Liga: 1. Nordliga Frauen

SV Eiche 05 Biederitz vs TuS 1860 Magdeburg-Neustadt

Trotz 24:30- Niederlage nicht unzufrieden

Die Nordliga- Frauen des SV Eiche 05 Biederitz mussten sich im Heimspiel dem TuS Magdeburg mit 24:30 (11:15) beugen. Auch Rückraumspielerin Daniela Schottstett konnte mit ihren elf Toren die fünfte Saisonniederlage nicht verhindern.

Die Gastgeber kamen sehr schlecht in die Begegnung, da sie gegen die kompakte Deckungsarbeit der Magdeburger keine geeigneten Mittel fanden. So legten die TuS- Damen bis zur 12. Minute eine 7:2- Führung vor, ehe Daniela Schottstedt und Cindy Heitmann auf 4:7 verkürzen konnten. Auch im weiteren Verlauf sollte sich dann zeigen, dass den Biederitzern wiederholt die Mittel fehlten, um in der gegnerischen Abwehr Unruhe zu stiften. So setzten sich die Gäste nicht unverdient nach 21 Minuten auf 13:6 ab, ehe die SVE- Frauen mit mehr Tempo agierend durch Schottstedt (2) und Heitmann auf 9:13 (25.) verkürzen konnten. Dieser Viertorerückstand hatte dann auch zur Halbzeit beim 11:15 Bestand.
Auch nach dem Seitenwechsel änderte sich am Spielverlauf nur wenig. Den besseren Start verbuchten wiederum die Gäste, die nach dem 19:13 (38.) nach einer Dreiviertelstunde von einer 23:14- Führung zehren konnten. In der verbleibenen Spielzeit verstanden es dann die Gastgeber ein wenig besser, um Lücken in die gegnerische Deckung zu reißen. So verkürzten die ersatzgeschwächten Gastgeber, die einige Umstellungen vornahmen, zunächst auf 19:25 (50.), ehe der unbändige Fleiß um ein besseres Resultat mit dem 23:27 nach 56 Minuten belohnt wurde. Am Ende setzten sich die Landeshauptstädter nicht unverdient mit 30:24 durch und haben einen Podestplatz fast sicher. Auf Biederitzer Seite hingegen herrschte keineswegs Unzufriedenheit: „Unter diesen Umständen war das absolut in Ordnung. Ein großes Dankeschön geht an die drei Spieler der A- Jugend, die uns geholfen haben, obwohl ihre Mannschaft zeitgleich gespielt hat“, war der O- Tom im Biederitzer Lager.

Biederitz: Hartmann, Grabinski – Hofmann (1), Stallmann, Bandey (1), Swoboda (2), Schottstedt (11/7), Heitmann (4), Schnell, Hesse (5)

TuS kommt: Die Podestplätze im Visier

Im drittletzten Saisonspiel empfangen die Frauen des SV Eiche 05 Biederitz (5., 9:9 Punkte) am Sonnabend um 15:30 Uhr den Rangdritten TuS Magdeburg (10:8). Rein tabellarisch ist für die Schottstedt & Co von Platz zwei bis sechs noch alles möglich.

In der 1. Nordliga der Frauen sind zwei Entscheidungen bereits jetzt gefallen. Während der SV Irxleben als klarer Spitzenreiter die Sachsen- Anhaltliga ins Auge fassen kann, wird die rote Laterne in Magdeburg Sudenburg beim MSV 90 über den Sommer hinaus leuchten. Dazwischen jedoch ist noch so ziemlich alles möglich, auch wenn die ungleiche Anzahl an absolvierten Begegnungen (z.B. Barleben elf, HSV II sieben) das wahre Tabellenbild nicht wirklich wiedergibt. So kommt es nicht von ungefähr, dass das bevorstehende Aufeinandertreffen gegen die Damen aus Neustadt schon eine Gewichtigkeit besitzt und deren Ergebnis nicht unwichtig für den Kampf um die verbleibenen zwei Podestplätze haben dürfte.
Vor drei Wochen unterlagen die SVE- Frauen in der Landeshauptstadt nach einem 11:17- Pausenrückstand schlussendlich mit 26:28, waren jedoch einem Punktgewinn längst nicht so nah, wie es der Endstand womöglich vermuten lässt. Auch wenn sonstige Vergleiche vielleicht nichts taugen, so hatten es beide aufeinandertreffende Vertretungen zuletzt mit dem Barleber HC zu tun. Während sich die Biederitzer in der Mittellandhalle mit 28:26 durchsetzen konnten, setzte es für TuS am letzten Wochenende eine überraschende 23:27- Heimniederlage. Eine spannende Begegnung am Sonnabend in der Ehlehalle ist also nicht gänzlich auszuschließen…

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Barleber Handball Club e. V. vs SV Eiche 05 Biederitz

Kein schöner 28:26- Sieg in Barleben

Die Frauen des SV Eiche 05 Biederitz haben das Nachholspiel beim Barleber HC am Mittwochabend mit 28:26 (13:14) gewonnen. Die Partie, bei der Daniela Schottstedt allein elf Treffer erzielte, hatte aber einen faden Beigeschmack.

Die Uhr in der Mittellandhalle zu Barleben hatte am Mittwochabend noch nicht einmal die zweite Runde während des Punktspiels zwischen Barleben und Biederitz geschafft, da war die Partie praktisch gelaufen. In dieser zweiten Minute riss sich die Biederitzer Rückraumspielerin Franziska Nolde die Achillessehne und der Schock war beiden Mannschaften förmlich ins Gesicht geschrieben. Zumindest das rein Sportliche dürfte sich dann auf Seiten der Biederitzer jenseits jeder Wichtigkeit bewegt haben, was am 5:11- Rückstand nach 18 Minuten unweigerlich abzulesen ist. Was dann aber der kleine, verschworene „Haufen“ von der Ehle im weiteren Verlauf ablieferte, verdient höchsten Respekt und Anerkennung. „Ich bin unheimlich stolz auf uns, wie wir als Team aufgetreten sind. Der Sieg ist auch für Franzi“, gab die Biederitzerin Daniela Schottstedt anschließend zu verstehen. Bis zur Halbzeit traten die Gäste nämlich noch zweimal auf das Gaspedal und machten zunächst den Sechstorerückstand (5:11) zum 9:11 wett, ehe auch der 11:14- Rückstand lediglich im knappen 13:14- Rückstand mündete.
Auch im zweiten Spielabschnitt sah es lange Zeit nach einem vollen Erfolg der Gastgeber aus, die sowohl beim 18:15 (37.) als auch beim 23:20 (46.) einen scheinbar komfortablen Vorsprung inne hatten. Die nimmermüden SVE- Frauen schlossen durch Gina Hesse und Daniela Schottstedt nach 47 Minuten zum 23:22 auf und hatten auch nach 54 Minuten den Gegner trotz 25:26- Rückstandes fest im Blick. Die Schlussphase ging dann an die Gäste, die zunächst durch Schottstedt ausgleichen konnten, ehe Gina Hesse ihre Farben mit 27:26 in Führung werfen konnte. Nach der fälligen aber wirkungslosen Auszeit des BHC machte schließlich wiederum Schottstedt mit ihrem elften Treffer den Sack zu.
„Ein großes Kompliment an die Truppe. Die erfahrenen Spieler sind vorangegangen und haben die Youngster mitgezogen. Alle zusammen haben eine erstaunliche Leistung abgeliefert“, meinte der Biederitzer Verantwortliche Yves Steinweg nach einer denkwürdigen Begegnung an einem Mittwochabend.

Biederitz: Schieke – Hofmann (1), Stallmann (1), Bublitz (7), Schottstedt (11/3), Grabinski, Bandey (1), Schnell (2), Gehrmann, Hesse (5), Nolde

Mittwochabend beim BHC
Die Frauen des SV Eiche 05 Biederitz (6., 7:9 Punkte) bestreiten am Mittwoch um 19:45 Uhr ihr Nachholspiel beim Tabellennachbarn Barleber HC (5., 8:10). Die Barleber waren zuletzt mehr oder weniger vom Glück verfolgt, bekamen sie doch die Punkte vom Gastspiel beim Magdeburger SV 90 als auch aus dem Heimspiel gegen den HSV Magdeburg II am grünen Tisch zugeschrieben. Das letzte sportliche Aufeinandertreffen ging am letzten Wochenende in eigener Halle gegen den TuS Magdeburg mit 28:33 verloren. Der letzte „richtige“ Doppelpunktgewinn liegt indes schon länger zurück und wurde im November letzten Jahres beim FSV in Magdeburg eingefahren.
Die Biederitzer wollen ihre kleine Negativserie von fünf sieglosen Spielen beenden und beim BHC einen vollen Erfolg landen. „Wir haben beim FSV durchaus bewiesen, dass wir es können. Es war am Ende lediglich eine Kraftfrage…“, war man sich im Biederitzer Lager einig.
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FSV 1895 Magdeburg vs SV Eiche 05 Biederitz

31:31 – „Mit dem Zähler können wir leben“

Die Frauen des SV Eiche 05 Biederitz mussten sich nach einer 20:14- Pausenführung am Ende beim FSV 1895 Magdeburg mit einem 31:31- Unentschieden begnügen. Franziska Nolde traf allein zwölfmal.

„Natürlich weiß man um die klare Führung und auch um die Möglichkeiten, hier am Ende doppelt zu punkten. Dennoch können die Mädels stolz auf sich sein, denn was sie hier mit dem Minikader geboten haben, war schon stark“, versuchte der Biederitzer Verantwortliche Yves Steinweg das Unentschieden nach Spielschluss irgendwie in das richtige Licht zu rücken.
Dabei entwickelte sich im ersten Spielabschnitt vor 100 Zuschauern über weite Strecken eine ausgeglichene Begegnung, in der nach zehn Minuten jedes Team acht Treffer erzielt hatte. Im weiteren Verlauf kamen die Gäste, die erneut ohne etatmäßigen Torhüter angereist waren, dann sichtlich besser mit der offenen Deckung des FSV zurecht und konnten nach dem 11:11 (18.) drei Treffer in Serie durch Franziska Swoboda (2) und Franziska Nolde zum 14:11 (20.) erzielen. Auch die fällige Auszeit der Gastgeber brachte keine wirkliche Änderung im Spiel, da die Biederitzer nach dem 12:14 (Strafwurf) vier weitere Tore zum 18:12 nachlegen konnten. Hier waren vor allem gelungene Kombinationen der Grund, warum sich die SVE- Frauen mit sechs Toren absetzen konnten. Dieses Polster nahmen die Gäste, bei denen Franziska Swoboda aufgrund von Personalmangel einen gelungenen Gastauftritt hatte, schließlich beim Stand von 20:14 auch mit in die Kabinen.
Nach dem Seitenwechsel hatte der herausgearbeitete Vorsprung auch nach einer Dreiviertelstunde noch Bestand. Nach dem 24:18 (37.) trafen Pauline Stallmann und die treffsichere Franziska Nolde zum 27:21, auch wenn die FSV- Damen ihre offensive Deckungsarbeit längst eingestellt hatten. Die nächste fällige Auszeit des FSV sollte dann deutlich mehr von Erfolg gekrönt sein, denn der Gastgebrer schloss nach 50 Minuten zum 25:27 auf.
In der verbleibenen Spielzeit sollte dann die Thematik Kraft/Konzentration große Wichtigkeit auf Seiten der Biederitzer erlangen. Die Gäste führten zwar weiter mit zwei Toren, da Franziska Nolde (29:27) und Cindy Heitmann (30:28) trafen, doch der FSV war längst in Schlagdistanz. Da einige klare Chancen nun ungenutzt blieben, konnte der Gastgeber in Person von Lisa Grunert, die zu viele Freiheiten auf der mittleren Rückraumposition genoss, zum 30:30 ausgleichen. Grunert war es dann auch, die die erneute Biederitzer Führung (Nolde) postwendend egalisieren konnte. Am Ende konnte nach dem 31:31- Unentschieden jede Mannschaft einen Punkt verbuchen, der unter dem Strich dann auch verdient war.

Biederitz: Grabinski – Stallmann (2), Swoboda (5), Bublitz (3), Schottstedt (2/1), Heitmann (1), Hesse (6), Nolde (12/1)

Schwere Aufgabe beim FSV 1895

Die Frauen des SV Eiche 05 Biederitz müssen am Sonnabend um 16 Uhr beim FSV 1895 Magdeburg antreten. Das Hinspiel hatten die Biederitzer im November mit 28:23 gewonnen.

Dass dieses Duell in der Landeshauptstadt am Wochenende ein Spiel zweier Mittelfeldmannschaften ist, bedarf nicht wirklich einer Kunst. Außer dem klaren Spitzenreiter aus Irxleben (16:2 Punkte) und dem abgeschlagenen Tabellenschlusslicht Magdeburger SV 90 (0:18) befinden sich alle anderen verbliebenen fünf Mannschaften im Abstand von zwei (Minus-) Punkten. „Wir wollen natürlich an den Hinspielerfolg anknüpfen, wobei uns natürlich klar ist, dass es dort sehr schwer werden wird“, weiß die Biederitzer Verantwortliche Josephine Fleischer um die Höhe der bevorstehenden Hürde. Die am letzten Wochenende aufgekommene Baustelle zwischen den Pfosten scheint für die anstehende Aufgabe geklärt, doch auf lange Sicht hofft man natürlich an der Ehle, dass die etatmäßigen Torhüter in Kürze an ihren Wirkungskreis zurückkehren.
Während die Biederitzer am letzten Wochenende gleich zweimal auf die Platte mussten, absolvierten die Fermersleber ihr letztes Pflichtspiel Anfang April, wo sie sich im Stadtduell beim HSV Magdeburg II mit 29:26 durchsetzen konnten. Im Hinspiel machten die SVE- Frauen erst in der Schlussviertelstunde den Heimsieg in der Gerwischer Sporthalle perfekt. Bis zur 46. Minute führte damals der FSV noch mit 20:19, ehe die Gastgeber mit einem beeindruckenden Schlussspurt den Heimsieg perfekt machen konnten.

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TuS 1860 Magdeburg-Neustadt vs SV Eiche 05 Biederitz

Zwei Niederlagen und ein Torhüterproblem…

Die Nordliga- Frauen des SV Eiche 05 Biederitz haben am Wochenende beide Pflichtspiele verloren. Zunächst gab es am Freitagabend eine empfindliche 27:41 (12:18)- Heimniederlage gegen den Tabellenführer aus Irxleben, ehe am Sonntag ein 26:28 (11:17) beim TuS Magdeburg folgen sollte.

Gegen den Spitzenreiter SV Irxleben waren die Biederitzer vor 80 Zuschauern schnell auf verlorenem Posten. Bis zur fünften Minute hatten die Gäste eine 5:0- Führung herausgeworfen und trafen bis dahin auf einen fast nicht vorhandenen Kontrahenten. Bis zur 17. Minute kämpften sich die Gastgeber dann auf 8:12 heran und zeigten, wie es gegen diesen sehr routinierten und spielstarken Gegner laufen kann. Bis zur Halbzeitsirene häuften sich dann aber wieder die vielen einfachen Fehler im Spielaufbau, so dass die Gäste sich vorentscheidend auf 18:12 absetzen konnten. Die zweite Halbzeit mussten die SVE- Frauen dann neben der angeschlagenen Janina Gericke auch ohne ihre etatmäßige Torhüterin Doreen Schieke bestreiten, die verletzungsbedingt nicht mehr eingreifen konnte. Nicht zuletzt auch deshalb hatten die Irxleber relativ leichtes Spiel, auch wenn die Gastgeber stets um ein besseres Resultat bemüht waren und die eigentliche Feldspielerin Luisa Grabinski einige Bälle im Biederitzer Gehäuse abwehren konnte. Die Irxleber führten nach einer Dreiviertelstunde mit 31:20 und wirkten stets abgeklärter und auch ballsicherer. Bei den Biederitzern blieben an diesem Tag viele gute Möglichkeiten ungenutzt. Lediglich Angelina Bandey durfte sich über ihren Auftritt gefreut haben, steuerte sie doch bei ihrem Debüt im Erwachsenenbereich gleich drei Treffer bei. Am Ende setzten sich die Gäste, bei denen nicht ganz so überraschend die ehemalige Zweitligaspielerin Christin Conrad mit acht Toren ebenfalls einen gelungenen Einstand im SVI- Trikot feierte, verdientermaßen mit 41:27 durch und grüßen damit verhältnismäßig klar weiterhin von der Tabellenspitze.

Biederitz: Schieke – Grabinski, Gericke, Hofmann (2), Stallmann (3), Benkel (3), Bublitz, Schottstedt (5/3), Bandey (3), Schnell (1), Hesse (10)

Auch am Sonntag schlug das Pendel schnell zu Gunsten des Kontrahenten aus der Landeshauptstadt aus. Der TuS führte schnell mit 4:1 (6.), musste dann aber durch gelungene Spielzüge der Gäste den 5:4- Anschluss hinnehmen. Im weiteren Verlauf jedoch konnten sich die Neustädter wieder etwas Luft verschaffen und nach 18 Minuten von einer 9:5- Führung profitieren. Die vorab schon angespannte Torhütersituation hatte indes einen weiteren Höhepunkt auf Seiten der Gäste erfahren, denn „Aushilfe“ Luisa Grabinski verletzte sich zunächst und musste bis zur Pause durch die nächste Feldspielerin (Nina Bublitz) ersetzt werden. Unter diesen ungünstigen Vorzeichen mussten so die dennoch nie aufsteckenden Gäste noch vor der Halbzeit zum 17:11 abreißen lassen. Nach dem Wiederbeginn behaupteten die Landeshauptstädter ihr Sechstorepolster nach 43 Minuten (22:16), da die SVE- Frauen durch einige technische Fehler und aufgrund einer ausbaufähigen Chancenverwertung ein besseres Resultat liegen ließen. Da der Vorsprung auch nach 52 Minuten beim Stand von 27:21 Bestand hatte, war die Partie vorzeitig entschieden. Ein Auftstecken kam aber auch an diesem Tag für die Gäste nicht infrage, was die Anschlusstreffer von Christina Gehrmann, Nina Bublitz und Carina Witte zum 27:24 eindrucksvoll unter Beweis stellten. Am Ende setzten sich die Magdeburger völlig verdient in einer überaus fair geführten Begegnung mit lediglich vier Zeitstrafen mit 28:26 durch.
„Wir haben trotzdem einen lobenswerten Kampf geboten, auch wenn die Voraussetzungen alles andere als rosig waren“, meinte die verletzte Torhüterin Doreen Schieke im Anschluss.

Biederitz – Grabinski – Stallmann (2), Benkel (5), Bublitz (5/2), Schottstedt (5/2), Heitmann (5), Beckner, Gehrmann (2), Hesse (2)

SVE- Frauen mit Doppelbelastung

Die Nordliga- Frauen des SV Eiche 05 Biederitz (4., 6:4 Punkte) müssen sich am Wochenende einer Doppelbelastung unterziehen. Zunächst gastiert am Freitag ab 19 Uhr der Tabellenführer SV Irxleben in der Ehlehalle, ehe es am Sonntag um 13:30 Uhr gegen den Tabellennachbarn TuS Magdeburg in der Sporthalle „An der Klosterwuhne“ geht.

Wochenlang waren die Frauen des SV Eiche 05 Biederitz zum Füße stillhalten verurteilt, doch nun fällt ihnen diese lange Auszeit förmlich auf die genannten Füße. „Nach derzeitigem Stand ist es das einzige Wochenende, wo wir doppelt ran müssen, wobei das Gastspiel beim Magdeburger SV 90 noch nicht terminiert ist“, gibt die Biederitzer Verantwortliche Josephine Fleischer zu verstehen und hat dabei die noch sieben ausstehenden Begegnungen einer eher denkwürdigen Saison im Visier. Der Blick auf die aktuell noch sehr schiefe Tabelle zeigt unweigerlich auf, dass die Heimpartie am Freitagabend gegen den bisher nur einmal bezwungenen Spitzenreiter (14:2 Punkte) die wohl größere Herausforderung am langen Wochenende werden wird. Die Gäste aus Irxleben waren eh noch nie so wirklich der Lieblingsgegner der Biederitzer, die sich zumeist geschlagen geben mussten. Im Hinspiel im Oktober verloren die SVE- Frauen nach einer 18:17- Führung schlussendlich noch deutlich mit 31:38. Aktuell ist es jedoch sowieso nicht nur in Biederitz erst der zweite Blick, der in Richtung Tabellenbild geht. Alle Mannschaften sind in erster Linie froh, dass der Ligaalltag in etwa wieder so vonstatten geht, wie es denn eben geht bzw. möglich ist.
Am Sonntag reisen die Biederitzer dann zum Rangfünften TuS Magdeburg (6:6 Zähler). Die Neustädter kamen nach der Coronapause eher schleppend in die Gänge und kassierten zwei Niederlagen gegen den SV Irxleben (26:32) und beim Stadtrivalen FSV 1895 (25:30). Vor einem Monat absolvierten sie dann ihr vorläufig letztes Spiel und gewannen dabei relativ mühelos mit 30:21 gegen den Magdeburger SV 90. Aber auch der erfolgreiche Re- Start der Biederitzer (29:18 gegen den Magdeburger SV 90) liegt nun inzwischen schon wieder drei Wochen in der Vergangenheit.
Man darf also erneut gespannt sein, wer die längere „Auszeit“ besser verkraftet hat und ob die Biederitzer der Dopppelbelastung dann am Sonntagmittag vielleicht sogar Tribut zollen müssen.

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SV Eiche 05 Biederitz vs SV Irxleben 1919 e.V.

Zwei Niederlagen und ein Torhüterproblem…

Die Nordliga- Frauen des SV Eiche 05 Biederitz haben am Wochenende beide Pflichtspiele verloren. Zunächst gab es am Freitagabend eine empfindliche 27:41 (12:18)- Heimniederlage gegen den Tabellenführer aus Irxleben, ehe am Sonntag ein 26:28 (11:17) beim TuS Magdeburg folgen sollte.

Gegen den Spitzenreiter SV Irxleben waren die Biederitzer vor 80 Zuschauern schnell auf verlorenem Posten. Bis zur fünften Minute hatten die Gäste eine 5:0- Führung herausgeworfen und trafen bis dahin auf einen fast nicht vorhandenen Kontrahenten. Bis zur 17. Minute kämpften sich die Gastgeber dann auf 8:12 heran und zeigten, wie es gegen diesen sehr routinierten und spielstarken Gegner laufen kann. Bis zur Halbzeitsirene häuften sich dann aber wieder die vielen einfachen Fehler im Spielaufbau, so dass die Gäste sich vorentscheidend auf 18:12 absetzen konnten. Die zweite Halbzeit mussten die SVE- Frauen dann neben der angeschlagenen Janina Gericke auch ohne ihre etatmäßige Torhüterin Doreen Schieke bestreiten, die verletzungsbedingt nicht mehr eingreifen konnte. Nicht zuletzt auch deshalb hatten die Irxleber relativ leichtes Spiel, auch wenn die Gastgeber stets um ein besseres Resultat bemüht waren und die eigentliche Feldspielerin Luisa Grabinski einige Bälle im Biederitzer Gehäuse abwehren konnte. Die Irxleber führten nach einer Dreiviertelstunde mit 31:20 und wirkten stets abgeklärter und auch ballsicherer. Bei den Biederitzern blieben an diesem Tag viele gute Möglichkeiten ungenutzt. Lediglich Angelina Bandey durfte sich über ihren Auftritt gefreut haben, steuerte sie doch bei ihrem Debüt im Erwachsenenbereich gleich drei Treffer bei. Am Ende setzten sich die Gäste, bei denen nicht ganz so überraschend die ehemalige Zweitligaspielerin Christin Conrad mit acht Toren ebenfalls einen gelungenen Einstand im SVI- Trikot feierte, verdientermaßen mit 41:27 durch und grüßen damit verhältnismäßig klar weiterhin von der Tabellenspitze.

Biederitz: Schieke – Grabinski, Gericke, Hofmann (2), Stallmann (3), Benkel (3), Bublitz, Schottstedt (5/3), Bandey (3), Schnell (1), Hesse (10)

Auch am Sonntag schlug das Pendel schnell zu Gunsten des Kontrahenten aus der Landeshauptstadt aus. Der TuS führte schnell mit 4:1 (6.), musste dann aber durch gelungene Spielzüge der Gäste den 5:4- Anschluss hinnehmen. Im weiteren Verlauf jedoch konnten sich die Neustädter wieder etwas Luft verschaffen und nach 18 Minuten von einer 9:5- Führung profitieren. Die vorab schon angespannte Torhütersituation hatte indes einen weiteren Höhepunkt auf Seiten der Gäste erfahren, denn „Aushilfe“ Luisa Grabinski verletzte sich zunächst und musste bis zur Pause durch die nächste Feldspielerin (Nina Bublitz) ersetzt werden. Unter diesen ungünstigen Vorzeichen mussten so die dennoch nie aufsteckenden Gäste noch vor der Halbzeit zum 17:11 abreißen lassen. Nach dem Wiederbeginn behaupteten die Landeshauptstädter ihr Sechstorepolster nach 43 Minuten (22:16), da die SVE- Frauen durch einige technische Fehler und aufgrund einer ausbaufähigen Chancenverwertung ein besseres Resultat liegen ließen. Da der Vorsprung auch nach 52 Minuten beim Stand von 27:21 Bestand hatte, war die Partie vorzeitig entschieden. Ein Auftstecken kam aber auch an diesem Tag für die Gäste nicht infrage, was die Anschlusstreffer von Christina Gehrmann, Nina Bublitz und Carina Witte zum 27:24 eindrucksvoll unter Beweis stellten. Am Ende setzten sich die Magdeburger völlig verdient in einer überaus fair geführten Begegnung mit lediglich vier Zeitstrafen mit 28:26 durch.
„Wir haben trotzdem einen lobenswerten Kampf geboten, auch wenn die Voraussetzungen alles andere als rosig waren“, meinte die verletzte Torhüterin Doreen Schieke im Anschluss.

Biederitz – Grabinski – Stallmann (2), Benkel (5), Bublitz (5/2), Schottstedt (5/2), Heitmann (5), Beckner, Gehrmann (2), Hesse (2)

SVE- Frauen mit Doppelbelastung

Die Nordliga- Frauen des SV Eiche 05 Biederitz (4., 6:4 Punkte) müssen sich am Wochenende einer Doppelbelastung unterziehen. Zunächst gastiert am Freitag ab 19 Uhr der Tabellenführer SV Irxleben in der Ehlehalle, ehe es am Sonntag um 13:30 Uhr gegen den Tabellennachbarn TuS Magdeburg in der Sporthalle „An der Klosterwuhne“ geht.

Wochenlang waren die Frauen des SV Eiche 05 Biederitz zum Füße stillhalten verurteilt, doch nun fällt ihnen diese lange Auszeit förmlich auf die genannten Füße. „Nach derzeitigem Stand ist es das einzige Wochenende, wo wir doppelt ran müssen, wobei das Gastspiel beim Magdeburger SV 90 noch nicht terminiert ist“, gibt die Biederitzer Verantwortliche Josephine Fleischer zu verstehen und hat dabei die noch sieben ausstehenden Begegnungen einer eher denkwürdigen Saison im Visier. Der Blick auf die aktuell noch sehr schiefe Tabelle zeigt unweigerlich auf, dass die Heimpartie am Freitagabend gegen den bisher nur einmal bezwungenen Spitzenreiter (14:2 Punkte) die wohl größere Herausforderung am langen Wochenende werden wird. Die Gäste aus Irxleben waren eh noch nie so wirklich der Lieblingsgegner der Biederitzer, die sich zumeist geschlagen geben mussten. Im Hinspiel im Oktober verloren die SVE- Frauen nach einer 18:17- Führung schlussendlich noch deutlich mit 31:38. Aktuell ist es jedoch sowieso nicht nur in Biederitz erst der zweite Blick, der in Richtung Tabellenbild geht. Alle Mannschaften sind in erster Linie froh, dass der Ligaalltag in etwa wieder so vonstatten geht, wie es denn eben geht bzw. möglich ist.
Am Sonntag reisen die Biederitzer dann zum Rangfünften TuS Magdeburg (6:6 Zähler). Die Neustädter kamen nach der Coronapause eher schleppend in die Gänge und kassierten zwei Niederlagen gegen den SV Irxleben (26:32) und beim Stadtrivalen FSV 1895 (25:30). Vor einem Monat absolvierten sie dann ihr vorläufig letztes Spiel und gewannen dabei relativ mühelos mit 30:21 gegen den Magdeburger SV 90. Aber auch der erfolgreiche Re- Start der Biederitzer (29:18 gegen den Magdeburger SV 90) liegt nun inzwischen schon wieder drei Wochen in der Vergangenheit.
Man darf also erneut gespannt sein, wer die längere „Auszeit“ besser verkraftet hat und ob die Biederitzer der Dopppelbelastung dann am Sonntagmittag vielleicht sogar Tribut zollen müssen.

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SV Eiche 05 Biederitz vs Magdeburger SV 90

29:18 – lange Auszeit mit Sieg beendet

Der Biederitzer Frauenhandball lebt wieder. Und das recht erfolgreich, denn der Re- Start gegen den Magdeburger SV 90 gelang mit einem nie gefährdeten 29:18 (16:8)- Erfolg, bei dem Daniela Schottstedt mit sieben Toren ihre Treffsicherheit unter Beweis stellen konnte.

In den ersten zehn Minuten kam es jedoch so, wie es kommen musste. Die Gastgeber streuten unheimlich viele Stockfehler in ihr Angriffsspiel ein und mussten sich nach der langen fast fünfmonatigen Durststrecke erst wieder neu sortieren. So erzielte der Gast aus der Landeshauptstadt bis zur 12. Minute beim Stand von 5:5 Gleichwertigkeit, ehe die Biederitzer mehr und mehr das Zepter übernahmen. Bis zu diesem frühen Zeitpunkt hatte der Biederitzer Neuzugang Julia Talke- Dreizehner bereits drei Treffer erzielt, musste aber wenig später aufgrund einer Fraktur am Mittelfußknochen die Segel streichen. Der Gastgeber nahm indes deutlich mehr Fahrt auf und gewann dabei auch mehr Sicherheit im eigenen Spiel. So konnte sich der SVE nach dem 8:5 (16.) bis zur 22. Minute durch Treffer von Daniela Schottstedt, Talke- Dreizehner, Franziska Nolde und Cindy Heitmann auf 12:7 absetzen. Auch wenn in der Folgezeit die ein oder andere Lücke in der eigenen Deckung zu spät geschlossen wurde, bedeutete die verdiente 16:8- Halbzeitführung eine gewisse Vorentscheidung.
Die zweite dreißig Minuten eröffneten die Gäste mit zwei Toren zum 16:10, ehe die Gastgeber wieder auf Touren kamen. So erzielten Janina Gericke, Daniela Schottstedt (2) und Nina Bublitz nach vierzig Minuten das 20:11, ehe auch die nimmermüden Lemsdorferinnen einige Akzente setzen konnten. Dennoch stellten die SVE- Frauen nach 47 Minuten erstmals den Zehntorevorsprung her. In der Schlussphase passierte dann nicht mehr viel, so dass die Biederitzer schließlich einen sicheren 29:18- Heimerfolg bejubeln konnten.
„Nach so langer Auszeit war das absolut in Ordnung. Die Anlaufschwierigkeiten waren zu erwarten und wie wir spielerisch agieren können, haben wir über weite Strecken zeigen können“, war man sich im Biederitzer Lager nach dem dritten Heimsieg einig.

Biederitz: Schieke – Gericke (1), Hofmann (1), Stallmann, Bublitz (5), Schottstedt (7/2), Heitmann (2), Beckner (1), Gehrmann, Hesse (5), Nolde (3), Talke- Dreizehner (4)

SVE- Frauen nehmen neuen Anlauf

Die Frauen des SV Eiche 05 Biederitz (5., 4:4 Punkte) empfangen nach nicht enden wollener Auszeit am Sonnabend um 15:30 Uhr das Tabellenschlusslicht Magdeburger SV 90 in der Ehlehalle. Gegen das punktlose Tabellenschlusslicht (0:12) sind die Biederitzer klarer Favorit, freuen sich aber in erster Linie, dass sie endlich wieder um Zähler kämpfen können.

Wenn am Sonnabend der Anwurf erfolgt, gehen für die Nordliga- Frauen ganze 141 (!) Tage vorüber, in denen sie kein Pflichtspiel absolvieren konnten. „Es sah schon oft gut aus, aber dann kam meist sehr überraschend und kurzfristig die Absage vom Gegner, zuletzt aber auch von uns“, blickt die Biederitzer Verantwortliche Josephine Fleischer besonders auf die letzten zehn Wochen zurück, in denen andere Teams längst wieder in den Punktspielalltag zurückkehrten und daher über mehr oder weniger Spielpraxis verfügen.
Rein sportlich ist das anstehende Heimspiel gegen die Lemsdorfer nur sehr schwer einzuordnen. Während die Biederitzer in der zurückliegenden Zeit mehr recht als schlecht trainieren konnten, war den Magdeburgern immerhin schon dreimal das Spielen seit der Coronapause vergönnt. All diese Begegnungen wurden aber mehr oder weniger deutlich verloren. Zuletzt gab es eine empfindliche 21:38- Niederlage beim TuS in Magdeburg. „Die Vorfreude ist groß und ob es auch sportlich passt, werden wir nach den sechzig Minuten wissen“, war der O- Ton in der letzten Trainingswoche bei den Frauen des SV Eiche 05.

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SV BG Goldbeck vs SV Eiche 05 Biederitz

Deutliches 28:15 in Goldbeck trotz Chancenwucher

Trotz fast unterirdischer Chancenverwertung haben die arg gehandicapten Frauen des SV Eiche 05 Biederitz ihr Auswärtsspiel beim SV BG Goldbeck hoch mit 28:15 (17:7) gewonnen. Franzisk Nolde mit acht und Monique Kumpf mit sieben Toren waren die besten Schützen beim Sieger.

In den Anfangsminuten saßen die Biederitzer Frauen irgendwie symbolisch noch im Bus. „Wir haben saublöde Tore gefangen, keine Abwehrarbeit verrichtet und vorn klarste Dinger liegengelassen“, war der O- Ton in der Biederitzer Kabine nach dem ersten ungefährdeten Auswärtserfolg der Saison. Der Biederitzer Trainer Uwe Werkmeister reagierte folglich mit einer frühen Auszeit und stellte die Deckung offensiver auf. Fortan lief es zumindest in diesem Bereich sichtlich besser, kamen doch die Gastgeber bis zur Halbzeit lediglich noch zu drei Torerfolgen. In der Vorwärtsbewegung lief es dann bei den SVE- Frauen zumindest etwas besser, so dass die eigene 7:4- Führung (20.) auf 12:5 (25.) ausgebaut werden konnte. Aber auch die vorentscheide 17:7- Pausenführung täuschte nicht darüber hinweg, dass auf Seiten der Gäste viel zu fahrlässig mit den zahlreichen guten Chancen (u.a. drei Strafwürfe) umgegangen wurde. Auch in den zweiten dreißig Minuten änderte sich am Spielgeschehen nichts Entscheidenes. Die Biederitzer spielten optisch gut, sorgten für Freiräume, aber eben viel zu wenig Futter für die Anzeigetafel. So hielten die in allen Belangen unterlegenen Gastgeber, die zwei starke Torhüter in ihren Reihen hatten, nach dem 9:23- Rückstand (41.) die Niederlage im Rahmen und sahen sich fünf Minuten vor dem Abpfiff vor 40 Zuschauern lediglich mit 12:28 im Hintertreffen. Mit drei Toren in Folge gelang den nie aufsteckenden Goldbeckerinnen sogar noch die Ergebniskosmetik zum 15:28- Endstand.
„Heute hat die Angriffsquote nicht wehgetan. Das kann in den kommenden Spielen aber schon ganz anders aussehen. Wir werden dran arbeiten und es in Zukunft besser machen“, meinte und drohte Trainer Werkmeister mit einem leichten Schmunzeln zugleich.

Biederitz: Lippold, Schieke – Hofmann (2), Stallmann (1), Kumpf (7), Nolde (8/1), Schottstedt (1), Heitmann (4), Beckner (2), Hesse (3)

Auswärts in Goldbeck: Favoritenrolle annehmen
Als klarer Favorit reisen die Nordliga- Frauen des SV Eiche 05 Biederitz am Sonnabend in Richtung Goldbeck. Beim Tabellenschlusslicht soll dort ab 16:30 Uhr nach dem Heimerfolg gegen den FSV 1895 Magdeburg (28:23) nun unbedingt nachgelegt werden.
„Wir hatten intensiv über eine Verlegung nachgedacht und diese eigentlich auch in Betracht gezogen“, war von der Biederitzer Mannschaftsverantwortlichen Josephine Fleischer in der Trainingswoche zu hören. Doch final konnte dann kurzfristig doch eine halbwegs schlagkräftige Truppe für das Gastspiel bei den Blau- Gelben in Goldbeck zusammengestellt werden. Trotz des sehr übersichtlichen Kaders gehen die Biederitzerinnen in ihrem dritten Auswärtsspiel als klarer Favorit in diese Partie, auch wenn bisher in der Fremde (20:27 beim HSV Magdeburg II und 31:38 in Irxleben) noch nichts Zählbares heraussprang. In erster Linie ist dieser Sachverhalt natürlich auf die bisherigen Resultate der Goldbeckerinnen zurückzuführen, die sowohl beim Saisonauftakt (15:39 beim Magdeburger SV 90) als auch im letzten Heimspiel (10:46 gegen TuS Magdeburg) nicht den Hauch einer Chance hatten. Die Damen aus dem Norden stiegen vor zwei Jahren in die 1. Nordliga auf, konnten aber wie alle anderen Mannschaften nach lediglich zwei Begegnungen in allerdings anderer personeller Zusammensetzung die „Coronasaison“ zu den Akten legen.
„Natürlich gehen wir die Aufgabe mit der nötigen Konzentration an, aber klar ist auch, dass wir den Anspruch haben, dort als Sieger das Feld zu verlassen“, gibt der Biederitzer Trainer Uwe Werkmeister klar die Zielsetzung vor. Wenn dann auch noch seine Schützlinge die sich bietenden Möglichkeiten besser als zuletzt nutzen können, steht dem ersten Auswärtserfolg in der Fremde wohl kaum etwas im Weg.
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SV Eiche 05 Biederitz vs FSV 1895 Magdeburg

Nach Pausenrückstand noch ein klarer Erfolg

Die Frauen des SV Eiche 05 Biederitz haben in der 1. Nordliga ihr „Heimspiel“ in Gerwisch gegen den FSV 1895 Magdeburg nach einem 11:12- Pausenrückstand noch mit 28:23 gewonnen. Franziska Nolde war mit sechs Treffern bester Schütze beim Sieger, der verdientermaßen den zweiten Saisonerfolg einfuhr.

Nach ausgeglichener Anfangsphase (2:2 und 4:4) bestimmten zunächst die Gäste das Geschehen, auch weil ihre offensive 5:1- Deckung den Gastgebern nicht wirklich behagte. Dennoch spielten sich die SVE- Frauen bereits in dieser Phase viele gute Möglichkeiten heraus, die sie aber in großer Stückzahl ungenutzt ließen. So konnten sich die Magdeburger nach einer Viertelstunde auf 9:5 absetzen, da auch neben der mangelhaften Chancenverwertung der Biederitzer die FSV- Torhüterin Nathalie Tost einen starken Eindruck hinterließ. Bis zur 20. Minute sorgten schließlich Cindy Heitmann, Franziska Nolde (2) und Carina Benkel für den 9:10- Anschluss. Dass bereits in den ersten dreißig Minuten das Resultat auch hätte anders aussehen können, belegen neben den vielen vergebenen Möglichkeiten vier ausgelassene Strafwürfe der Gastgeber, die schlussendlich diesen knappen Eintorerrückstand (11:12) mit in die Kabinen nehmen mussten.
Aufmunternde Worte gab es dort vom Biederitzer Trainer Uwe Werkmeister: „Das drehen wir noch. Da habe ich überhaupt keine Zweifel.“ Dass dies durchaus gelingen könnte, zeigten die SVE- Frauen unmittelbar nach dem Wiederanpfiff der sehr kleinlich pfeifenden Schiedsrichter, die nicht mit Zeitstrafen sparten. So drehten Christina Gehrmann (Strafwurf) und Franziska Nolde mit ihren Toren zum 13:12 die Partie, die jedoch nach dem 14:13 zu Gunsten der Gastgeber (36.) wieder kippen sollte. So nutzten die Gäste zwei Überzahlangriffe und übernahmen ihrerseits wieder in Führung (16:14). Auch beim 17:15 (40.) und 19:17 (42.) hatten die Landeshauptstädter weiter eine Zweitoreführung inne, da die Biederitzer viel zu fahrlässig mit ihren guten Möglichkeiten umgingen. Cindy Heitmann, Daniela Schottstedt und Franziska Nolde waren es dann, die die letzten Führungen der FSV- Damen zum 20:20 egalisieren konnten. Wiederum Heitmann und Schottstedt warfen dann sogar das 22:20 (49.) heraus, ehe die Gastgeber nach dem 22:21- Anschluss zum 24:21 (52.) erhöhen konnten. Einige zum Teil unnötige Zeitstrafen der Gäste spielten den Biederitzern dann im weiteren Verlauf in die Karten. So konnten Carina Benkel und Pauline Stallmann vorentscheidend auf 26:21 erhöhen, ehe beim Stand von 28:23 der Schlusspfiff erfolgte.
„Rufen wir hier heute eine normale Quote in Sachen Chancenverwertung ab, läuft das Spiel ganz anders und somit entspannter. Allein sieben vergebene Strafwürfe sagen eine Menge aus…“, war man sich im Biederitzer Lager nach dem verdienten zweiten Saisonsieg einig.

Biederitz: Lippold, Schieke – Bublitz (5/1), Hofmann, Stallmann (2), Benkel (3), Nolde (6/1), Gericke (1), Schottstedt (5/3), Grabinski, Heitmann (5), Schnell, Gehrmann (1/1)

In Gerwisch gegen FSV 1895

Nach zwei freien Wochenenden treten die Frauen des SV Eiche 05 Biederitz (7., 2:4 Punkte) in der 1. Nordliga wieder in Aktion. Am Sonnabend um 17 Uhr geht es in der Gerwischer Sporthalle „Blau- Weiß“ gegen den Tabellennachbarn FSV 1895 Magdeburg (6., 2:2).

Nein, der FSV aus Magdeburg gehört nicht wirklich zu den sogenannten Lieblingsgegnern der Biederitzer Handballfrauen. Das letzte Aufeinandertreffen konnten die Hesse & Co im Dezember 2019 mit 33:31 in der Landeshauptstadt zu ihren Gunsten entscheiden, doch länger zurückblickend ist die Ausbeute eher bescheiden. Die zurückliegenden drei Trainingswochen hat der Biederitzer Trainer Uwe Werkmeister in erster Linie dazu genutzt, den Kader konditionell auf Vordermann zu bringen. Dort zeigten sich in den bisher drei absolvierten Saisonspielen noch reichlich Defizite, welche wohl auch vor allem zuletzt in Irxleben (31:38) ein besseres Resultat verhindert haben. Im „Heimspiel“ gegen den FSV, der nach dem 31:29- Auftakterfolg gegen den Magdeburger SV 90 beim TuS in Magdeburg mit 20:32 baden ging, soll nun der zweite Saisonerfolg eingefahren werden. Dies allerdings wird nur mit einer großen Energieleistung zu bewältigen sein, muss Werkmeister doch nach aktuellem Stand aus unterschiedlichen Gründen auf zahlreiche Aktivposten verzichten.

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SV Irxleben 1919 e.V. vs SV Eiche 05 Biederitz

31:38- Niederlage in Irxleben

Die Frauen des SV Eiche 05 Biederitz haben in der 1. Nordliga ihre zweite Saisonniederlage einstecken müssen. Beim ambitionierten SV Irxleben gab es nach einer knappen 18:17- Führung zur Pause noch eine recht deutliche 31:38- Niederlage.

Dabei starteten die Gäste in der Wildparkhalle verheißungsvoll und lagen mit 4:2 (8.) und 7:4 (13.) vorn. Da auch im weiteren Verlauf viele schnelle Angriffe erfolgreich abgeschlossen werden konnten, führten die SVE- Frauen nach einer Viertelstunde mit 9:6. Auffällig war aber auch, dass die Biederitzer in der Deckung längst nicht so gefestigt waren, wie dies nötig gewesen wäre. Dies nutzte der SV Irxleben wiederholt über die linke Angriffsseite und verkürzte den Rückstand auf 8:9 (17.) bzw. 11:12 (21.). Dennoch verwalteten die Gäste, die im ersten Durchgang eine gute Chancenverwertung vorweisen konnten, zumeist einen knappen Vorsprung, auch weil die Biederitzer Torfrau Jennifer Lippold einige Möglichkeiten der Gastgeber zunichte machen konnte. So trafen Daniela Schottstedt und Franziska Nolde, die wie Monique Kumpf zu insgesamt neun Torerfolgen kam, zum 18:16, ehe die Irxleber in Person von Vanessa Tornow per Strafwurf den 18:17- Halbzeitstand markieren konnte.
Nach dem Seitenwechsel legten die Gäste mit einem Schnellstart los und hatten wenig später durch Monique Kumpf und Louisa Schnell das 20:17 erzielt. Folgen sollte dann ein kleiner Biederitzer Einbruch, den die Irxleber zum Ausgleich und wenig später zur eigenen 21:20- Führung (36.) nutzen konnten. Kurzzeitig drehten die Gäste dann noch einmal den Spieß um, gaben aber die 22:21- Führung zu schnell wieder ab. „Wir haben in dieser Phase zu viele einfache Fehler im Spielaufbau gehabt. Überhaupt wurde unser Spiel von Minute zu Minute fehlerbehafteter…“, meinte der Biederitzer Trainer Uwe Werkmeister nach der Begegnung bei seinem Debüt.
So übernahmen die Gastgeber beim 23:22 (38.) die Führung und sollten diese in der Folgezeit nicht mehr abgeben. Die Gäste verloren die Irxleber zwar beim 24:26- (42.) und 26:28- Rückstand (44.) noch nicht aus den Augen, doch das Momentum lag nun sichtlich beim SVI, der in Alexandra Wolke eine starke Spielmacherin besaß. Wolke netzte nicht nur elfmal ein, sondern setzte mit ihren Anspielen an den Kreis wichtige Akzente. Mit einem 5:1- Lauf zum 33:27 (52.) befanden sich die konditionell im Vorteil befindlichen Gastgeber dann entgültig auf der Siegerstraße. Der schlussendliche 38:31- Erfolg fiel dann vielleicht etwas zu hoch aus, war aber dennoch jederzeit verdient.
„Die Niederlage wirft uns nicht um. Wir werden die drei nun anstehenden Trainingswochen intensiv nutzen und Gas geben“, kündigte Werkmeister für die punktspielfreie Zeit an, ehe es am 6. November mit einem Heimspiel gegen den FSV 1895 Magdeburg weitergeht.

Biederitz: Lippold, Grunert – Bublitz (4), Hofmann, Stallmann (1), Kumpf (9/5), Nolde (9/1), Schottstedt (3), Heitmann (2), Schnell (1), Gehrmann, Hesse (2)

Mit neuem Coach zum alten Rivalen

Wenn die Frauen des SV Eiche 05 am 3.Spieltag der 1. Nordliga zum Gastspiel in Irxleben antreten, wird es mit Uwe Werkmeister bis auf Weiteres einen neuen Verantwortlichen auf der Biederitzer Bank geben. Die anstehende Aufgabe am Sonntag in der Wildparkhalle (14 Uhr) macht dieser Aspekt jedoch nicht wirklich einfacher.

Uwe Werkmeister leitete am Mittwochabend erstmals das Training der Biederitzer Frauen. „Er freut sich auf die Aufgabe und ist diese mit Ruhe und Bedacht angegangen“, war aus dem Spielerkreis herauszuhören. Werkmeister trainierte zuletzt die männliche A- Jugend des Vereins, die aber aufgrund des hohen Aderlasses in Richtung erste Männermannschaft Ende August zurückgezogen wurde. Der langjährige Routinier war zuvor auch Trainer der ersten Biederitzer Mannschaft aktiv, ehe es ihn knapp 18 Monate zum HV RW Stassfurt (Regionalliga) verschlug.
Mit der bevorstehenden Aufgabe Irxleben stehen ihm und seinen Schützlingen fraglos eine der höchsten Hürden der noch jungen Saison bevor, gelten doch die SVI- Frauen alles andere als Lieblingsgegner an der Ehle. Doch die Schottstedt & Co ließen zuletzt beim 30:25 gegen den Barleber HC eine Leistungssteigerung erkennen und machten die Auftaktniederlage (20:27 beim HSV Magdeburg II) vergessen. Aber auch die Irxleber setzten bei ihrem Saisonauftakt vor zwei Wochen mit einem ungefährdten 31:21- Erfolg gegen den (freiwilligen) Sachsen- Anhaltliga- Absteiger TuS Magdeburg für Aufsehen. Sicherlich wird die anstehende Partie auch wieder eine Frage der Kraft für die SVE- Frauen, die allerdings erstmals mit einem kompletten Kader antreten werden. Während sie den Auftakt in der Landeshaupstadt erst in der Schlussviertelstunde in den Sand setzten, legten sich beim Heimerfolg gegen den BHC den Grundstein zum Doppelpunktgewinn eben erst in den letzten 15 Minuten.

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SV Eiche 05 Biederitz vs Barleber Handball Club e. V.

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