Autor: Ingo Heitmann

+++Das Wochenende auf einen Blick+++

Sonnabend:

HSG Ehle/MJC – Barleber HC 33:26 (17:9)

HSV Magdeburg – WJE 35:16 (18:8)

3.Männer – BSV 93 Magdeburg III 17:39 (6:16)

HSG Ehle/MJC II – BSV 93 Magdeburg II 20:41 (10:19)

HSV Magdeburg – WJD 25:23 (14:12)

HSV Magdeburg – WJC 23:14 (14:5)

Güsener HC – WJC II 21:21 (11:12)

USV Halle II – 1.Männer 28:24 (17:16)

HBC 53 WB/Jessen – MJA 28:27 (16:15)

HSV Magdeburg II – WJB 27:22 (11:12)

BSV 93 Magdeburg III – HSG Ehle/MJB II 30:32 (15:21)

Preußen Schönhausen – 2.Männer +VERLEGUNG+

Sonntag:

MJE – Barleber HC 37:14 (17:4)

MJD – Barleber HC 40:21 (17:14)

WJA – SV Oebisfelde 23:37 (11:19)

HSG Börde – HSG Ehle/MJB 17:40 (9:19)

Frauen – Güsener HC 35:23 (20:12)

Biederitzer MJE in Dresden beim „Helloween- Cup“

Viel Spaß aber eher wenig Losglück hatte die männliche E- Jugend des SV Eiche 05 Biederitz beim 6. „Helloween- Cup“ des HC Elbflorenz Dresden. Bei der vierten Teilnahme einer Biederitzer Mannschaft in den letzten Jahren erwischte der SVE- Nachwuchs mit dem SC DHfK Leipzig sowie dem HC Empor Rostock in der Gruppenphase denkbar starke Kontrahenten. „Die Jungs haben sich dennoch sehr achtbar geschlagen“, meinte der Biederitzer Verantwortliche Mario Genth, nachdem nach dem 11:27 gegen Leipzig auch die zweite Begegnung gegen den Empor- Nachwuchs mit 18:24 abgegeben werden musste. Im sich anschließenden „Präsidents- Cup“, hier spielten dann die jeweils Drittplatzierten der Gruppen gegeneinander, stand den Biederitzern mit der SG LVB Leipzig ebenfalls das Glück bei der Auslosung nicht zur Seite. So blieb den Ehlehandballer nach der 12:17- Niederlage noch die Partie um Platz elf, die dann jedoch gegen die zweite Vertretung des Gastgebers HC Elbflorenz Dresden mit 18:9 siegreich gestaltet werden konnte. „Die Kinder hatten unabhängig von den Resultaten Spaß und jeder konnte mit einem Torerfolg seinen eigenen Höhepunkt feiern“, ergänzte Genth, der die Organisation sowie das ganze Drum und Dran (u.a. mit Glasboden- Show in der hochmodernen Sporthalle) hervorhob. Neben den Haupttorschützen Emil Feig und Felix Poppeck machte im Biederitzer Team auch der F- Jugendspieler Mikkel Swoboda auf sich aufmerksam und brachte sich wie alle anderen Youngster ebenfalls erfolgreich in die nie aufsteckende Truppe ein.

Biederitz: Poppeck, Feig, Fahrenkampf, Walther, Firit, Schlak, Piethe, Wolff, Swoboda, Tripke

Matchbälle bleiben ungenutzt – 22:22

Gommern und Biederitz liefern sich in der randvollen Eintracht-Sporthalle einen wahren Handballkrimi im Oberliga-Derby. Nur ein Sieger findet sich  beim 22:22 (14:13)-Remis nicht.

Drinnen flogen die Bälle bei der Erwärmung beider Teams durch die Luft. Bässe wummerten durch die Halle, in der bereits 20 Minuten vor dem Anwurf die Stehplätze rar wurden. Draußen vor der Heimstätte des SV Eintracht schritt derweil eine einsame Gestalt den Verbindungsweg zwischen Sportforum und Magdeburger Straße ab. Oliver Schulke hat am frühen Sonntagabend das gegenteilige Ritual zum Sich-auf-Betriebstemperatur-Bringen gesucht. „Spazierengehen macht den Kopf frei“, sagte Gommerns Coach begleitet von einem verlegenen Lächeln. 

Knapp zwei Stunden später hätte sich auch sein Schützling Philipp Wolter nicht nur mehr Platz im Kopf, sondern auch in seiner handballerischen Komfortzone auf Rechtsaußen gewünscht. Nachdem Wolter eineinhalb Minuten zuvor den 22:22-Ausgleich im Oberliga-Derby gegen Biederitz erzielt hatte, landete der Ball bei noch sieben Sekunden Spielzeit wieder in seinen Händen. Der Winkel war für einen Rechtshänder nicht gerade günstig, der Weg entlang der Sechs-Meter-Linie nach innen aber zugestellt und so schnappte die Biederitzer Wurffalle zu. Der Fehlschuss besiegelte die Punkteteilung. Oder?

Nicht ganz. Denn nach einer letzten Auszeit ergaben sich auch für die Gäste noch fünf Sekunden für einen möglichen Matchwinner-Wurf. „Schade, dass wir auf die verkehrte Seite gespielt haben“, sah Eiche-Trainer Peter Pysall, wie auch sein Rechtsaußen Philip Wohl halb am Nullwinkel, halb an Eintracht-Schlussmann Jonas Wucherpfennig scheiterte. „Auswärts als Aufsteiger bei einem etablierten Oberligisten ist das für uns trotzdem ein Punktgewinn“, trauerte der Gästecoach dem Sieg nicht nach.

Auch die Gegenseite hatte mit dem dritten Unentschieden der Saison schnell Frieden geschlossen. Denn freilich hätte der Ballbesitz aus Eintracht-Sicht am Schluss unter keinen Umständen noch einmal wechseln dürfen. Schulke setzte bei der Ursachenforschung aber weitaus früher an: „Vorn leisten wir uns zu viele Fehlwürfe, allein zehn in der ersten Hälfte. Kompliment aber auch an den Biederitzer Torhüter.“ Besagter Max Wetzel nahm den Gastgebern so auch zwei der ersten drei Würfe ab und sorgte emotional spätestens nach einem Kopftreffer, der Maurice Prokop eine Zwei-Minuten-Strafe einbrachte (9.), für einen gewaltigen Schub.

Apropos Emotionen: 330 Besucher, davon geschätzt die Hälfte aus Biederitz, sorgten für das erhoffte Highlight der Hinrunde. „Ein Dank an alle Zuschauer, die dem Derby einen würdigen Rahmen gegeben haben“, gaben beide Seiten im identischen Wortlaut zu Protokoll. Und zumindest in Sachen Spannung wurde die Partie den Erwartungen gerecht. Ob beim Gommeraner 7:5 (13.) oder dem Biederitzer 19:17 (42.) – auf mehr als zwei Treffer konnte sich kein Team absetzen. Was nicht zuletzt beiden Abwehrreihen ein gutes Zeugnis ausstellte.

„Offensiv hat uns vor allem in der zweiten Halbzeit ein bisschen Struktur gefehlt. An einem Tag, an dem die Dinge nicht von allein laufen, müssen wir mit mehr Ruhe agieren und auch mal einen Gang herunterschalten“, erklärte Schulke. Die Gegenseite hatte dann einerseits mit dem Gommeraner Torhüterwechsel von Tom Smoger zu Wucherpfennig und seinen zwölf Paraden im Spiel deutlich mehr Schwierigkeiten, wie Pysall bekannte: „Angesichts von 52 Prozent Angriffseffektivität hat uns etwas die Durchschlagskraft gefehlt. Ein paar Abschlüsse waren zu früh und überhastet.“ Andererseits mussten die Gäste im zweiten Abschnitt zu Lasten des Tempos auch häufige Unterzahlsituationen nach nicht immer nachvollziehbaren Zeitstrafen kompensieren – und beeindruckten dabei auch den Gegner: „Hut ab vor dieser jungen Mannschaft. Den Biederitzern wäre es auch egal gewesen, wenn sie 15 Mal ins Zeitspiel geraten wären, weil sie meist immer eine Lösung gefunden haben.“ Bis zum Rückspiel Ende März bleiben dem SV Eintracht und SV Eiche 05 nun fast fünf Monate, um sich auch ein Patentrezept für den möglicherweise entscheidenden letzten Angriff zurechtzulegen.

Gommern: Smoger, Jo. Wucherpfennig – Kämpf (1), Petzold, Koine, Hieber, Leine (3/1), Prokop (2), De Vries (2), Wolter (2), Straske, Mehr (4), Ahrens, Schipper (3), Ja. Wucherpfennig (3), Jassmann (2)

Biederitz: Nafe, Gronemeier, Wetzel – Urban (1), Thielecke (4), Daßler (8/1), Kinast (1), Hesse (2), Stähr (2), Beres (1), Held, Schneider, Wohl (3), Elgharbawy, Hammecke, Eix

Siebenmeter: Eintracht 2/1 – Eiche 1/1; Zeitstrafen: Eintracht 2 – Eiche 6

Die Ergebnisse des Wochenendes

Sonnabend:

FSV 1895 Magdeburg – HSG Ehle/MJC II 35:18 (18:6)

Kali Wolmirstedt – 2.Männer 23:31 (12:18)

Sonntag:

MJA – SV Irxleben 32:38 (15:22)

Eintracht Gommern – MJE 16:18 (8:10)

Union Halle- Nst. – WJD 23:10 (11:5)

Union Halle- Nst. – WJC 47:22 (25:10)

Eintracht Gommern – 1.Männer 22:22 (14:13)

Von einer Schnapsidee zum Dauerbrenner

Der langjährige Biederitzer Torhüter Michael Tschirschwitz absolviert seit geraumer Zeit beim SV Eiche 05 mit zahlreichen Nachwuchstorhütern in schöner Regelmäßigkeit ein spezielles und sehr erfolgversprechendes Training für die Aktiven zwischen den Pfosten. Und ungefähr genau so lange hatte er bereits eine Idee, mit der er vor einigen Wochen im Gespräch mit den Vereinsfunktionären Michael Thielicke (Vereinsvorsitzender) und Oliver Wohl (Spielwart in der Abteilung Handball) herausrückte. „Ich habe über einen längeren Zeitraum ein Konzept für eine sogenannte Torhüter- Akademie herausgearbeitet, mit der ich nun um die Ecke gekommen bin“, erläuterte Tschirschwitz und stieß bei beiden Gesprächspartnern nach kurzer Einsicht der ausführlichen Unterlagenmappe auf offene Ohren. Während Thielicke nach kurzer Überlegung eine Zusammenarbeit mit SPORT39 anvisierte und diese wenig später auch in trockene Tücher brachte, wollte Wohl wie auch der Initiator selbst die Namensrechte an ERIMA weitergeben. Der angestrebte Kontakt sollte nach einer überzeugenden Konzeptvorstellung von Oliver Wohl ebenso schnell auf offene Ohren stoßen, so dass das gesamte Projekt seine zügige Umsetzung erfuhr. Schon nach kurzer Zeit war die Resonanz gerade bei den 11 bis 14 Jährigen überwältigend, so dass diese Termine aktuell schon fast ausgebucht sind. Etwas zurückhaltender verhält es sich dagegen noch bei den 15 bis 17 Jährigen, wo nun ein Gewinnspiel zur Interessenfindung beitragen soll.

„Die ganze Sache soll natürlich keine Eintagsfliege bleiben. Wir planen Workshops mit Torhütern aus dem Nachwuchs und mit Erwachsenen sowie Trainern und auch ein Sommercamp über insgesamt vier Tage haben wir im Visier“, skizziert Tschirschwitz die weiteren Pläne. Ein primäres Ziel des Vorhabens ist natürlich auch die Unterstützung des Fördervereins des SV Eiche 05, vorbei hier natürlich der Nachwuchs absolut im Fokus steht. Bleibt allen Beteiligten zu wünschen, dass die ERIMA Torwart- Akademie Biederitz ein voller Erfolg wird.

+++Resultate des Wochenendes+++

Heimspiele:
3.Männer – Magdeburger SV 90 24:39 (12:20)
WJD – TSG Calbe 28:27 (13:15)
WJC – TSG Calbe 27:32 (11:20)
MJC/HSG Ehle II – BSV 93 Magdeburg III 28:29 (18:14)
1.Männer – HG 85 Köthen II 27:19 (16:9)
2.Männer – SV Irxleben II 21:22 (10:12)
WJE – FSV 1895 Magdeburg 37:18 (24:6)
MJE – HSV Magdeburg 18:32 (11:15)
MJC/HSG Ehle – Wacker Westeregeln 29:31 (11:13)
MJB/HSG Ehle – Wacker Westeregeln 38:23 (21:12)

und auswärts…
HV Solpke/Mieste – MJB/HSG Ehle II 35:46 (15:25)
SG Seehausen – Frauen 28:40 (11:22)

„Konnten technische Fehler nicht minimieren“

Im Nachholspiel der männlichen A- Jugend musste sich am Dienstagabend der SV Eiche 05 Biederitz in der Oberliga beim SV Langenweddingen mit 29:31 (12:13) geschlagen geben. „Wir standen uns wiederholt selbst im Weg, denn ein mögliches Egalisieren des Rückstandes war ab und an möglich, doch die technischen Fehler unsererseite haben dem Ganzen einen Riegel vorgeschoben“, bilanzierte die Biederitzer Trainerin Silvia Steinweg, die zudem bei dem ein oder anderen Youngster die nötige Einstellung vermisste.

Die Anfangsviertelstunde wurde von den Gästen zudem gänzlich verschlafen, so dass sich die SVL- Ballwerfer bis zur 15. Minute auf 7:3 absetzen konnten. In der Folge egalisierten die Gäste den 5:9- Rückstand (18.) zum 9:9- Ausgleich (23.), hatten jedoch postwendend ein technisches Defizit parat, um dem Kontrahenten wieder den Vortritt zu lassen. Dennoch wurde die Begegnung ihrem Stempel „ausgeglichen“ beim Stand von 13:12 nach dreißig Minuten völlig gerecht.

Mit leichten Vorteilen starteten die SVL- Youngster auch in den zweiten Durchgang, den sie beim 18:15 nach 38 Minuten aus einer Führung heraus bestreiten konnten. Auch wenn die Gastgeber wiederholt vier Treffer zwischen sich und dem Gegner (20:16, 26:22 und 29:25) brachten, war die Partie beim 29:28 bei einer offenen Zeigerumdrehung wieder offen. Den Zahn der Hoffnung zogen die Gastgeber dann aber schnell dem SVE- Nachwuchs, der nach dem 31:28 lediglich noch zum 31:29- Endstand verkürzen konnte. „Ein bischen mehr Herz und vielleicht auch ein wenig mehr Selbstvertrauen lassen uns hier nicht mit leeren Händen dastehen“, meinte eine enttäuschte Trainerin Silvia Steinweg, die nun mit ihrer Truppe am Sonnabend beim punktlosen Leidensgenossen in Frankleben den Bock umstoßen möchte.

Biederitz: Wohl, Schuster – Bruska, Maffert (11/4), Janke (6/1), Schmidt (4), Steinweg (5), Kliem (3), Kalsdorf, Ribbert, Hartmann

„Ohne Schiris geht es nicht“

Wie für viele Aktive auch waren die drei zurückliegenden Wochenenden in den Herbstferien auch noch einmal für die zahllosen Schiedsrichter des Landes zum überwiegenden Teil zum Durchatmen geeignet, ehe mit dem anstehenden Wochenende der Endspurt des Handballjahres 2024 eingeläutet wird. Wie alle andere Vereine auch stellt der SV Eiche 05 Biederitz zahlreiche Unpaarteiische für den wöchentlichen Punktspielbetrieb, wobei sich die Anzahl an den gemeldeten Mannschaften im Spielbetrieb orientiert. Der Biederitzer Traditionsverein schickte in die Saison 2024/2025 insgesamt 17 Teams, wobei vier Mannschaften bei der männlichen B- und C- Jugend eine Spielgemeinschaft mit Eintracht Gommern bilden und dort als HSG Ehle an den Start gehen.

Mit Bennet Müller, Jonas Renne, Finja Böhme, Lino Geckert, Johann Reinald, Linus Steinweg, Fynn Janke, Marvin Wohl, Moritz Kriesch und Madita Wontraba schickt der SV Eiche 05 Woche für Woche zehn Schiris durch das Bundesland Sachsen- Anhalt, wobei mit Kerstin und Klaus- Dieter Wolf, Torsten Ebert, Carola Parduzi und Jacqueline Kruse noch fünf weitere Zeitnehmer hinzukommen. In den organisatorischen Händen des Vereins liegt das Ganze bei Bennet Müller, der seit dem Saisonstart als Schiedsrichterwart an der Ehle fungiert und wie seine „Schützlinge“ hervorragende Arbeit leistet. Nicht nur er dürfte aufgrund seines zeitaufwendigen Hobbys längst zu der Erkenntnis gekommen sein: „Ohne Schiris geht es nicht.“

33:23 – Wenn Anlaufschwierigkeiten nicht ins Gewicht fallen

Die zweite Vertretung des SV Eiche 05 Biederitz ist in der Bezirksoberliga Nord erfolgreich vom Gastspiel aus Beetzendorf zurückgekehrt. Bei Eintracht Immekath gab es nach einer 15:11- Pausenführung einen ungefährdeten 33:23- Erfolg, mit dem in der Tabelle der Sprung auf Platz 2 gelang.

Der Biederitzer Verantwortliche Julian Hammecke brachte es unmittelbar nach dem Schlusspfiff auf den Punkt: „In den jeweiligen zweiten Hälften der Halbzeiten haben wir unsere besten Leistungen abrufen können und vor allem in puncto Chancenverwertung kaum Wünsche offen gelassen“, resümierte Hammecke, der zudem das hervorragende Harmonieren der Deckung mit Torhüter Michael Tschirschwitz als Sieggaranten hervorhob.

In der Anfangsphase hatten die Gäste aber so ihre liebe Mühe mit dem Kontrahenten, so dass sich dieser nach einem 4:4 (11.) zehn weitere Minuten später auf 9:6 absetzen konnte. Doch die Biederitzer erfuhren im weiteren Spielverlauf auf allen Ebenen Besserung und konnten nach dem 9:9- Ausgleich (23.) noch vor dem Seitenwechsel die Begegnung an sich reißen. So war es besonders das anvisierte Tempospiel, welches die Gäste beim 14:10 in Vorderhand bringen konnte. Mit einem verdienten 15:11 wurden schließlich die Seiten gewechselt. „Der anfängliche Rückstand war eher unserem Unvermögen geschuldet…“ war man sich im Biederitzer Lager beim Pausentee einig und wollte einen ähnlich mauen Start in die zweiten dreißig Minuten verhindern.

In diese starteten die Gastgeber mit einer weitaus offensiveren Deckungsarbeit, mit der sich die Biederitzer zunächst einmal auseinandersetzen und anfreunden mussten. So verlief die Anfangsviertelstunde über weite Strecken ausgeglichen (23:17 nach 46 Minuten), ehe die Gäste wiederum mit deutlich mehr Konsequenz in allen Bereichen unterwegs waren. Zwar biss sich die Eintracht nach dem 18:25 (48.) und eigener Auszeit noch einmal etwas auf 20:25 (50.) heran, doch mit den anschließenden drei Toren in Serie der Gäste durch Florian Wentzel und Marius Hammecke (2) zum 28:20 war die über weite Strecken faire Partie, die die Immekather Andy Rehaag (dreimal zwei Minuten) und Jannis Fehse (spielte einige Monate an der Ehle) frühzeitig aus dem Zuschauerbereich verfolgen mussten, vorzeitig entschieden.

In der Schlussphase nutzten die Gäste dann zudem die ganze Breite der Bank, wobei Eric DEneke vom Siebenemterpunkt seinen ersten Saisontreffer erzielen konnte. Schlussendlich stand ein auch in dieser Höhe verdienter 33:23- Erfolg zu Buche, der auf eine geschlossene Mannschaftsleistung zurückzuführen war. Nur verständlich dann auch, dass auf der langen Rückfahrt bereits Vorfreude auf das anstehende Heimspiel gegen die zweite Vertretung des SV Irxleben am kommenden Sonnabend (19:30 Uhr) aufkam.

Biederitz II: Tschirschwitz, Mi. Meyer – Warnecke (1), Deneke (1/1), Schmidt, Walde (2), Wentzel (1), Herrmann, Ma. Meyer (2), Holzgräbe (1), Beres (1), Simon (5), Grabis (1), L. Hartmann (1), M. Hammecke (9), Lu. Exner (8/3)