Frauen: Rang 5 weit unter den Möglichkeiten

Die Frauen des SV Eiche 05 Biederitz haben die Spielzeit 2025/2026 auf Platz fünf mit 19:13 Zählern abgeschlossen und haben damit das angestrebte Saisonziel nach Bronze in der Vorsaison klar verfehlt. Die Gründe dafür sind vielfältig und sollen mit Beginn der neuen Serie unter neuer Führung angegangen werden.

„Ich gehe nach zwei Jahren mit einem tränenden und einem lachenden Auge“, blickte der scheidene Biederitzer Trainer Yves Steinweg auf intensive Monate zum Teil mit Doppelbelastung (auch verantwortlich für die A- Jugend der HSG Ehle) zurück. „Es gab gute Auftritte, aber eben auch viele schlechte“, ergänzte Steinweg und führt für diesen schwankenden Saisonverlauf in erster Linie die oft mangelnde Trainingsbeteiligung sowie die grundsätzliche Einstellung zum Mannschaftssport Handball ins Feld. Auch die Integration der A- Jugendlichen hätte sicherlich noch besser verlaufen können, wobei in diesem Punkt auch sehr viel Positives zu sehen war. „Da fehlte dann ab und an der letzte Wille, sich in eine Frauenmannschaft zu integrieren.“

Zu den besseren Partien zählte sicherlich der 32:26- Auftakterfolg gegen den späteren Meister und Aufsteiger HSV Magdeburg II, ehe der FSV 1895 Magdeburg mit einem 26:23 in der Ehlehalle die Punkte entführen konnte. Der Dauerrivale aus der Landeshauptstadt sorgte dann auch drei Wochen später im HVSA- Pokal für das frühzeitige Ausscheiden (26:27) im Achtelfinale. Im Ligaalltag gab es nach dem 31:25- Pflichtsieg beim Liganeuling Eintracht Immekath ein starkes 24:24 beim ambitionierten TuS Magdeburg, ehe auch der dritte Verein aus der Landeshauptstadt BSV 93 mit 38:27 positiv bespielt werden konnte. In die Kategorie enttäuschend fielen dann die Auswärtsspiele in Güsen und Weferlingen. Während im Derby beim 30:35 die eigene Leistung bei Weitem nicht reichte, war es beim MTV (27:28) ein Stück weit auch Pech. Glanzlos aber erfolgreich verlief dann die Begegnung bei der Reserve des SV Oebisfelde (25:22), ehe zum Jahresbeginn im Rückspiel beim immer stärker werdenen HSV Magdeburg II (21:31) nichts zu holen war. Das anschließende dritte Aufeinandertreffen beim FSV in Magdeburg brachte mit 25:29 die dritte Niederlage, ehe auch das Heimspiel gegen TuS Magdeburg mit 29:31 in den Sand gesetzt wurde. 

Wenig aussagekräftig kamen dann die folgenden drei Siege daher. Dem 41:9- Kantersieg gegen völlig überforderte Eintracht- Damen aus Immekath schloss sich ein souveräner 37:30- Erfolg beim BSV 93 Magdeburg an. Auch das 40:24 gegen die Zweite aus Oebisfelde war an diesem Tag kein wirklicher Gradmesser. Die gestartete kleine Siegesserie sollte nun in den verbleibenen zwei Begegnungen vor heimischer Kulisse gegen den Güsener HC und dem MTV Weferlingen keinen Abriss erfahren, da die „Vorgeschichten“ aus der Hinrunde hinlänglich bekannt waren. Während die Wiedergutmachung im Derby gegen den GHC beim 28:26 zumindest ergebnistechnisch gelang, avancierte der finale 33:24- Erfolg gegen Weferlingen zu einem der besseren Auftritte.

„Es war ohne Frage mehr möglich. Ein harter Kern war stets dabei, aber es gab insgesamt zu viele Abschweifungen unterschiedlichster Art“, resümierte Steinweg und wünscht gleichzeitig seinem Nachfolger Uwe Werkmeister ein gutes Gelingen, um eine intensivere und stabilere Entwicklung im Biederitzer Frauenhandball auf die Beine zu stellen.

Saison 2025/2026: Rena Grunert (9 Spiele/0 Tore/0 Siebenmeter), Emelie Hoppe (7/0/0), Katharina Jung (3/0/0), Lea Kruse (2/0/0) – Charlott Rosenau (15/48/0), Nina Bublitz (14/99/39), Christiane Druskus (12/46/1), Jessica Urban (13/50/2), Anouk Wotjak (10/6/1), Daniela Schottstedt (14/45/13), Sophie Ribbert (13/50/1), Emilia Treffkorn (6/15/5), Angelina Bandey (13/14/1), Luise Warnecke (9/9/0), Gina Hesse (12/51/1), Neele Bormann (14/33/0), Katharina Linden (13/14/0), Jolin Dettmer (11/0/0), Hanna Harenberg (3/7/0), Tessa Grotsch (3/3/1), Franziska Nolde (5/20/1)

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