg nach dem Schlusspfiff.
Biederitz: Grunert, Dettmer – Rosenau (1), Bublitz (10/5), Urban (1), Wotjak, Ribbert (4), Bandey, Warnecke (1), Hesse (5), Bormann (1), Nolde (5/1), Linden (1)
Gehandicapt im Heimspiel gegen TuS
Die Frauen des SV Eiche 05 Biederitz (5., 9:11 Punkte) treffen am Sonntag um 16 Uhr in heimischer Ehlehalle auf den Rangzweiten TuS Magdeburg (17:5). Seit dem 24:24 im Hinspiel Anfang Oktober in der Landeshauptstadt hätten die jeweiligen Entwicklungen beider Teams kaum unterschiedlicher verlaufen können.
Der Blick auf die aktuelle Tabelle verdeutlicht, dass die ambitionierten Gäste aus Neustadt am Sonntagnachmittag die Rolle des Favoriten tragen. Kam der jeweilige Leistungsstand beim Hinspiel in der Lndeshauptstadt noch ausgeglichen daher, dürfte sich das Kräfteverhältnis in den letzten fünf Monaten nicht nur von den reinen Zahlen her in Richtung TuS entwickelt haben. Mit seitdem fünf Siegen und zwei Unentschieden haben sich die Neustädter an die Spitze der Liga katapuliert, während die Biederitzer mit lediglich vier Zählern aus den letzten sechs Begegnungen im Niemandsland der Liga verschwunden sind.
„Das hat natürlich auch seine Gründe. Einer davon ist der Mangel an Personal, der an diesem Wochenende besonders zum Tragen kommen könnte“, kommentiert der Biederitzer Trainer Yves Steinweg die angespannte Situation. Definitiv nicht zur Verfügung stehen ihm die erfahrenen Daniela Schottstedt und Christin Druskus, während hinter Nina Bublitz, Neele Bormann, Franziska Nolde und Jessica Urban noch dicke Fragezeichen stehen. Keine guten Voraussetzungen also, um in die Nähe des Hinspielresultates zu gelangen.
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FSV 1895 Magdeburg vs SV Eiche 05 Biederitz

Wenn mehrere Faktoren gegen Dich sprechen – 25:29 beim FSV
Die Frauen des SV Eiche 05 Biederitz haben auch das dritte Aufeinandertreffen gegen den ewigen Rivalen FSV 1895 Magdeburg verloren. Nach einem richtungsweisenden 9:15- Halbzeitrückstand gab es schließlich eine 25:29- Niederlage, bei der Gina Hesse immerhin sechsmal einnetzen konnte.
„Wir haben das Spiel bereits in der ersten Halbzeit verloren, wo wir allein zwölf Fehlwürfe verbuchen mussten“, schätzte der Biederitzer Trainer Yves Steinweg die spätere 25:29- Niederlage realistisch ein. Nach dreißig Minuten lagen die Gäste bereits mit 9:15 im Hintertreffen und ihnen war dennoch hoch anzurechnen, wie sie sehr oft wenig nachvollziehbare Pfiffe und unqualifizierte Sprüche der Unpaarteiischen über sich ergehen ließen. „Großes Lob an die Mädels. Wir haben heute über die gesamte Spielzeit erleben dürfen, wie durch auffällig falsche Regelauslegungen Ergebnisse beeinflusst werden können“, nahm Steinweg die Art und Weise der Schiedsrichter aufs Korn, deren „Leistung“ mit der erlittenen Niederlage aber nicht zwingend im Zusammenhang zu sehen ist.
So gerieten die Gäste in Fermersleben in den ersten dreißig Minuten frühzeitig vom eigenen Weg ab und lagen beim 2:7 (14.) und 6:11 (22.) vorentscheidend im Hintertreffen. Das 15:9 für die FSV- Damen kam so nicht gänzlich unverdient daher, obwohl für die Biederitzer schon mehr im Bereich des Machbaren war.
Dies sollte sich dann im zweiten Teil des zweiten Spielabschnittes ändern, wo die Biederitzer zeigten, dass sie nicht nur disziplinarisch, sondern auch kämpferisch überzeugen können. Allerdings ging die Anfangsviertelstunde zunächst an die Gastgeber, die mit einer 23:12- Führung den Grundstein zum späteren verdienten Erfolg legen sollten. In der Schlussphase bündelten die Gäste alle Kräfte für ein versöhnliches Resultat, welches sich schließlich trotz der erlittenen 25:29- Niederlage auch einstellen sollte.
„Unter normalen Gegebenheiten ist hier durchaus etwas möglich, aber heute sollte und durfte es nicht sein“, meinte Steinweg im Nachgang vielsagend.
Biederitz: Kruse, Jung – Rosenau (4), Bublitz (3/3), Urban (3), Ribbert (4), Bandey, Warnecke, Hesse (6), Bormann (4), Nolde (1), Linden
FSV vs. SVE: Teil 3 im ewigen Duell
Am Sonnabend um 16:45 Uhr treffen die Frauen des FSV 1895 Magdeburg (4.) und des SV Eiche 05 Biederitz (5.) bereits zum dritten Mal in dieser Saison aufeinander. Beide bisherigen Duelle im September und Oktober gingen jeweils knapp an die Fermersleber Frauen, die wie die Gäste eine eher durchwachsene Spielzeit hinlegen.
Der erste Blick auf die Tabelle lässt die Gewichtung dieser anstehenden Partie ein wenig nach unten rutschen, doch da die Konstanz im gesamten Feld der Bezirksoberliga ein wenig fremd daherkommt, ist es wohl für beide Vertretungen die letzte Möglichkeit in Richtung Podestplatz. Allerdings ist dieses Vorhaben für die SVE- Frauen noch ein ganzes Stück weiter weg, denn mit ausgeglichener Punktzahl (9:9) hilft wohl nur ein voller Erfolg beim zwei Zähler besseren Tabellennachbarn. Dass dies ein sehr schwieriges Unterfangen darstellt, haben die beiden jüngsten Aufeinandertreffen, 23:26 im Hinspiel und 26:27 beim FSV im Landespokal, eindrucksvoll bewiesen. „Wir hatten in beiden Begegnungen auch die Möglichkeit, es anders zu gestalten“. weiß der Biederitzer Trainer Yves Steinweg, der allerdings wieder das ständige Thema Kaderzusammensetzung vorab wird lösen müssen. Im ersten Spiel des Jahres gab es trotz üppigem Personal eine empfindliche 21:31- Niederlage beim HSV Magdeburg II, während der FSV in 2026 bereits einen Sieg, ein Unentschieden und eine Niederlage vorzuweisen hat.
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HSV Magdeburg II vs SV Eiche 05 Biederitz

21:31- Gründe leicht ausgemacht

Die Frauen des SV Eiche 05 Biederitz mussten sich im ersten Spiel des neuen Jahres klar und deutlich der zweiten Vertretung des HSV Magdeburg beugen. Nach einem 11:14- Pausenrückstand gab es schließlich eine hohe 21:31- Niederlage.
Die Ursachenforschung für die inzwischen vierte Saisonniederlage fiel beim Biederitzer Trainer Yves Steinweg recht eindeutig aus. „Das Resultat entspricht der Trainingsbeteiligung der letzten Wochen“, meinte der Verantwortliche und sprach damit die Thematik an, welche nicht erst seit den Wochen rund um den Jahreswechsel eine vermeindlich bessere Punktausbeute nahezu unmöglich macht.
All diese damit verbundenen Faktoren kamen bereits in der Startphase zum Tragen, wo sich die Gäste beim 1:7 (9.) und 3:9 (11.) klar im Rückstand sahen, ehe ein kleiner Zwischenspurt (7:9, 19.) für wenig berechtigte Hoffnung sorgen sollte. „Wir verbuchen zahlreiche Ballgewinne und schmeißen allein elf im ersten Durchgang davon regelrecht weg“, gab Steinweg nur einen statistischen Aspekt preis. Naturgemäß suchte man auf Biederitzer Seite den Spielfluß, das Timing und die eigentlich gewohnten Abläufe vergebens, so dass der 11:14- Halbzeitrückstand nicht von ungefähr und völlig verdient daher kam.
Auch nach dem Seitenwechsel hatte der Gastgeber, der am Vorabend noch erfolgreich mit 27:20 im Stadtderby gegen den FSV 1895 nachsaß,  die Partie jederzeit fest im Griff. Bis zur 40. Minute hatten die Biederitzer den Gegner beim 14:17- Rückstand noch im Blick, ehe ein 4:0- Lauf des HSV II dies nahezu unmöglich machte. Acht weitere Zeigerumdrehungen später betrug das Polster der Landeshauptstädter dann bereits zehn Treffer (27:17). „Die Fehlerquellen waren die des ersten Durchganges…“, erkannte Steinweg nach der empfindlichen 21:31- Quittung zum Start in das neue Handballjahr ernüchternd.
Biederitz: Grunert – Rosenau, Bublitz (6/3), Urban, Wotjak, Schottstedt, Ribbert, Treffkorn (6/2), Bandey (3), Warnecke (2), Hesse (3), Bormann (1), Linden, Dettmer

Viele Fragezeichen vor dem Rückrundenstart

Vor einer hohen Hürde stehen die Frauen des SV Eiche 05 Biederitz (4., 9:7 Punkte) zum Rückrundenauftakt mit dem Gastspiel beim Rangzweiten HSV Magdeburg II (10:4). Im Hinspiel gelang den Biederitzern ein 32:26- Erfolg, der nun nach Möglichkeit eine Wiederholung erfahren soll.
„Das Ganze ist für mich derzeit eine Black- Box“, meint der Biederitzer Trainer Yves Steinweg zur Gesamtsituation nicht nur in Bezug auf den zur Verfügungstehenden Kader. Auch der Gegner selbst wirft mit seinen Resultaten stets neue Fragen auf: „Nach der Auftaktniederlage bei uns sind sie sehr stabil unterwegs und konnten sich in der Tabelle stetig nach oben kämpfen“, weiß Steinweg über den Gegner, der zum Jahresabschluss nach der 28:30- Derbyniederlage gegen TuS ein deutliches 36:21 gegen das Tabellenschlusslicht aus Immekath folgen ließ.
Auch die stets präsente Frage nach dem Spielerkader ist von Steinweg nur in Ansätzen zu beantworten: „Ja, es werden auch wieder einige Spielerinnen nicht zur Verfügung stehen.“. Ob Leistungsträgerin Nina Bublitz wieder mitwirken kann, die sich beim vereinseigenen „Fettweg- Turnier“ eine Fußverletzung zuzog, ist ebenso offen, wie die ein oder andere Personalie.
Die Voraussetzungen an der Ehle könnten also sicherlich besser sein, um den versöhnlichen Jahresausklang, da gelang ein 25:22 bei der Reserve des SV Oebisfelde, ergebnisbezogen fortzuführen. „ES wird nicht einfach, aber die Mädels haben schon in verschiedenen Konstellationen bewiesen, dass sie es können“, frohlockt Steinweg im Hinblick auf den Beginn der Rückrunde.
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SV Oebisfelde 1895 II vs SV Eiche 05 Biederitz

Toller Kampf wird belohnt – 25:22 beim SVO II
Die Frauen des SV Eiche 05 Biederitz haben mit einem 25:22 (15:11)- Auswärtserfolg beim SV Oebisfelde II einen versöhnlichen Jahresabschluss hingelegt. Einen gewichtigen Anteil daran hatte Rückraumspielerin Nina Bublitz mit vierzehn Toren.
„Die Mädels sind stolz auf sich und das können sie auch völlig zurecht sein“, brachte es der Biederitzer Trainer Yves Steinweg nach der Begegnung auf den Punkt. Die Voraussetzungen für die Gäste hätten dabei kaum schlechter sein können, denn selbst bei den verbliebenen acht Akteuren hätte der jeweilige Gesundheitszustand ein Besserer sein können.
Auch deshalb gerieten die Gäste in der Anfangsphase schnell mit 4:6 (10.) ins Hintertreffen, doch ein Senken des Kopfes kam für die Rumpftruppe an diesem Tag keinesfalls in Betracht. So glichen die Biederitzer nach einer Viertelstunde zum 7:7 aus und konnten durch Christiane Druskus und Nina Bublitz (Strafwurf) sogar zum 9:7 (17.) vorlegen. Bis zum 11:11 (24.) bewegten sich dann beide Vertretungen beim Stand von 11:11 auf Augenhöhe, ehe die Gäste einen wohl auch spielentscheidenen Schlussspurt bis zum Seitenwechsel hinlegen konnten. So trafen schließlich Gina Hesse und Dauerbrenner Nina Bublitz doppelt zum 15:11- Pausenstand, welcher in den zweiten dreißig Minuten noch von großer Bedeutung sein sollte,
Auch nach dem Wiederbeginn schlug das Pendel zunächst für die Gäste aus, die sich bis zur 44. Minute auf 21:14 absetzen konnten. „In der Folge ging es dann schon ans Eingemachte, was natürlich bei dem Personalmangel nicht überraschend daher kam“, kam Steinweg auf die torlose Phase zwischen der 45. und 51. Minute zu sprechen, in der die Gastgeber bis zum 17:21 Boden gutmachen konnten. Grund dafür waren konditions- und konzentrationsbedingt einfache Fehler, die allerdings parallel dazu auch auf der Gegenseite zu vernehmen waren. So blieben die Biederitzer auch mit einer sehr starken Deckungsarbeit vorn und legten nach dem 21:23- Anschluss (58.) der SVO- Reserve durch Doppelpackerin Nina Bublitz entscheidend zum 25:21 nach.
„Natürlich war es eine mannschaftlich geschlossene Leistung, aber ich möchte dennoch Nina und Jolin im Tor herausheben“, hatte Steinweg dann auch die passenden Zahlen dazu parat. Während Bublitz 14 Tore bei 16 Versuchen erzielte, konnte Jolin Dettmer immerhin fünf Strafwürfe der Gastgeber abwehren. So gelang den Biederitzern mit einem 25:22- Kraftakt noch der Sprung auf Rang vier der Tabelle.
Biederitz: Dettmer – Linden, Rosenau (1), Druskus (4), Schottstedt (3), Bublitz (14/8), Bandey (1), Hesse (2)
Gelingt versöhnlicher Jahresausklang beim SVO II?
Die Frauen des SV Eiche 05 Biederitz (6., 7:7 Punkte) treten am Sonnabend um 16 Uhr zum Nachholspiel bei der zweiten Vertretung des SV Oebisfelde (5., 8:6) an. Die Begegnung der beiden Tabellennachbarn scheint vorab völlig offen.
Für die Biederitzer dürfte es an der Aller darum gehen, den zuletzt eher negativ eingeschlagenen Weg noch vor dem Jahreswechsel zu verlassen. Nach der dürftigen Vorstellung im Derby beim Güsener HC (30:35) und der zuletzt eher unglücklich daherkommenden Pleite beim MTV Weferlingen (27:28) soll der Negativlauf, der ein Abrutschen auf Rang sechs zur Folge hatte, unbedingt gestoppt werden.
In der Vorsaison konnten die Biederitzer sowohl in der Hans- Pickert- Halle (27:21) als auch in heimischer Ehlehalle (34:25) in beiden Begegnungen deutlich die Oberhand behalten. „Diesmal dürfte es ungleich schwerer werden, denn die SVO- Reserve ist auf einem ganz anderen Level unterwegs“, weiß der Biederitzer Trainer Yves Steinweg und spielt dabei auf den Aufstieg der ersten Oebisfelder Mannschaft in die Regionalliga an, von der die Reserve, die in der Vorsaison auf Rang acht ganze zwölf Zähler verbuchen konnte, zwangsläufig profitiert haben dürfte. Können die Biederitzer aber an ihre kämpferische Leistung von Weferlingen anschließen, ist ein punktebehafteter Jahresabschluss durchaus im Bereich des Machbaren.
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MTV Weferlingen 1881 e. V. vs SV Eiche 05 Biederitz

27:28 beim MTV – Es sollte einfach nicht sein
Die Frauen des SV Eiche 05 Biederitz mussten sich in der Bezirksoberliga in einer denkwürdigen Partie beim MTV Weferlingen knapp mit 27:28 (15:16) geschlagen geben. Charlott Rosenau und Nina Bublitz konnten dabei jeweils sechs Torerfolge verbuchen.
Um es vorwegzunehmen: Die Biederitzer Frauen haben gegenüber dem Gastspiel vor einer Woche beim Güsener HC ohne Frage eine Leistungssteigerung in allen Belangen abliefern können. Doch die Begleitumstände in der Allertal- Sporthalle in Weferlingen verhinderten, dass sich dies auch im Ergebnis niederschlagen sollte. „Die Herren mit der Pfeife haben meine Mädels nicht geschützt. Es war ein hartes und aggressives Spiel, wo wir den Kampf angenommen haben, aber leider die fälligen Bestrafungen für die Gastgeber auf sich warten ließen“, bewertete der Biederitzer Trainer Yves Steinweg die Leistung des Schiedsrichtergespannes Milbrodt/Beneke als bedenklich und grenzwertig. „Ich will den Grund der Niederlage nicht zwingend bei den Beiden suchen, denn auch wir waren längst nicht fehlerfrei unterwegs“, gab Steinweg weiter zu verstehen.
In der ersten Halbzeit begegneten sich beide Mannschaften auf Augenhöhe, wobei die Gäste gut in der Deckung agierten und auch in der Vorwärtsbewegung gute Aktionen besaßen. Im Gegensatz zur Vorwoche traten die Gäste motiviert und fokussiert auf und glänzten mit viel Einsatz. Dennoch nahm der Gastgeber nach einem 14:15- Rückstand und einem Doppelschlag von Marie Taylor Lüdde eine hauchdünne 16:15- Führung mit in die Kabinen.
Nach dem Seitenwechsel schoben sich dann die Gäste mit enormen Kampfgeist mehr und mehr nach vorn. Nach dem 19:19 (38.) legten die genesene Gina Hesse, Nina Bublitz und Charlott Rosenau zur 22:19- Führung (43.) vor und auch beim 26:23 nach 54 Minuten hatte dieser Dreitorevorsprung noch Bestand. Die Schlüsselszene der Begegnung war dann laut Steinweg die äußerst fragwürdige Zeitstrafe gegen Christiane Druskus, der dann wenig später auch noch die rote Karte gegen Anouk Wotjak folgen sollte. Diese Überzahlsituation nutzte der gastgebene MTV zum 26:26- Ausgleich, ehe die Weferlinger sogar zum 27:26 vorlegen konnten. Dem neuerlichen Ausgleich von Gina Hesse zum 27:27 folgte vierzig Sekunden vor Ultimo der 28:27- Siegtreffer des Gastgebers.
„Ich kann meiner Mannschaft kaum Vorwürfe machen. In entscheidenen Phasen bekommen wir nur die kleinen Pfiffe. Das fällt dann natürlich in einer so knappen Partie doppelt ins Gewicht“, resümierte Steinweg im Nachgang.
Biederitz: Grunert – Rosenau (6), Grotsch, Bublitz (6/2), Druskus (2), Urban (6), Wotjak, Schottstedt (3), Warnecke, Hesse (4/1), Bormann
Gelingt Wiedergutmachung beim MTV?
Die Frauen des SV Eiche 05 Biederitz (5., 7:5 Punkte) streben nach der 30:35- Derbyniederlage beim Güsener HC eine Wiedergutmachung an. Dies dürfte allerdings am Sonnabend ab 16 Uhr bei den heimstarken Frauen des MTV Weferlingen (7., 5:7) ein sehr schweres Unterfangen werden.
Für die MTV- Frauen steht mit der Begegnung gegen die Biederitzer das nunmehr dritte von insgesamt fünf Heimspielen in Folge auf dem Programm. Ihre seit Jahren bekannte Heimstärke konnte der MTV allerdings erst am letzten Wochenende mit einem deutlichen 35:19 gegen Eintracht Immekath beweisen, denn zuvor gab es vor der Punkteteilung gegen den TuS Magdeburg eine 28:30- Niederlage gegen den SV Oebisfelde II. Erst im April diesen Jahres waren die SVE- Frauen in der Allertalhalle zu Gast und mussten mit einer 28:32- Niederlage die Heimreise antreten. „Weferlingen ist noch einmal ein ganz anderes Kaliber als zuletzt der GHC. Aber wir müssen sowieso in allen Bereichen mit einer Steigerung aufwarten, um eventuell ins Punkten zu kommen“, weiß der Biederitzer Trainer Yves Steinweg, der zuletzt beim Derby besonders die Einstellung der gesamten Mannschaft kritisierte. Ohne diese dürfte es auch an diesem Sonnabend wie im April wieder eine Leerfahrt werden.
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Güsener HC vs SV Eiche 05 Biederitz

Verdiente 30:35- Derbypleite in Güsen
Die Frauen des Güsener HC haben das Derby in der Bezirksoberliga gegen den favorisierten SV Eiche 05 Biederitz vollauf verdient mit 35:30 (18:15) gewonnen. Während Lea Grothe für den Sieger zehn Treffer beisteuern konnte, traf bei den enttäuschenden Gästen Nina Bublitz allein siebenmal.
„Ich bin schon sehr enttäuscht von unserem Auftritt heute. Wir waren völlig neben der Spur und haben es an Einsatz und Wille vermissen lassen“, bilanzierte der Biederitzer Trainer Yves Steinweg nach sechzig zumeist sehr ernüchternden Minuten in der Güsener Elbe- Havel- Sporthalle.
Lediglich in der Anfangsphase ging bei den ersatzgeschwächtes Gäste einiges, was zur 4:2- Führung nach sechs Minuten führen sollte. Doch recht schnell kam auch der hochmotivierte Gastgeber zu guten Szenen und konnte nach dem 4:4- Ausgleich (8.) wiederholt auf zwei Treffer (7:5 und 10:8) davonziehen. Die Gäste kamen zwar beim 12:12 (24.) und 14:14 (28.) zum Ausgleich, blieben aber dennoch weit unter ihren eigenen Möglichkeiten. So nutzten die GHC- Frauen die letzte fehlende Konsequenz der Biederitzer im Abschluss und nahmen folgerichtig eine richtungsweisende 18:15- Führung mit in die Kabinen.
Nach dem Seitenwechsel baute der Gastgeber sein Polster beim 20:15 (32.) und 23:18 (37.) auf komfortable fünf Treffer aus, ehe auch ein letztes Aufbäumen der SVE- Frauen zum 24:21 (41.) erfolgreich abgewehrt werden konnte. Viele einfache Fehler im Spielaufbau auf Seiten der Gäste nutzte der GHC zum 32:23 (54.), was der folgerichtigen Vorentscheidung gleichkam. In der Schlussphase betrieben die Gäste zwar noch ein wenig Ergebniskosmetik, aber der 35:30- Erfolg des Güsener HC war fraglos hochverdient. „Wir haben das Derby heute nicht angenommen. Güsen wollte es sichtlich mehr und ist der verdiente Derbysieger“, gestand Steinweg rückblickend ein.
Güsen: Softic – Kleber (2), Mohneke (4), Ullmann (5), Reichardt, Malek (3), Weiß (1), Plötz (3), Lux (7/3), Grothe (10)
Biederitz: Jung – Dettmer, Rosenau (5), Grotsch (2/1), Bublitz (7/3), Wotjak (2), Schottstedt, Ribbert (7/1), Bandey (3), Bormann (4)
Derby in Güsen – Von Überheblichkeit keine Spur
Nach vierwöchiger Punktspielpause geht es für die Frauen des SV Eiche 05 Biederitz (7:3 Punkte) am Sonnabend um 13 Uhr beim Güsener HC (6., 6:6) mit einem kleinen Derby weiter. Sowohl der Tabellenstand als auch die letztjährigen Resultate drängen die Gäste dabei zwangsläufig in die Favoritenrolle.
Die Vorzeichen dürften vor dem Duell der Frauen zwischen Gastgeber Güsener HC und dem Rangdritten aus Biederitz klar sein, doch nach Überheblichkeit sucht man in Reihen der Gäste vergeblich. „Wir müssen schnell wieder unseren Rhythmus finden und insgesamt als Team geschlossen auftreten“, fordert der Biederitzer Trainer Yves Steinweg Grundtugenden von seiner Mannschaft ab, die zuletzt am 1. November im Heimspiel gegen den BSV 93 Magdeburg (38:27) gefordert war. Lediglich eine Woche weniger „Pause“ hatten da die GHC- Frauen, die in ihrem letzten Spiel den Gast aus Immekath mit einer 38:13- Niederlage auf die weite Heimfahrt schicken konnten. Auffällig in der bisherigen Spielzeit ist bei den Gastgebern die Diskrepanz zwischen Heim- und Auswärtsauftritten. Während in heimscher Elbe- Havel- Halle auch TuS Magdeburg (25:19) und der MTV Weferlingen (30:23) bezwungen werden konnten, sprang bei den drei bisher absolvierten Gastspielen noch überhaupt nichts Zählbares heraus. So dürfte auch dieser Aspekt als warnendes Indiz für die Schwere der Aufgabe für die Biederitzer herhalten, die in der Vorsaison beide Begegnungen relativ deutlich mit 35:23 (H) und 29:22 (A) zu ihren Gunsten gestalten konnten.
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SV Eiche 05 Biederitz vs BSV 93 Magdeburg

(Überraschend) klare Sache gegen den BSV 93
Die Frauen des SV Eiche 05 Biederitz haben im Heimspiel gegen den neu formierten BSV 93 Magdeburg einen überraschend deutlichen 38:27 (19:10)- Erfolg einfahren können und damit nach Minuspunkten sogar den ersten Tabellenplatz in der Bezirksoberliga übernommen. Kreisläuferin Christiane Druskus steuerte allein dreizehn Treffer zum dritten Saisonerfolg bei.
Der Biederitzer Trainer Yves Steinweg konnte nach sechzig recht einseitigen Minuten ein durchaus positives Fazit ziehen. „Ein verdienter Erfolg, der sicherlich noch höher hätte ausfallen können“, bilanzierte der Verantwortliche, der dabei aber auch die jeweils finalen zehn Schlussminuten der Halbzeiten monierte, in denen die Fehlquote im Spielaufbau einfach zu hoch und die Chancenvertertung zu niedrig war.
Die SVE- Frauen starteten mit einem 4:1 (6.) und 8:3 (10.) wunschgemäß und legten bis zur 20. Minute vor allem spielerisch überzeugend auf 16:4 nach. Dabei kam den Gastgebern die hohe Fehlerquote des BSV 93 sehr zugute, der zudem seine Deckung sehr luftig aufstellte, wovon in erster Linie die Biederitzer Kreisläuferin Christiane Druskus von profitieren konnte. In den verbleibenen zehn Minuten des ersten Spielabschnittes kamen dann bei den Biederitzern lediglich noch drei magere Treffer hinzu, was die leise Kritik von Steinweg in Sachen Chancenverwertung nur untermauerte. Dennoch kam der folgliche 19:10- Pausenstand, den Tessa Grotsch bei ihrem Debüt im Erwachsenenbereich erzielen konnte, völlig verdient daher und unterstrich den Leistungsunterschied beider Vertretungen in einer sehr fairen Begegnung recht eindeutlig. Ein wichtiger Faktor im Biederitzer Spiel war zudem die A- Jugendliche Katharina Jung zwischen den Pfosten, die zahlreiche gute Chancen der Gäste entschärfte und dabei ebenso ein gelungenes Comeback im Frauenbereich feiern konnte, wie Lea Kruse, die die zweiten dreißig Minuten im SVE- Gehäuse absolvierte.
Auch in den zweiten dreißig Minuten hatten die SVE- Damen das Geschehen in heimischer Ehlehalle fest im Griff, auch wenn der Vorsprung bis zur 40. Minute (25:16) keine Aufwertung erfuhr. Dies stellte sich dann aber bis zur 49. Minute anders dar, führten doch die Gastgeber  schon mit 34:21. Die neuerlichen zehn Schlussminuten gestatteten den Gästen aus Olvenstedt schließlich noch die Ergebniskosmetik zum 38:27- Endstand.
„Der Gegner hat es uns heute auch ein Stück weit recht leicht gemacht. Wir müssen diesen Erfolg richtig einordnen und werden bei unserem Gastspiel in Oebisfelde sicherlich weitaus mehr gefordert“, resümierte Steinweg im Nachgang und blickte bereits auf die nächste Aufgabe in zwei Wochen.
Biederitz: Kruse, Jung – Rosenau (1), Grotsch (1), Bublitz (6), Druskus (13), Urban (3), Wotjak (1), Schottstedt (7/1), Ribbert (4), Treffkorn (1/1), Bandey, Warnecke, Linden (1)
SVE- Frauen treffen auf runderneuerten BSV 93
Die Frauen des SV Eiche 05 Biederitz empfangen als Rangzweiter (5:3 Zähler) am Sonnabend um 13:30 Uhr den Tabellennachbarn BSV 93 Magdeburg (3., 4:4). Dabei kommt der Kontrahent aus Olvenstedt als große Unbekannte für die Gastgeber daher.
Der anstehende Gegner der SVE- Frauen musste sich im Sommer erst einmal kräftig schütteln. Nach dem sportlichen Abstieg aus der Regionalliga hat das komplett neue Team in der Bezirksoberliga sein neues Betätigungsfeld gefunden und dies nach erwartbaren Anlaufschwierigkeiten auch angenommen. Den Auftaktpleiten gegen Weferlingen (21:24) und beim HSV Magdeburg II (22:38) schlossen sich Erfolge beim Stadtrivalen FSV 1895 (29:26) und daheim gegen Liganeuling Eintracht Immekath (37:10) an, die eindeutig belegen, dass der Eingewöhnungsprozeß im neuen Umfeld erste vielversprechende Früchte getragen hat.
Diesen benötigt der SV Eiche 05 natürlich nicht, denn er ist seit Jahren ein fester Bestandteil der Liga, auch wenn das in Bezug auf das anstehende Wochenende nicht wirklich hilft: „Wir treffen auf den sprichwörtlich großen Unbekannten, dem es aber sicherlich ähnlich gehen wird“, weiß der Biederitzer Trainer Yves Steinweg, der auf drei Trainingswochen zurückblickt, die nicht nur aufgrund der Ferien sehr überschaubar und auch ein Stück weit ernüchternd waren. „Daher kann ich unseren aktuellen Leistungs- und auch Kaderstand nur bedingt einschätzen“, ergänzt der Coach, der diesmal auf das Torhüterduo Grunert/Hoppe verzichten muss und sich somit bei der A- Jugend bedient. Auch auf anderen Positionen stehen Fragezeichen und mögliche Ausfälle bevor: „Wer da ist, wird alles in die Waagschale werfen“, blickt Steinweg eher trotzig voraus.
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